Di, 12:25 Uhr
25.02.2014
Liberale Tour in Nordhausen
Nach der Teilnahme am 12. Kindergartensporttag setzte die FDP-Landtagsabgeordnete Franka Hitzing am vergangenen Mittwoch ihre regelmäßige Wahlkreisbereisung fort. Und das waren die Stationen...
Begleitet wurde sie beim Besuch von Einrichtungen in Nordhausen vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Manuel Thume.
Im Mehrgenerationenhaus wurden die Besucher herzlich von Franca Bergmann, der amtierenden stellvertretenden Geschäftsführerin der LIFT gGmbH, und der Hausleiterin Frau Knopf begrüßt.
Das seit 2007 existierende Haus hält Angebote für alle Generationen bereit, sowohl altersspezifische als auch generationenübergreifende.
Haushaltsrallye für Kinder, Basteln, Computerkurs für Senioren, Line Dance, Stricken, Treffpunkt für Philatelisten oder Yoga sind nur einige Beispiele. Dieses breit gefächerte Angebot ist allerdings nur möglich durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer.
In den letzten Jahren spielt auch zunehmend die Betreuung von Demenzerkrankten eine Rolle. Einmal wöchentlich treffen sich rund zehn Erkrankte in der guten Stube des Hauses, die mit Möbeln aus Omas Zeit als Erinnerungszimmer eingerichtet wurde. Im Café Sternstunde erhalten pflegende Angehörige Gelegenheit zu Gesprächen, Beratung und Informationsaustausch.
Des Weiteren engagiert sich das Mehrgenerationenhaus in verschiedenen Projekten. So erstellen zum Beispiel derzeit Frauen vom MEGEHA gemeinsam mit Kindern des Regenbogenhauses Nordhausen/Ost ein Kochbuch. Manuel Thume regte eine weitere Zusammenarbeit an, um das Regenbogenhaus mit Leben zu erfüllen.
Besonders beeindruckt war Franka Hitzing vom Angebot der Lesementoren. Derzeit 19 ehrenamtliche Mentoren unterstützen Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen. Sie gehen regelmäßig in Schulen, lesen mit diesen Kindern und fördern somit die Freude am Lesen.
Zum Abschluss des Besuchs gab es ein leckeres Mittagessen aus der Menümanufaktur, der Küche der LIFT gGmbH, die täglich 1.300 Essen für Schulen, Kitas, Senioren und Essen auf Rädern zubereitet und außerdem einen Cateringservice anbietet.
Die K & S Seniorenresidenz Nordhausen war an diesem Tag eine weitere Station. Residenzleiter Frank Baumert nahm sich viel Zeit für ein sehr interessantes und informatives Gespräch. Die Unternehmensgruppe K & S plant, baut und betreibt deutschlandweit Seniorenheime, Kindergärten, ambulante Pflegedienste und andere soziale Einrichtungen. Die Seniorenresidenz in Nordhausen ist eines von 27 Pflegeheimen in Deutschland und wurde 2008 eröffnet.
Es bietet 120 Plätze in 90 Einzel- und 15 Doppelzimmern an und ist komplett ausgelastet. Das Haus entstand in Kooperation mit der WBG Südharz. So leben in direkter Nachbarschaft der Residenz ältere WBG- Mitglieder im Betreuten Wohnen und können die Freizeit- und Verpflegungsangebote oder den direkten Notruf der Seniorenresidenz nutzen. Bei eintretender Pflegebedürftigkeit erhalten Mitglieder der WBG Vorrang bei der Platzvergabe.
Das inhabergeführte Unternehmen K & S hat einen sehr familiären Charakter und bietet ca. 90 Arbeitsplätze in Nordhausen. Im Gespräch bestätigte Frank Baumert weitestgehend die Ergebnisse der Studie der Universität Jena zur Situation der Pflege in Thüringen in den kommenden Jahren. Der Bedarf an Pflegeplätzen und damit an Pflegefachkräften wird in den nächsten Jahren rapide ansteigen.
Frank Baumert hat zurzeit noch keinen Fachkräftemangel. Zudem bildet er jährlich zwei Azubis aus, die nach erfolgreichem Abschluss übernommen werden.
