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Mo, 15:25 Uhr
10.03.2014

Phasenweise an die Wand gespielt

Wie im nnz-Ergebnisdienst schon gemeldet, haben die Handball-Frauen des Nordhäuser SV am Sonnabend auf heimischen Parkett in der Ballspielhalle gegen den Landesligatabellenführer LSV Ziegelheim einen vollauf verdienten 32:29-Sieg gelandet. Uwe Tittel mit dem ausführlichen Spielbericht...

Handball-Landesliga Frauen

Nordhäuser SV – LSV Ziegelheim 32:29

Für die Gäste war es erst die zweite Saisonniederlage. Und die hätte sogar deutlich höher ausfallen können, denn die Nordhäuserinnen, die über weite Strecken der Partie eine ganz starke Leistung boten, führten Mitte der zweiten Halbzeit beim 28:19 schon mit neun Toren.

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In den letzten Minuten ging aber die Konzentration etwas verloren. Dennoch konnten Fans und Zuschauer mit ihrer Mannschaft endlich richtig zufrieden sein. Sie hatte nach den schlechten Spielen gegen Gispesleben und dem deprimierenden 24:40 vom Hinspiel in Ziegelheim einiges gut zu machen. Gut war man schon in der Woche zuvor beim unerwartet hohen 30:12 gegen Wutha-Farnroda. Doch nun setzte man spielerisch noch einen drauf.

Den besseren Start hatten zunächst die Gäste, die 2:0 in Führung gingen. Und ein wenig böse Ahnung kam noch auf, weil Jenny Mohrig mit einem Konter an der Torhüterin scheiterte. Dazu blieben in der Anfangsphase Würfe aus dem Rückraum in der Ziegelheimer Abwehr hängen. Doch die Abwehr, vor allem in Ziegelheim mächtig in der Kritik, festigte sich zusehends und im Angriff gelangen immer besser gute Kombinationen.

Anna Schneider eröffnete den Torreigen für den NSV, Jenny Mohrig glich zum 2:2 aus und Claudia Dudek besorgte vom „Punkt“ mit dem 3:2 die erste Nordhäuser Führung. Zwar konnten die Gäste sofort wieder ausgleichen, aber Nordhausen begann nun zunehmend das Spiel zu kontrollieren. Bis zum 5:6 hielt Ziegelheim noch Kontakt (12.), als sich dann aber Alexandra Briese, diesmal einzige Torhüterin beim NSV, mit einer ganz Reihe spektakulären Paraden die Gäste beeindruckte und so selbst in Unterzahlsituationen Konterchancen ermöglichte zogen die Gastgeberinnen fast unaufhaltsam davon. Nur noch einmal beim 7:8 nach einem Nordhäuser Fehler gelang Ziegelheim der Anschluss, dann enteilte der NSV bis auf 15:8 und ging schließlich mit einem kaum für möglich gehaltenen 16:10 in die Pause.
Diana Bückert sah sich mehrfach härtester Gegenwehr ausgesetzt, warf dennoch vier Tore. (Foto: Uwe Tittel)
Jenny Mohrig nutzte ihre Schnelligkeit zu sechs blitzsauberen Kontertoren. (Foto: Uwe Tittel)
Anna Schneider bildete zusammen mit Claudia Dudek, beide waren je neunmal erfolgreich, die torhungrige Rückraumachse. (Foto: Uwe Tittel)
Etwas Skeptis war dennoch auf den Rängen. Zu oft schon hatte die Mannschaft im zweiten Spielabschnitt das zuvor errungene leichtfertig wieder hergegeben. Diesmal aber nicht. „Teddy“ Dudek erhöhte sofort per Starfwurf auf 17:10 und wenig später schaffte Diana Bückert mit ihrem Treffer zum 20:12 erstmals eine Acht-Tore-Führung. Eine kleine Nordhäuser Atempause nutzte dann Ziegelheim und konnte über 15:20 bis auf 18:22 verkürzen.

Dann blies der NSV aber wieder zum Sturm, auch angestachelt von erneuten starken Paraden seiner Torfrau, die mehrfach bei freien Würfen der Gäste Sieger blieb und so erneut Ausgangspunkt für erfolgreiche Konter war. 28:19 - zwar waren noch 14 Minuten zu spielen und nach einer Auszeit erreichten die Gäste auch Ausgeglichenheit, doch ernsthaft gefährlich wurden sie nicht, konnten in den folgenden zehn Minuten lediglich zwei Treffer gut machen (30:23 55. Spielminute). Der Frust saß bei ihnen tief.

Ausdruck dessen das rüde Foul ihrer Nummer Drei an Diana Bückert, das von den gut amtierenden Schiedsrichtern sofort mit Rot bestraft wurde. In den letzten Minuten agierten die Nordhäuserinnen dann angesichts des sicheren Sieges etwas zu nachlässig. Ein kleiner Schönheitsfehler der aber die insgesamt richtig gute Leistung nicht schmälern konnte und zu Recht von den Zuschauern mit langem Beifall belohnt wurde. Bitte künftig mehr davon!!!

Alexandra Briese – Anna Schneider (9), Diana Bückert (4), Evelyn Kallmeyer, Jenny Mohrig (7), Stephanie Kruse (1), Claudia Dudek (9/3), Lina Freudenberg, Julia Nagler, Viola Böttcher (2), Desiree Balik
Uwe Tittel
Autor: red

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