Do, 19:30 Uhr
06.03.2014
Über Pumpspeicherwerk informiert
Jüngst fand vor dem Landesverwaltungsamt die Auftaktkonferenz zum geplanten Pumpspeicherwerk Hainleite statt. Vor dem Hauptausschuss der Stadt Sondershausen wurde heute aktuell informiert...
An der Konferenz hatten 38 Verbände, Kommunen und Einrichtungen teilgenommen, wie Bürgermeister Joachim Kreyer informierte. Kreyer betonte, der Standort Sondershausen sei nicht der einzige Standort, für den die Machbarkeit geprüft wird. Viel wird davon abhängen, ob und wie es Hochtief gelingt die benötigten Flächen aufkaufen zu können. Noch sei auch unklar, ob nur das Territorium der Stadt Sondershausen betroffen sein wird, oder auch Flächen der Gemarkung Kleinfurra benötigt werden würden.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte, welche Schwerpunkte in der Stellungnahme der Stadt Sondershausen enthalten waren. So gab es Forderungen zur Reduzierung der Bewegung von Erdmassen (Straßenzustand wird vorher bewertet), Probleme der Ableitung des Stroms und der Hinweis, dass das Unterbecken eher unterhalb der bisherigen Straße Großfurra - Kleinfurra liegen sollte, um die notwendigen Dämme nicht unnötig hoch erscheinen zu lassen.
Von den bei der Konferenz anwesenden Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden wurden auch Widerstände angemeldet. So kam die verständliche Forderung, den Flächenverbrauch auf ein Minimum zu beschränken. Es sollte ein Schutz der landwirtschaftlichen Unternehmen erfolgen, falls große Flächen von denen benötigt werden.
Es wurden auch Probleme des Hochwasserschutzes angesprochen. So solle das Unternehmen prüfen, ob das Unterbecken nicht in den Hochwasserschutz eingebunden werden kann, da es öfter zu einer Stoßbelastung kommt. Angesprochen und untersucht werden auch mögliche Auswirkungen auf den bestehenden Bergbau, den Lärmschutz, der Klimaveränderung durch die großen neuen Wasserflächen, der Geologie der Region und mögliche Veränderungen der Vogelfluglinien.
Mit diesen heutigen Informationen kommen wir der Forderung noch größtmöglicher Information der Öffentlichkeit nach, so Kreyer.
Autor: khhAn der Konferenz hatten 38 Verbände, Kommunen und Einrichtungen teilgenommen, wie Bürgermeister Joachim Kreyer informierte. Kreyer betonte, der Standort Sondershausen sei nicht der einzige Standort, für den die Machbarkeit geprüft wird. Viel wird davon abhängen, ob und wie es Hochtief gelingt die benötigten Flächen aufkaufen zu können. Noch sei auch unklar, ob nur das Territorium der Stadt Sondershausen betroffen sein wird, oder auch Flächen der Gemarkung Kleinfurra benötigt werden würden.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte, welche Schwerpunkte in der Stellungnahme der Stadt Sondershausen enthalten waren. So gab es Forderungen zur Reduzierung der Bewegung von Erdmassen (Straßenzustand wird vorher bewertet), Probleme der Ableitung des Stroms und der Hinweis, dass das Unterbecken eher unterhalb der bisherigen Straße Großfurra - Kleinfurra liegen sollte, um die notwendigen Dämme nicht unnötig hoch erscheinen zu lassen.
Von den bei der Konferenz anwesenden Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden wurden auch Widerstände angemeldet. So kam die verständliche Forderung, den Flächenverbrauch auf ein Minimum zu beschränken. Es sollte ein Schutz der landwirtschaftlichen Unternehmen erfolgen, falls große Flächen von denen benötigt werden.
Es wurden auch Probleme des Hochwasserschutzes angesprochen. So solle das Unternehmen prüfen, ob das Unterbecken nicht in den Hochwasserschutz eingebunden werden kann, da es öfter zu einer Stoßbelastung kommt. Angesprochen und untersucht werden auch mögliche Auswirkungen auf den bestehenden Bergbau, den Lärmschutz, der Klimaveränderung durch die großen neuen Wasserflächen, der Geologie der Region und mögliche Veränderungen der Vogelfluglinien.
Mit diesen heutigen Informationen kommen wir der Forderung noch größtmöglicher Information der Öffentlichkeit nach, so Kreyer.

