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Mo, 16:12 Uhr
03.02.2014

Ob mit Auflagen oder ohne...

Heute läuft die Frist zur Auslegung der Planungsunterlagen für die Biomethananlage bei Nordhausen ab. Allerdings: sie soll noch einmal verlängert werden. Wir haben beim Nordhäuser Energieversorger nachgefragt...

Lageplan der Anlage (Foto: EVN) Lageplan der Anlage (Foto: EVN)

Die Frist zur Auslegung der Planungsunterlagen für den Bau einer Biomethananlage zwischen Nordhausen und Bielen ist noch einmal um vier Wochen verlängert worden. Dieser Schritt wurde notwendig, weil einer federführenden Behörde ein Fehler bei der Veröffentlichung unterlaufen ist.

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“Das aber wird keinen Einfluss auf die nächsten terminlichen Schritte innerhalb der Planung haben”, sagt EVN-Geschäftsführer Hans-Peter Dörflinger und versichert, dass man sich immer noch im zeitlich vorgegebenen Korridor befinde.

Dörflinger und sein Geschäftsführer-Kollege Rolf Göppel sehen auch keine Auswirkungen auf das Projekt durch die aktuell von der Bundesregierung diskutierte Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Zwar werde das Projekt berührt, allerdings sei nicht erkennbar, dass die diskutierten Vorhaben zu einem KO-Kriterium führen könnten. Sowohl Göppel als auch Dörflinger wissen auch, dass kein Gesetz so aus dem Bundestag herauskommt wie es einst eingebracht wurde. Hier wird es noch erheblichen Diskussionsbedarf in den fachlichen und politischen Gremien geben.

Das Projekt der Biomethananlage ist für den regionalen Energieversorger keine Spielwiese, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um wegfallende Förderungen der Kraft-Wärme-Kopplung in den Blockheizkraftwerken in Nordhausen zu kompensieren. Die Förderung für die Anlagen in Nordhausen Nord und Ost läuft in diesem Jahr aus, dann haben sie 30.000 Betriebsstunden “auf dem Buckel”. “Wir hätten auch die Motoren erneuern können, um so die Förderung zu verlängern. Das aber hätte eine Investition in Millionenhöhe notwendig gemacht, die sich auf den Preis des erzeugten Stroms und der gewonnenen Wärme niedergeschlagen hätte”, erklärt Göppel.

Apropos Gewinne. Seit der sogenannten Energiewende, die für die beiden EVN-Geschäftsführer bereits im Jahr 1998 begonnen hatte, wird der Druck auf die Gewinnmargen immer stärker. Allein in der Stadt Nordhausen hat es die EVN mit 70 Anbietern zu tun, von denen einige reine Stromhändler sind. Die EVN jedoch, die versteht sich als Versorger und Dienstleister, mit 75 Mitarbeitern und mit einem Kundenservice, der mehr ist als das Vorhalten eines Service-Centers. Auch das soziale Engagement der EVN in der Region sei nur möglich, weil sich das Unternehmen hier in der Region verwurzelt fühlt.

Das wiederum wissen die Kunden der EVN auch zu schätzen, denn seit dem Jahr 2005 ist der Kundenstamm mal gerade um 5 Prozent geschrumpft. Viele der Kunden, die einst gewechselt hatten, sind zudem zurückgekehrt. Auch, weil ihr ehemals neuer preiswerter Anbieter plötzlich Lieferschwierigkeiten hatte oder einfach nicht mehr am Markt war. Teldafax und Yellow Strom sind da nur einige Beispiele. Natürlich wissen Dörflinger und Göppel auch, dass der Preis die entscheidende Größe ist, allerdings geben sie auch zu bedenken, dass mal gerade ein Drittel des Strompreises von den Erzeugern direkt beeinflusst werden kann, der “Rest” sind Steuern und Abgaben, Umlagen oder Netzentgelte.

Ansicht von oben (Foto: EVN) Ansicht von oben (Foto: EVN)

Zurück aber zum Vorhaben bei Bielen. Nach der Auswertung der Einwände durch das Landesverwaltungsamt rechnet die Energieversorgung Nordhausen mit ihrer Tochter mit der Genehmigung zum 1. April. Eine Genehmigung werde es in jedem Fall geben, ob mit Auflagen oder ohne. Dann werde sofort mit dem Bau der Silokammern begonnen. Die sind wichtig, damit schon im September die Ernte eingefahren werden kann. Der gesamte Komplex soll in drei Losen ausgeschrieben werden. Sollte alles nach Plan laufen, dann könnte im November/Dezember mit dem Probebetrieb begonnen werden. Könnte - denn zuvor werden Archäologen noch einige Sichtungsschachtungen vornehmen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
BGE- Pirat
03.02.2014, 17:09 Uhr
das ist doch mal eine ehrliche aussage
es wird so oder so am 1.april gebaut ob wir noch diskutieren oder nicht. mich würde nur mal interessieren wieviele kunden die evn in den letzten jahren verloren hat an ihre mitbewerber?
mfg heiko
Aus die Maus
03.02.2014, 17:13 Uhr
Bielener haben keine Rechte.
Ich hoffe das es ein Aprilscherz ist. Wenn nicht, können sie ja gleich Bielen wegreißen, weil alles an Wert verliert und erholen kann mann sich draussen auch nicht mehr. Danke EVN. Es gibt genügend Plätze, wo man es hin bauen kann, wo es keinen stört. Aber immer drauf auf die Bürger. Danke.
Friderike
03.02.2014, 17:37 Uhr
Starker Tobak...
Ach so ist das! Also gebaut wird so oder so!

