Kommentare
W. Roßmell
24.02.2014, 14:40 Uhr
EVN bye bye!
Das ist der absolute Höhepunkt, was sich die EVN Verantwortlichen erlauben und tun. Weder das Landesverwaltungsamt in Weimar noch das Landratsamt in Nordhausen waren drüber informiert, dass man jetzt auf "geologische Nachforschung" geht. Es ist genauso, wie damals, als ganz heimlich eine Mitteldruckleitung von Nordhausen nach Bielen verlegt wurde und öffentlich sagte man, dass man Bielen an das Nordhäuser Gasnetz anschließen will. Heraus kam dann, dass es genau das Stück Gasleitung war, was man benötigte, um an diesem Standort die wahnsinnige Biomethananlage zu bauen und zu planen. Zurecht kann ich nachvollziehen, dass sich die Bürger in Bielen von der EVN verschaukelt fühlen. Auch solche Arbeiten müssen beim LVA angemeldet werden, so die zuständige Mitarbeiterin der Genehmigungsbehörde.
Ich kann mir nur vorstellen, dass die EVN Verantwortlichen mit Beginn dieser Arbeiten sich einen Vorteil für den Baubeginn verschaffen wollen, was hoffentlich die Bürger von Nordhausen und auch Bielen verhindern werden. Jetzt erst Recht sollten die Bürger an das LVA in Weimar schreiben und Einwände (die gibt es mehr als genug!!!) schriftlich geltend machen. Dazu haben wir alle noch bis zum 17.03.2014 Zeit!
Ich hingegen bin mir ab heute sicher, dass ich der EVN als Strom- und auch Gaskunde den Rücken kehre und mir einen anderen Anbieter suche. Ich bin nicht bereit, diese Willkür durch die EVN gegenüber den Bielener Bürgern als "EVN-Kunde" mitzutragen und hoffe sehr, dass diese jetzt angefallenen Kosten allein bei den profitgierigen Verantwortlichen zu tragen sind, falls dieser Bau ja doch noch scheitern sollte, was für die betroffenen Bürger zu wünschen ist!
geloescht.otto
24.02.2014, 16:52 Uhr
Ihr könnt
ganz sicher sein: diese Anlage wird gebaut! Da könnt ihr protestieren oder euch auf den Kopf stellen - hat alles keinen Sinn!!
Bei dieser Anlage geht es um so viel Profit, da lässt sich keiner von Euch in die Suppe spucken.
Das ist Kapitalismus - findet Euch damit ab - denn alle haben`s so gewollt.
Birgit26
24.02.2014, 17:10 Uhr
Wo sind wir nur hingekommen?
Geld regiert die Welt und der Mensch zählt überhaupt nichts mehr! Gesetze sind für die "Profithaie" Null und nichtig! Aber noch ist nicht "aller Tage Abend" und wir sollten alle die Hoffnung nicht aufgeben!
Aber dazu müssen die Leute aufwachen und sich noch bis zum 17.03.2014 an das Landesverwaltungsamt in Weimar wenden! Nur so haben wir eine Chance! Wenn die Anlage gebaut ist, ist es zu spät!
Für mich gehört eine solche Anlage an das Ende der Nahrungskette und man sollte Abfaelle und nicht Lebensmittel verbrennen, aber das spielt man genauso runter wie den Raubbau den man mit unseren Böden betreibt!
Aus die Maus
24.02.2014, 18:28 Uhr
EVN
Hallo Otto schön das du für die EVN arbeitest!
Alle haben das gewollt, wir nicht nur Du und die EVN!
Weil euch Geld wichtiger ist als die Bürger!
Glaskugel
24.02.2014, 18:29 Uhr
Archäologen bauen keine Biogasanlage
Ich finde es prinzipiell in Ordnung, wenn auf solchen potentiellen öffentlichen Baugrundstücken erst mal die Archäologen anrücken. Das hat mit dem geplanten späteren Bau doch nur soviel zu tun, dass später nichts Interessantes überbaut wird. Vielleicht finden die ja sogar was ganz tolles und hebeln damit die Baupläne erst mal aus. Den Widerstand dagegen finde ich deshalb unnütz.
