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Fr, 10:56 Uhr
07.03.2014

Rollende Werbung für E-Mobilität

Jetzt ist es auch für alle Beteiligten am Straßenverkehr deutlich zu sehen: Hier rollt ein Stück Mobilität der Zukunft. Als der „Träger der Energiewende“ ist das Elektroauto der Handwerkskammer Erfurt nun mit dem Werbeschriftzug weithin gut sichtbar. Und das ist auch Sinn der Aktion...

Elektroauto (Foto: Handwerkskammer Erfurt) Elektroauto (Foto: Handwerkskammer Erfurt)

Schließlich geht es darum, im Praxistest das Elektrofahrzeug auf seine Tauglichkeit zu testen. Konkret heißt es „Modellprojekt zur Ermittlung der Eignung und Wirtschaftlichkeit eines Elektrofahrzeugs im Betriebsfuhrpark von Handwerksbetrieben“ und wird vom Thüringer Verkehrsministerium mit rund 60 000 Euro in den zwei Projektjahren gefördert.

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Die Handwerkskammer Erfurt als Projektträger und vor allem Handwerksbetriebe im Kammerbezirk werden zwei Jahre lang das Fahrzeug nutzen und praktische Erfahrungen im täglichen Einsatz sammeln. Die gewonnenen Daten wertet die Fachhochschule Erfurt aus.

Da der Renault Kangoo ZE (0 Emission) eine Reichweite von 80 bis 130 Kilometer hat, wird es in erster Linie im regionalen Kundendienst zum Einsatz kommen. In allen fünf Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk erhalten Innungsbetriebe die Möglichkeit, eigene E-Erfahrungen zu sammeln. Start ist in wenigen Wochen in der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda.

Da bislang kaum belastbare Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten von Elektro-Fahrzeugen im Dauerbetrieb in Handwerkerfuhrparks vorliegen, werden die Ergebnisse bei der Kammer und im Thüringer Verkehrsministerium mit Spannung erwartet.

Auf Grundlage der Ergebnisse aus dem Modellprojekt sollen Beratungshilfen entstehen, mit denen Handwerksbetriebe die Einbindung von Elektrofahrzeugen in ihren Fuhrpark unter betriebswirtschaftlichen und ökologischen Aspekten besser einschätzen können.

Das Handwerk steht hinter den Zielen der Energiewende. Als Schnittstelle zwischen Forschung, Industrie und Kunden ist das Handwerk wesentlicher Träger der Energiewende. Nach Überzeugung der Handwerkskammer wird sich die Elektromobilität trotz aller Startschwierigkeiten Schritt für Schritt am Markt etablieren. „Dies wird ein interessantes Geschäftsfeld für unsere Autohäuser oder Elektrofirmen. Für die Betriebe beispielsweise mit Kundendienst wird mit der Etablierung der E-Mobilität auch die Nutzung solcher Fahrzeuge interessant“, ist Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt, überzeugt.
Autor: red

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Kommentare
bseplus
07.03.2014, 15:59 Uhr
Europa
Zuerst einmal ist es sehr löblich, dass sich die Handwerkskammer mit dem Thema E-Mobilität beschäftigt. Nur zwei Fragen stellen sich mir dabei: Ist der Knagoo Z.E. erst seit ein paar Tagen auf dem Markt? Und gibt es da nicht so etwas wie Europa?

Blickt man nämlich mal nach Frankreich, fällt bei der Zulassungsstatistik auf, dass der elektrische Kangoo das meistverkaufte E-Auto im Nachbarland ist. Gerade städtische Handwerker und Lieferdienste nutzen das Fahrzeug sehr gern, weil es locker die täglichen Fahrten abdeckt, sich nicht an Umweltzonen o.ä. halten muss - und auch noch staatlich gefördert wird.
Und da liegt der hase im Pfeffer: statt 60.000 Euro für die Erforschung der Nützlichkeit auszugeben, sollte das Geld lieber in die Infrastruktur (Lademöglichkeiten) oder in die Förderung der Anschaffung gesteckt werden. Würde der Neukauf eines Kangoo nur mit 5.000 Euro von der Handwerkskammer gefördert, würden in kurzer Zeit 12 elektrische Handwerker-Fahrzeuge durch Erfurt oder andere Städte rollen. Verprochen!
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