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Di, 15:47 Uhr
25.02.2014

Verstärkung in der Urologie

Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Joachim Alefelder als Oberarzt das Team der Urologischen Klinik des Südharz Klinikums Nordhausen um Chefarzt Dr. Matthias Beintker...

Alefelder, Beintker (Foto: SHK) Alefelder, Beintker (Foto: SHK)
Das Foto zeigt Dr. Joachim Alefelder (rechts) am Visitewagen mit Dr. Matthias Beintker

Der 52jährige Mediziner aus dem Eichsfeld ist verheiratet und ist Vater eines Kindes. In Bochum hat Dr. Alefelder studiert, hier trat er auch seine erste Stelle in der Chirurgie an. Über weitere Stationen in leitenden Positionen kam er 2004 nach Nordthüringen, zuletzt als Chefarzt in einer Klinik im Landkreis Eichsfeld.

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Der Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung "Spezielle urologische Chirurgie" und "Medikamentöse Tumortherapie" will in Zukunft dazu beitragen, dass bestimmte Projekte und Schwerpunkte in der Urologie in Nordhausen weiter intensiviert und ausgebaut werden. Zum einen soll in Zu­sammenarbeit mit der gynäkologischen und allgemeinchirurgischen Klinik des Nordhäuser Klinikums die Etablierung eines Beckenbodenzentrums vorangetrieben werden. Dies kommt vor allem Patienten mit Inkontinenz (unwillkürlichem Verlust) von Urin oder Stuhl zu Gute, aber auch Frauen mit Senkungsbeschwerden.

Zum anderen können Patienten demnächst in Nordhausen häufiger mit permanenten Stents für den Harnleiter und auch für die Harnröhre versorgt werden. Dies verbessert die Situation von Patienten, die bisher auf eine Dauerversorgung mit sogenannten Harnleiterschienen (Doppel-J-Schienen) angewiesen sind, bei denen diese Schienen in regelmäßigen Abständen gewechselt werden müssen.

“Außerdem können den Patienten in unserem Klinikum bei tumorbedingter Notwendigkeit einer Harnblasenentfernung verschiedene Formen der Harnableitung mit unterschiedlichen Darmersatzblasen (Neoblasen und sogenannten Pouchen) angeboten werden”, sagt Dr. Matthias Beintker. Dadurch ist es möglich, die Lebensqualität mittels einer kontinenten Harnableitung zu verbessern. Zusätzlich ist geplant, insbesondere mit Dr. Matthias Schreiber (Facharzt für Urologie), den Einsatz der minimal-invasiven Eingriffe der laparoskopischen Operationen auszuweiten.

Für Dr. Joachim Alefelder ist die Nordhäuser Klinik kein fachlich-personelles Neuland. Vor allem mit Chefarzt Dr. Beintker hatte der neue Oberarzt schon über Jahre hinweg auf der fachlichen Ebene zu tun. Unter anderem bei der Vorbereitung und Durchführung des siebten Krebskongresses im Jahr 2007 in Nordhausen. “Diese sehr gute Zusammenarbeit, aber auch die räumliche Nähe zu Nordhausen und dieses attraktive Haus als Vollversorger haben mich zu dieser beruflichen Veränderung bewogen”, sagt Dr. Alefelder.

Für Klinikums-Geschäftsführer Guido Hage ist der neue Oberarzt ein Zeichen dafür, dass es auch im Bereich der urologischen Klinik mehr und mehr zu einer personellen Kontinuität kommt, die vor allem den Patienten zugute kommt. Mit der jetzigen Verstärkung durch den neuen Oberarzt kann die ganzheitliche Versorgung innerhalb der Urologie noch intensiver ausgeprägt werden.

Dazu bietet das Südharz Klinikum in Nordhausen die besten Voraussetzungen, denn die viertgrößte urologische Klinik Thüringens kann dabei auf die Vorteile eines großen Krankenhauses mit radiologischer Diagnostik oder mit einer leistungsfähigen Strahlentherapie zurückgreifen. Ein Vorteil, den kleinere Häuser im Umfeld nicht bieten können.
Autor: red

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