Mich würde aber mal interessieren, wo die ganzen Fundstücke dann später landen. Nach den Industriegebiet Ausgrabungen war irgendwo, ich glaube in der Flohburg (?) mal so eine Kurzausstellung und das war es dann. Bei anderen Baumaßnahmen wurde doch auch schon vieles gefunden. Warum landet das in irgendwelchen Schränken in Weimar und bleibt nicht bei uns? Bei unserer Museumsdichte sollten Fundstücke doch auch bei uns bleiben und touristisch vermarktet werden. Warum tut da die hiesige Politik nichts?
ich würde sagen,
"Otto" gehört nach Ostfriesland und sollte dort seine Kommentare zum Besten geben
lumpi22
24.02.2014, 19:05 Uhr
Eine Unverschämtheit von der EVN
Es ist wirklich kaum zu glauben, was sich die EVN so erlaubt! Die beiden Geschäftsführer denken wirklich, man kann die Bürger vor vollendete Tatsachen stellen und paßt da! Aber ich hoffe und wünsche den direkt betroffenen Bürgern und Anwohnern sowie allen Gegnern solcher unsinnigen Anlagen, dass Gesetz und Recht doch noch am Ende Anwendung findet!
Ich habe mir im Übrigen die Unterlagen auch mal angeschaut, es ist wirklich mit vielen Fragezeichen verbunden. Die Landwirte fahren mit allerneuester Technik, haben alle Fendt Traktoren und die neuesten Hänger, machen also kaum noch Krach... Wer das liest kann nur mit der Stirn runzeln und fragt sich, wer den von den Landwirten alle die neuste Technik fährt bzw, wer diese hat. Auch ist aus den Unterlagen absolut nicht zu erkennen, welche Straßen die Landwirte für ihre Anfahrten nutzen dürfen! Ich galube hier mal gelesen zu haben, dass die EVN mit Bürgern eine Anlage in Einbeck (oder?) besucht hatten und hier nachzulesen war, dass gemeinsam mit den Bürgern auch die Fahrtstrecken festgelegt wurden, von denen die Landwirte nicht abweichen dürfen. Auch möchte ich gelesen haben, dass die Anlage über 1000m von Wohnbebauung entfernt ist, was die Mitarbeiter der Anlage selbst als notwendig offen geäußert hatten. Wer das nachlesen will, kann das hier bei der nnz im Archiv tun, man kann das auch auf der Facebookseite von StopptBiogas Nordhausen machen, wo sich ja in letzter Zeit allerhand getan hat. Ich verfolge eben alles was möglich ist und empfinde den nicht öffentlich gemeldeten Beginn von ärchiolgischen Arbeiten durch die EVN ohne das LVA und den Landrat zu informieren und eigentlich weit vor einer möglichen Genehmigung vom Baubeginn, absolut fehl am Platz! So werden wir Bürger alle hinters Licht geführt und man will die Meinung durchsetzen: Egal was passiert, die Anlage wird gebaut, selbst wenn es viel Proteste oder Einwände geben wird. Am besten wir fangen heute schon an, ob wir die Genehmigung aus Weimar haben oder nicht! Bürger wehrt Euch gegen diese Handlungen dieser profitgierigen Herren, noch ist nichts verloren!
Zukunft
24.02.2014, 19:48 Uhr
Um es noch einmal zu sagen
Den Bau dieser Anlage hat der Stadtrat beschlossen. Das einzige Gremium, das dazu berechtigt ist. Und dieser Beschluss wird jetzt einfach umgesetzt. So einfach ist das.
Es gibt jetzt ein sogenanntes Bimsch-Verfahren, in dessen Ergebnis eine Genehmigung steht. Mit Auflagen oder ohne Auflagen. Meiner Erkenntnis nach, sind bei den Planungen alle Gesetzlichkeiten beachtet worden.
Aus die Maus
24.02.2014, 20:38 Uhr
Wohnen
An Otto und Zukunft, dann könnt ihr ja daneben ein Haus bauen und da Wohnen, mal sehen wie lange ihr es aushaltet?
