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Di, 15:14 Uhr
04.03.2014

Mädchen-AG an der Schule

Seit November vergangenen Jahres bietet die Regelschule Niedersachswerfen eine „Mädchen-AG“ für die Schülerinnen der Klassenstufen fünf bis zehn an. Einmal wöchentlich können sich die Mädchen nach dem Unterricht in den Räumen der Schule treffen...

Arbeit mit Antistressbällen (Foto: JUH) Arbeit mit Antistressbällen (Foto: JUH)

Dabei sollen soziale Themen wie Konflikte, persönliche Probleme oder Wünsche untereinander besprochen werden. Aber auch kreative Angebote, wie das Basteln von Anti-Stress-Bällen sowie verschiedene Projekte stehen auf dem Nachmittagsprogramm der Arbeitsgemeinschaft.

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„Ziel meiner Mädchen-AG ist, dass die Jugendlichen verschiedenen Alters untereinander Kontakte knüpfen und soziale Kompetenzen erwerben. Denn das wiederum fördert das gute Schulklima und ist wichtig für das tägliche Zusammenleben der Jugendlichen“, erklärt Natascha Surace, Schulsozialarbeiterin der Johanniter-Unfall-Hilfe in Nordhausen und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft. Dabei sieht sich Natascha Surace weniger als Lehrkraft, sondern vielmehr als begleitende und betreuende Ansprechpartnerin: „Wir sind immer offen für neue Ideen und Anregungen, die Mädchen-AG lebt von der Eigeninitiative der Schülerinnen“, erklärt die Schulsozialarbeiterin.

Die Arbeitsgemeinschaft ist nur ein kleiner Teil der schulbezogenen Sozialarbeit von Natascha Surace. Neben der Organisation von Freizeit- und Ferienangeboten kümmert sich die junge Frau vor allem um die Beratung und Unterstützung von Schülern und Eltern im Schulalltag. Ihre Hilfe wird zum Beispiel bei Mobbing-Fällen oder Alkohol- und Drogenproblemen in Anspruch genommen. Aber auch durch ihre Projektarbeiten im Unterricht klärt Natascha Surace über soziale Themen auf und kommt mit den Jugendlichen ins Gespräch.

Die schulbezogene Jugendsozialarbeit wird gefördert vom Landkreis Nordhausen und dem Freistaat Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.
Autor: red

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