Mo, 13:50 Uhr
10.03.2014
Auf Frauen nicht verzichten
Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die IG Metall Wirtschaft und Politik dazu aufgerufen, mehr für die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt zu unternehmen...
Frauen seien noch immer strukturell benachteiligt, wenn es um Chancengleichheit, Entgeltgerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das forciert nach Auffassung der IG Metall Altersarmut, prekäre Beschäftigung und den Fachkräftemangel.
Das aktuelle IAB-Betriebspanel des Thüringer Wirtschaftsministeriums verweist darauf, dass jede zweite Thüringerin (41 Prozent Teilzeit und 8 Prozent befristet) in atypischen Arbeitsverhältnissen beschäftigt ist. Im Vergleich zu den Männern macht dieser Anteil lediglich 17 Prozent aus.
Die strukturelle Benachteiligung von Frauen ist der vielleicht größte Hemmschuh für den deutschen Arbeitsmarkt, sagte Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt und Nordhausen und weiter: Die Hälfte unserer Bevölkerung hat nur aufgrund ihres Geschlechtes eingeschränkte Berufsoptionen, schlechtere Entwicklungschancen, weniger Einkommen und weniger Rente. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch gesellschaftspolitisch und ökonomisch fahrlässig.
Hinzu komme eine Entgeltlücke im Geschlechtervergleich von 22 Prozent, wie das statistische Bundesamt errechnete. Dadurch vergeuden wir ein enormes Potential an Talent, Leistung und Kreativität, sagte Spitzbarth und weiter: Wir müssen in den Unternehmen alles daran setzen, Chancengleichheit in der Berufswelt zu realisieren, zum Beispiel durch Schaffung von beruflichen Perspektiven für Frauen, bessere Kinderbetreuung, familienfreundlichere Arbeitszeiten und vollzeitnahe Teilzeitstellen. Davon würden nicht nur Frauen, sondern die gesamte Gesellschaft profitieren.
Die IG Metall Nordhausen führte am vergangenen Wochenende eine Frauenkonferenz durch, in deren Ergebnis die gewerkschaftliche Frauenarbeit intensiviert werden soll. Ungerechtigkeiten, Chancenungleich und die echte Gleichstellung stehen im thematischen Fokus des kürzlich gegründeten
Ortsfrauenausschuss der IG Metall Nordhausen.
Autor: redFrauen seien noch immer strukturell benachteiligt, wenn es um Chancengleichheit, Entgeltgerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das forciert nach Auffassung der IG Metall Altersarmut, prekäre Beschäftigung und den Fachkräftemangel.
Das aktuelle IAB-Betriebspanel des Thüringer Wirtschaftsministeriums verweist darauf, dass jede zweite Thüringerin (41 Prozent Teilzeit und 8 Prozent befristet) in atypischen Arbeitsverhältnissen beschäftigt ist. Im Vergleich zu den Männern macht dieser Anteil lediglich 17 Prozent aus.
Die strukturelle Benachteiligung von Frauen ist der vielleicht größte Hemmschuh für den deutschen Arbeitsmarkt, sagte Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt und Nordhausen und weiter: Die Hälfte unserer Bevölkerung hat nur aufgrund ihres Geschlechtes eingeschränkte Berufsoptionen, schlechtere Entwicklungschancen, weniger Einkommen und weniger Rente. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch gesellschaftspolitisch und ökonomisch fahrlässig.
Hinzu komme eine Entgeltlücke im Geschlechtervergleich von 22 Prozent, wie das statistische Bundesamt errechnete. Dadurch vergeuden wir ein enormes Potential an Talent, Leistung und Kreativität, sagte Spitzbarth und weiter: Wir müssen in den Unternehmen alles daran setzen, Chancengleichheit in der Berufswelt zu realisieren, zum Beispiel durch Schaffung von beruflichen Perspektiven für Frauen, bessere Kinderbetreuung, familienfreundlichere Arbeitszeiten und vollzeitnahe Teilzeitstellen. Davon würden nicht nur Frauen, sondern die gesamte Gesellschaft profitieren.
Die IG Metall Nordhausen führte am vergangenen Wochenende eine Frauenkonferenz durch, in deren Ergebnis die gewerkschaftliche Frauenarbeit intensiviert werden soll. Ungerechtigkeiten, Chancenungleich und die echte Gleichstellung stehen im thematischen Fokus des kürzlich gegründeten
Ortsfrauenausschuss der IG Metall Nordhausen.