Boris Weißtal
24.02.2014, 20:41 Uhr
Danke Mafiosa (und natürlich Zukunft)
für die Sachlichkeit in dieser geistig vernebelten Kolumne. Zu deinen Fragen: Gefundene Artefakte gehören dem Freistaat und werden daher nur in Landesmuseen (dauerhaft) ausgestellt. Das in der städtischen Flohburg war daher ein "Gastbesuch". Ist natürlich schade. In Nebra offenbart sich der Quatsch dieser Regelung überdeutlich: Ein Klassemuseum für und rund um die Himmelsscheibe vor Ort. Und wo ist die originale Scheibe? in Halle! So hat halt jedes Bundesland seine bevorzugten kulturellen Speckgürtel... Habe selber die Originalscheibe in Halle inmitten einer römischen Wanderausstellung (die gut war) gesehen. Aber die Scheibe gehört nach Nebra!
Retupmoc
25.02.2014, 07:48 Uhr
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NDHler
25.02.2014, 08:19 Uhr
Na Rolands Schwert,
gibt’s hier nichts an Jendricke und Rinke zu kritisieren oder müssten den sie hier ihren Kreisvorsitzenden in die Pflicht nehmen? Was ist los? Sie reagieren doch sonst schon fast reflexartig wenn es darum geht den OB und die CDU zu verteidigen. Hier klappt’s nicht so, was? Das ist schon ziemlich billiger Wahlkampf den sie da für die CDU machen.
Wären sie ein richtig guter CDU Mann würden sie hier ihren Kreisvorsitzenden verteidigen und die Vorteile der Anlage hervorheben bzw. die enormen Einnahmeverbesserungen der Stadt durch die Anlage erläutern. Aber sie sind wohl von Norbert Klodt nur auf Jendricke und Rinke angesetzt. Immer schön Dienst nach Vorschrift bis zum 25.5.14! Dann wird ihr Account hier sicher von der CDU wieder stillgelegt! ;)
Retupmoc
25.02.2014, 08:49 Uhr
Natürlich hat Otto Recht
Die Anlage wird gebaut. Die EVN sieht das Dollarzeichen über Bielen schweben und den Maximalgewinn. Da gibt es keine Skrupel betreffs Umwelt, Lärm und anderen Bürgern. Da gibt es nur Profit, Profit, Profit.
andreas66
25.02.2014, 09:11 Uhr
Ich muss...
@otto und @zukunft recht geben. Die EVN ist doch ein Unternehmen, wo die Stadt Nordhausen Anteile besitzt. Gewiss sitzen auch Stadtobere im Aufsichtsrat der EVN. Wie will da die Stadt mit ihrem Stadtrat als Gremium der EVN untersagen, die besagte Anlage zu bauen. Von der Sinnlosigkeit der Anlage bin ich überzeugt. Standort, extra Maisanbau zum "Vergasen" - Hungersnot auf der Welt - und erhöhter Schadstoffausstoß der Landwirtschaft- und Transportfahrzeuge, nur einige Gründe. Wie @Birgit26 angerissen hat. Wer das Geld hat, hat die Macht. Wer die Macht hat, hat das Sagen. Aber kampflos darf man diesen Leuten das Feld nicht überlassen-
Friderike
25.02.2014, 09:43 Uhr
Genau,
da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen @ andreas66.
Tja, die Stadt braucht Geld und da werden auch Dinge toleriert, die der gesunde Menschenverstand verbietet, aber was soll's man ist ja nicht betroffen!
Genau wie alle Befürworter der Anlage, denken die EVN und befürwortende Stadträte (zum Glück gibt es auch konsequente Gegner!!! in der Reihe der Stadträte) nur an die Gewinne, die wir alle zahlen müssen! Überall wird festgestellt, dass Biomethangasanlagen nicht so effizient sind, wie gewünscht, nur in Nordhausen ist man noch nicht aufgewacht. Kein privater Investor würde es sich leisten können eine solche Anlage zu bauen, wenn nicht die Förderung durch das EEG geregelt wäre, aber was ist, wenn es kein Geld vom Staat mehr gibt?
Wir müssen uns bewußt machen, dass wir das alle bezahlen und jeder jammert schon jetzt und ich glaube nicht mehr daran dass es besser wird!
