Mi, 19:59 Uhr
26.02.2014
Na dann, zum Wohle!
An die Trink-KULTUR in der DDR erinnert seit einigen Wochen eine amüsante und deutschlandweit sehr erfolgreich laufende Sonderausstellung im Nordhäuser Museum Tabakspeicher. Im Rahmen dieser Präsentation lockten heute Museumsleiter Jürgen Rennebach und sein Team sowie Hans-Dieter Werther mit einem köstlichen Tropfen zahlreiche Besucher an. Auch die nnz war zur Verkostung geladen...
Vor den Augen von ca. 40 Gästen destillierte Hans-Dieter Werther unter Zuhilfenahme entsprechender Apparaturen, wie zum Beisspiel einem Einblasenapparat und einer Kühlschlange, den bekannten Nordhäuser Bornewyn. Dieser Kornbrand wurde in der DDR vom VEB Nordbrand Nordhausen produziert. Sein Alkoholgehalt betrug damals 38 Vol.-%.
'Auch wenn schon geraume Zeit zuvor in der Rolandstadt Branntwein hergestellt wurde, so datiert die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1507. In entsprechenden Dokumenten war nämlich auch von einer Steuer auf Bornewyn – so wurde der Branntwein damals bezeichnet – die Rede.
Die Besucher hatten – abgesehen vom Eintrittspeis – an diesem Abend keine Steuer zu zahlen, als Ihnen frisch gebrannter Bornewyn von Dr. Bernd Aurin, der Herrn Werther als sogenannter "Brennknecht" zur Hand ging, eingegossen wurde.
Dazu gab es leckere Gehacktes-Brötchen, belegt mit Zwiebelringen, die von Natalie Kratz freundlich gereicht wurden. Schließlich hieß es: "Na dann, zum Wohle!"
Hans-Georg Backhaus
Autor: redVor den Augen von ca. 40 Gästen destillierte Hans-Dieter Werther unter Zuhilfenahme entsprechender Apparaturen, wie zum Beisspiel einem Einblasenapparat und einer Kühlschlange, den bekannten Nordhäuser Bornewyn. Dieser Kornbrand wurde in der DDR vom VEB Nordbrand Nordhausen produziert. Sein Alkoholgehalt betrug damals 38 Vol.-%.
'Auch wenn schon geraume Zeit zuvor in der Rolandstadt Branntwein hergestellt wurde, so datiert die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1507. In entsprechenden Dokumenten war nämlich auch von einer Steuer auf Bornewyn – so wurde der Branntwein damals bezeichnet – die Rede.
Die Besucher hatten – abgesehen vom Eintrittspeis – an diesem Abend keine Steuer zu zahlen, als Ihnen frisch gebrannter Bornewyn von Dr. Bernd Aurin, der Herrn Werther als sogenannter "Brennknecht" zur Hand ging, eingegossen wurde.
Dazu gab es leckere Gehacktes-Brötchen, belegt mit Zwiebelringen, die von Natalie Kratz freundlich gereicht wurden. Schließlich hieß es: "Na dann, zum Wohle!"
Hans-Georg Backhaus