Der Besuch endete mit einem Rundgang durchs Haus bis auf die Dachterrasse, von der man einen atemberaubenden Blick über Nordhausen bis hin zum Kyffhäuser hat.
Autor: redBegleitet wurde sie beim Besuch von Einrichtungen in Nordhausen vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Manuel Thume.
Im Mehrgenerationenhaus wurden die Besucher herzlich von Franca Bergmann, der amtierenden stellvertretenden Geschäftsführerin der LIFT gGmbH, und der Hausleiterin Frau Knopf begrüßt.
Das seit 2007 existierende Haus hält Angebote für alle Generationen bereit, sowohl altersspezifische als auch generationenübergreifende.
Haushaltsrallye für Kinder, Basteln, Computerkurs für Senioren, Line Dance, Stricken, Treffpunkt für Philatelisten oder Yoga sind nur einige Beispiele. Dieses breit gefächerte Angebot ist allerdings nur möglich durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer.
In den letzten Jahren spielt auch zunehmend die Betreuung von Demenzerkrankten eine Rolle. Einmal wöchentlich treffen sich rund zehn Erkrankte in der guten Stube des Hauses, die mit Möbeln aus Omas Zeit als Erinnerungszimmer eingerichtet wurde. Im Café Sternstunde erhalten pflegende Angehörige Gelegenheit zu Gesprächen, Beratung und Informationsaustausch.
Des Weiteren engagiert sich das Mehrgenerationenhaus in verschiedenen Projekten. So erstellen zum Beispiel derzeit Frauen vom MEGEHA gemeinsam mit Kindern des Regenbogenhauses Nordhausen/Ost ein Kochbuch. Manuel Thume regte eine weitere Zusammenarbeit an, um das Regenbogenhaus mit Leben zu erfüllen.
Besonders beeindruckt war Franka Hitzing vom Angebot der Lesementoren. Derzeit 19 ehrenamtliche Mentoren unterstützen Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen. Sie gehen regelmäßig in Schulen, lesen mit diesen Kindern und fördern somit die Freude am Lesen.
Zum Abschluss des Besuchs gab es ein leckeres Mittagessen aus der Menümanufaktur, der Küche der LIFT gGmbH, die täglich 1.300 Essen für Schulen, Kitas, Senioren und Essen auf Rädern zubereitet und außerdem einen Cateringservice anbietet.
Die K & S Seniorenresidenz Nordhausen war an diesem Tag eine weitere Station. Residenzleiter Frank Baumert nahm sich viel Zeit für ein sehr interessantes und informatives Gespräch. Die Unternehmensgruppe K & S plant, baut und betreibt deutschlandweit Seniorenheime, Kindergärten, ambulante Pflegedienste und andere soziale Einrichtungen. Die Seniorenresidenz in Nordhausen ist eines von 27 Pflegeheimen in Deutschland und wurde 2008 eröffnet.
Es bietet 120 Plätze in 90 Einzel- und 15 Doppelzimmern an und ist komplett ausgelastet. Das Haus entstand in Kooperation mit der WBG Südharz. So leben in direkter Nachbarschaft der Residenz ältere WBG- Mitglieder im Betreuten Wohnen und können die Freizeit- und Verpflegungsangebote oder den direkten Notruf der Seniorenresidenz nutzen. Bei eintretender Pflegebedürftigkeit erhalten Mitglieder der WBG Vorrang bei der Platzvergabe.
Das inhabergeführte Unternehmen K & S hat einen sehr familiären Charakter und bietet ca. 90 Arbeitsplätze in Nordhausen. Im Gespräch bestätigte Frank Baumert weitestgehend die Ergebnisse der Studie der Universität Jena zur Situation der Pflege in Thüringen in den kommenden Jahren. Der Bedarf an Pflegeplätzen und damit an Pflegefachkräften wird in den nächsten Jahren rapide ansteigen.
Frank Baumert hat zurzeit noch keinen Fachkräftemangel. Zudem bildet er jährlich zwei Azubis aus, die nach erfolgreichem Abschluss übernommen werden.
Der Besuch endete mit einem Rundgang durchs Haus bis auf die Dachterrasse, von der man einen atemberaubenden Blick über Nordhausen bis hin zum Kyffhäuser hat.