Fragt doch mal bei der EVN nach, ob sie die Anlage bauen würden, wenn es keine Förderung gebe! Wäre sie denn dann auch rentabel?
Zukunft
25.02.2014, 10:00 Uhr
Wo leben wir?
Diese Frage muss man sich angesichts einiger Kommentare immer wieder stellen.
1. Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie, da gibt es gewählte Gremien, die zu befinden haben.
2. Wir leben im Kapitalismus, auch wenn (noch) mit dem Aushängeschild soziale Marktwirtschaft versehen. Da geht es um Gewinne, um Profit. Das ist die Triebfeder jedes unternehmerischen Handelns.
3. Jegliche Investition wird staatlicherseits gefördert. Jedes Bundesland hat dazu Programme aufgelegt. Ein Investor (also dieser böse Mensch, der Geld hat und Risiko nicht scheut) geht dorthin, wo es die höchsten Investitionszulagen gibt. Was ist daran verkehrt?
4. Bei der EVN und ihrer Tochter gibt es noch einen Aspekt. Zu rund rund 60 Prozent gehört sie der Stadt Nordhausen, also mittelbar allen Nordhäusern. 40 Prozent sind nun auch kommunal, da EON an eine kommunale Gesellschaft verkauft hat. Die Gewinne der EVN gehen also zu 60 Prozent an die Stadt Nordhausen. Was damit gemacht wird, darüber befindet ausschließlich die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat, womit wir wieder beim 1. Punkt wären, der parlamentarischen Demokratie.
5. Was also man - außer juristischen Spitzfindigkeiten (Klagen) gegen den Bau dieser Anlage unternehmen? Richtig - die Zusammensetzung des Stadtrates ändern. Eine Anti-EVN Partei gründen. Die Mehrheit im Stadtrat erhalten und den Menschen dieser Stadt erzählen, dass sie künftig viel mehr Geld für Bäder und Straßenbahn ausgeben müssen, dass Sportvereine, Schulen keine Spenden mehr für den Schulsport bekommen.
6. Es ist also ganz einfach. Am 25. Mai gibt es zur Änderung eine Möglichkeit, dann müssen alle Nörgler wieder zurück in Schneckenhäuschen.
Friderike
25.02.2014, 10:17 Uhr
Bravo @zukunft!
oh, da haben Sie sich aber Gedanken gemacht und alles auf den Punkt gebracht...oder aber zumindest versucht!
Punkt 1-4 stimme ich zu 100% zu, aber bei Punkt 5 sollten Sie sich Ihre Aussage nochmal überlegen, klingt mal wieder wie die üblichen "Drohungen": da müssen wir eben die Straßenbahn einstampfen, Badehaus und Theater schließen, wenn ..., naja ich werde es mal nicht weiter ausführen. Ich würde dann aber doch gern von Ihnen wissen, wenn die Biogasanlage stehen sollte,und trotzdem bei den o.g. Dingen Veränderungen eintreten und wir mal wieder tiefer in die Tasche greifen müssen, warum? Soll ich Sie dann in der Stadtratsaitzung fragen?
Ach so, falls die Anlage kommt, werden dann die letztens beschlossenen Preisänderungen bei Bus, Bahn, Badehaus und co. dann wieder rückgängig gemacht? (Achtung war nur Ironie, da braucht niemand drauf einzugehen!!!)
Ich werde am 25.05. meine Entscheidung treffen und anschließend nicht in mein Schneckenhaus gehen, sondern für eine Z U N K U N F T kämpfen, die auch meine Kinder und Enkelkinder genießen können! Versprochen!
W. Roßmell
25.02.2014, 10:33 Uhr
Die Anlage auf diesem Standort ist der Wahnsinn @Zukunft!
@ Zukunft, das haben Sie leider vergessen, denn all Ihre anderen aufgezählten Punkte tragen die Gegner mit Fassung und wissen auch wie Sie es meinen...
Eine solche Anlage nur wenige Meter neben Wohnbauten, kleinen Unternehmen sind einfach nur der blanke Wahnsinn und in Deutschland einmalig, wenn dies vom LVA in Weimar zugestimmt werden sollte. In ganz Deutschland gibt es keine Biomethananlage dieser Größe, die auch nur annähernd so nah an privaten Gebäuden gebaut wurde!
Wenn die Stadträte, wenn die Verantwortlichen der EVN ein bißchen menschliche Einsicht walten lassen würden, würden sie offen zugeben, dass dieser Standort einer so sehr gefährlichen und riesigen Industrieanlage dort nichts zu suchen hat! So eine Anlage gehört weit weg von privater Wohnbebauung! Das haben selbst Stadträte und auch die beiden EVN Geschäftsführer beim Besuch der Anlage in Einbeck von den dortigen EON-Mitarbeitern hören müssen! In Einbeck wurden auch die Bürger gefragt und mit einbezogen und die Anlage steht 1200m entfernt vom Orsteingangsschild von Einbeck, der Verkehr ist geregelt, alles ist dort sauber gelöst worden! Der einzigste private Wohnbau ist etwa 450m entfernt, aber dabei handelt es sich um den Landwirt selsbt, der das Land an die Stadt Einbeck verkauft hat und von dieser Anlage auch mit profitiert!
Die direkt betroffenen Bürger in Bielen haben aber leider keine Vorteile, im Gegenteil, sie verlieren ihre gesamte Lebens- und Wohnqualität und die kleineren Gewerbebetriebe früher oder später ihre Existenz! Wer will schon noch zum Bowlen gehen, wenn Krach und Gerüche keine gemütliche Feierabendslaune aufkommen läßt, weil man im Freien kein Bierchen mehr trinken kann?
Mir tun genau diese Menschen leid, weil sie sich zwar (noch) wehren, aber leider kaum eine Chance sehen, gegen diese Profitgier, gegen diese Politik der höheren Gewalt und gegen diesen Art Unsinn-Anlage zu wehren.
Es liegt eben jetzt am LVA in Weimar, die anhand von gesetzlichen Grundlagen und Verfügungen, der hoffentlich vielen Einwände der Bürger prüfen muss, ob solch ein Wahnsinnsbau zugestimmt (ob mit oder ohne Auflagen) wird oder halt aufgrund gesetzlicher Vorschriften gestoppt wird. Und nur das erscheinen mir und vielen Bürgern die einzigste Lösung zu sein, vorausgesetzt, man hat sich mit den Unterlagen auch beschäftigt! Also liebe Bürger, helft mit und wehrt Euch! Auch die Politiker machen Fehler und werden sie später einsehen, noch haben wir die Chance bis zum 17.03.2014 durch schriftliche Einwände! Jetzt gilt es erst recht....
Friderike
25.02.2014, 10:38 Uhr
Biogasanlage stillgelegt...
übrigens woanders ist es anders, seht mal nach Binde bei Salzwedel, aber das ist ja ein privater Investor und da macht sich alles was Beine hat stark. Landesverwaltungsamt und Landratsamt ziehen an einem Strick. Aber auch hier, also dort, wurde gegen geltendes recht verstoßen und somit der Betrieb untersagt!
Wollen wir weiter hoffen, dass es auch für Nordhausen gilt!
Retupmoc
25.02.2014, 11:18 Uhr
Selten so gelacht über unsere arme Zukunft
"1. Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie"
Eine Demokratie ist das nicht, sonst gebe es Volksbefragungen. Mich würde dann interessieren ob die Anlage noch eine Mehrheit hätte.
"2. Wir leben im Kapitalismus"
Hoffentlich nicht mehr lange !
" 3. Jegliche Investition wird staatlicherseits gefördert."
Richtig, der Staat fördert seit langem Unsinnigkeiten ( Elbphilaharmonie, Möwenpick ) Vielleicht sollte der Staat endlich einmal Bildung und Kínder fördern?
"4.Bei der EVN und ihrer Tochter gibt es noch einen Aspekt. Zu rund rund 60 Prozent gehört sie der Stadt Nordhausen, also mittelbar allen Nordhäusern."
Haha, ich kugele mich grad auf der Fußboden. Dann darf ich als Nordhäuser also mitbestimmen , wenn mir der Laden zu 60 % gehört? OK - dann möchte ich, das die EVN einem ánderem, besseren Stromanbieter Platz macht. Allerdings steckt in Ihrem Satz natürlich wahres: Es muss nur heissen ...sie gehört 60% dem Stadtrat. Und da beschliesst man halt nichts gegen den Profit. An so einem Punkt sind sich ( fast ) alle Perteien einig.
5. ...und den Menschen dieser Stadt erzählen, dass sie künftig viel mehr Geld für Bäder und Straßenbahn ausgeben müssen, dass Sportvereine, Schulen keine Spenden mehr für den Schulsport bekommen."
Das Hallenbad in NDH ist sowieso schon das teuerste Bad der Umgebung. Und wenn man nicht die überteuerte Kubibo gebaut hätte, dann gäbe es massenhaft Geld für Vereine und Kinder. Das Geld kann man anderweitig beschaffen als mit der Biomüllanlage.
"6. Es ist also ganz einfach. Am 25. Mai gibt es zur Änderung eine Möglichkeit"
Die gibt es eben nicht, weil alle ( bis auf zwei kleine Parteien ) zusammenhalten, wenn es um Geld und Fraktionsplätze gibt.
Leider erinnert mich der Kampf von Herrn Roßmell und den anderen klugen Damen und Herren von der BI wie der des Don Quichote gegen Windmühlen des Unwissens und der Profitgier. Aber dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei.
Übrigens:
Wer Nahrung verbrennt ist ein Mörder. Man sollte den mais nach Afrika schicken, damit dort die Kinder nicht verhungern.
NDHler
25.02.2014, 14:47 Uhr
Mensch Retupmoc
Manchmal widersprechen sie sich so dermaßen das es schon wieder lustig ist!
Direkte Demokratie ist die bei der das Volk direkt gefragt wird! Parlamentarische Demokratie wird von vom Volke gewählten Vertretern ausgeübt! Beides ist aber eine Demokratie! Daher leben wir auch in einer! Ist das denn so schwer?
lumpi22
25.02.2014, 14:50 Uhr
Klasse Retupmoc!
Super Antwort auf viele Fragen von Zukunft. Auch ich habe lachen müssen... Retupmoc genau so sehe ich das auch! Ich hoffe, dass es den Gegnern gelingen möge, am Ende der Profitgier, dem Raubbau an der Natur, der Vernichtung von Lebensmitteln und gegen die Menschlichkeit dieser Verantwortlichen der EVN und auch den zustimmenden Stadträten die Gesetze zeigen werden, wer Recht hat: Der kämpfende Bürger gegen so eine unsinnige Anlage! Viel Erfolg und möge sich das Recht durchsetzen!
Glaskugel
25.02.2014, 16:48 Uhr
Was haben die Gegner denn bisher unternommen?
Was haben die Gegner der Biogasanlage seit Stadtratsbeschluss denn bisher unternommen um die Anlage zu verhindern? Gibt's schon belastbare Klagen? Es wird wohl nicht reichen, wenn die sich gegenseitig rechtgebenden Dauernörgler Computerchen/Lumpi hier weiter die Kommentarfunktion in Dauerschleife vollmailen und andere als Mörder bezeichnen. Gibt's auch irgend etwas Sachliches zum Thema?
Retupmoc
25.02.2014, 17:04 Uhr
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lumpi22
25.02.2014, 18:22 Uhr
@Mafiosi
Wer Lesen kann ist klar im Vorteil. Sie bringen mit Ihren Nicknamen ja schon genug als "Meinungsbild" hervor.
Die Gegner dieser Biomethananlge sind sicher sehr sehr fleißig und haben sich die Unterlagen bei der Stadt angeschaut und sitzen jetzt zu Hause und bereiten ihre Einwände vor. Warten Sie nur ab, so einfach wie sich das die EVN und auch die Stadt vorstellen, wird es nicht gehen, das vermute ich mal! Es dürfte eigentlich auch in Ihr Hirn Mafiosi reingehen und klar sein, dass so eine gefährliche Industrieanlage neben quasi privaten Wohnhäusewrn gebaut, einfach unmöglich ist. Aber es soll ja Gesetze geben und die werden es öffentlich machen und ich hoffe genau für diese unentwegt tätigen Gegener, dass sie es denjenigen am Ende zeigen, wer Recht hat! Viel Erfolg meinerseits weiterhin liebe Gegner!
Suse
25.02.2014, 19:11 Uhr
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Glaskugel
25.02.2014, 20:41 Uhr
Dont feed the Trolls
aber der hier hat mich dermaßen zum Ablachen gebracht, dass ich den gern teilen möchte: "@Mafiosi Wer Lesen kann ist klar im Vorteil. Sie bringen mit Ihren Nicknamen ja schon genug als "Meinungsbild" hervor."
Das alles erzählt ein Anti-Biogas LUMPI! Ist der LUMPI nicht niedlich? :)
Suse
25.02.2014, 21:08 Uhr
@lumpi22 sie haben recht,
ich glaube es ist aber am besten solche Kommentare von @Mafiosa und @Zukunft usw. einfach zu überspringen. Sie sind es einfach nicht wert, beantwortet zu werden. Mir kommt es fast so vor,als wären hier einige Nicknamen von bestimmten Stellen für besondere Anlässe engagiert worden.
Ich wünsche der BI viel Erfolg und lassen sie sich nicht von solchen "Mafiosas" entmutigen.Vielleicht siegt ja doch mal das Gute!Ich wünsche es Ihnen !
Boris Weißtal
25.02.2014, 22:47 Uhr
Chancen der Einwände
wenn die angekündigten Einwände das Niveau dieser Kommentare haben, genehmigt das LVA zwei Biogasanlagen!
@lumpi: Ihre Jubelorgie zu computerchens Auflistung des eigenen Unverstands belegt ein altes Sprichwort: Unter den Blinden ist der Einäugige König.
Ach ja EVN-Wechsel: Diese werden offenbar nicht vollzogen, um sie auch nach Jahren noch ein x-tes mal androhen zu können, gelle Herr R.?
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Anmerk. d. Red. Die Diskussion ist beendet
W. Roßmell
26.02.2014, 08:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Die Diskussion ist beendet
Pusteblume1
13.03.2014, 16:34 Uhr
Schön zu sehen, wie Bürgerproteste beachtet werden...
... sieht man mal weitere Artikel hier im NNZ, z.B. "Supermarktentscheidung durch Bürger" vom 11.03.2014 oder auch "Alternative Standorte werden geprüft" ebenfalls vom 11.03.2014 fragt man sich doch, warum die Proteste der Bürger von Bielen und Nordhausen gegen die Biogasanlage wohl auf "taube Ohren" stoßen.
Anders hingegen werden aufgrund der "massiven Bürgerproteste" von 30 Hörningern gegen die Güllebecken der Tierzucht umgehend alternative Standorte geprüft. Hauptsache, die Standortwahl fällt nicht gleich neben die Biogasanlage. Und die Ilfelder dürfen sogar entscheiden, ob sie denn überhaupt noch einen weiteren Supermarkt haben wollen.
Fragt man sich wirklich: waren es zu wenige Bürger aus Bielen und Umgebung, die protestiert haben? Oder war es damals zu früh und man hätte jetzt nochmal verstärkt loslegen sollen? Man kann nur hoffen, dass doch noch einige an das LVA Weimar geschrieben haben und der Standort evtl. auch verlegt wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...
Franz100
14.03.2014, 00:50 Uhr
schon beschlossene Sache
.. wenn ich frühs auf die B80 fahren will und mir kommen pausenlos Fahrzeuge aus dem Hotel in Bielen Fahrzeuge entgegen mit der Aufschrift : Biomethan... schön... Sind wahrscheinlich nicht alle dagegen.
Friderike
14.03.2014, 07:49 Uhr
???@Franz100
was siehst du für Fahrzeuge? Geht die Bauerei wirklich schon los? Eigentlich wollen sie doch nur erstmal absuchen, ob sich nicht was steinzeitmäßiges o.s. finden läßt! Naja, wir werden eben auf der ganzen Linie für dumm und dämlich verkauft und lassen uns viel zu viel gefallen. Typisch deutsch, jeder denkt nur an sich und vergißt dabei sogar seine "Familie" (Kinder, Enkel...)
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