Wozu braucht man dann das Thüringer Verwaltungsamt in Weimar? Wozu gibt es Gesetze? Auf welcher Wolke schweben hier die Verantwortlichen? Oder soll es nur ein Taeuschungsmanoever sein um die zurückhaltenden und verunsicherten Bürger ganz und gar aus der Bahn zu werfen?

Naja, noch ist nicht aller Tage Abend!

Es ist doch schon mehr als bezeichnend, dass man versehentlich vergisst die Bekanntmachung in der Tagespresse vorzunehmen...
Retupmoc
03.02.2014, 18:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
lumpi22
03.02.2014, 18:57 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
W. Roßmell
03.02.2014, 19:24 Uhr
Oh, da scheint alles schon gelaufen zu sein, aber nicht ohne die Bürger...!
Kaum zu glauben, was sich die EVN hier erlaubt und öffentlich macht! Für mich steht fest, mit einem eventuellen Beginn war ich EVN Kunde und habe mir bereits günstigere Annbieter gesucht. Haben die Bürger überhaupt keine Rechte mehr, schriftlich Einwände abzugeben?

Meinen die beiden Geschäftsführer, dass diese Einwände ruck zuck einfach so bearbeitet werden können? Ich habe die Unterlagen angeschaut, ich kenne persönlich die beiden ersten Projekte. Sorry, aber für mich sind diese Unterlagen sehr sehr schwach und auf dem Niveau eines 10.Klässlers, der seine Praktikerarbeit abgeben sollte. Und mir sind einige Ungereimtheiten bei der Durchsicht dieser Unterlagen aufgetreten, die zumindest das LVA in Weimar ersteinmal klärend prüfen und beantworten sollte...! Das geht glaube nicht in 5 Minuten, wie das scheinbar die Verantwortlichen einschätzen! Und seitens der politischen Richtung sind ja wohl in der GroKo einige sehr sehr wesentliche Veränderungen geplant und werden sicher auch durchgesetzt. Ich wäre mir also nicht so sicher EVN, dass Sie diese Wahnsinnsanlage in der Nähe von Wohnbebauung hinsetzen werden...! Und ansonsten gibt es auch noch Anwälte!
Ich kann jeden Bürger und Gegner dieser Biomethananlage nur auffordern, sich mit entsprechenden Einwänden an das LVA in Weimar zu wenden und für die Bearbeitung dazu gibt es gesetzliche Vorschriften, die zumindest von diesem Amt eingehalten werden müssen...
Den ersten Tiefschlag mußten die Verantwortlichen ja bereits einstecken, indem die Auslegefrist der Planungsunterlagen aufgrund eines "Patzers eines Amtes" verlängert werden mußte. Ich wäre mir noch nicht so sicher Herr Dörflinger und Herr Göppel, dass Sie mit dem Bau beginnen werden, aber das überlassen Sie bitte den gesetzlich vorgegebenen Bearbeitungsgremien, die dafür zuständig sind. Und genaues Prüfen braucht eigentlich auch seine Zeit...
Georg
03.02.2014, 19:57 Uhr
In überheblicher Manier…
…werden hier Bürgerbedenken ignoriert und Fakten geschaffen. Noch ist es aber nicht genehmigt und ich glaube das es noch einige Hürden zu überwinden gilt. Der 1.April ist aber ein gut gewählter Termin, da werden ohnehin überall Scherznachrichten verbreitet und die Leute „veräppelt“.
Birgit26
03.02.2014, 21:11 Uhr
Flucht nach Vorn?
Was sollen dies Aussagen bedeuten? Ist das die Flucht nach vorn? Entscheidet hier nur noch das Geld, sprich die Wirtschaft? Zählt der Mensch mit seinen "Grundbedürfnissen und Rechten" gar nichts mehr?

Zum Glück gibt es Gesetze und die gelten auch für die EVN!
Also warten wir mal die Entscheidung ab, aber nicht ohne alles widerspruchslos hinzunehmen! Also Leute aufgewacht und nutzt die Jedem offenstehenden Wege und Möglichkeiten diese Anlage zu hinterfragen und deren Bau zu verhindern.
BGE- Pirat
03.02.2014, 21:32 Uhr
@birgit
vielleicht sollten sich doch alle bürger
die es noch nicht aufgegeben haben....sich
mal treffen um zusammen nachzudenken was wir mal als protestaktion machen könnten das die sehen das sich der bürger nicht mehr alles gefallen läßt !!!
mfg heiko
NDHler
04.02.2014, 08:02 Uhr
Endlich
wird das Atomkraftwerk gebaut!
W. Roßmell
04.02.2014, 08:37 Uhr
@Pirat für NDH
Lieber Heiko,
gemeinsame Treffen helfen nun leider nicht mehr! Jeder Bürger hat jetzt das Recht, schriftlich Einwände an das LVA in Weimar oder aber noch bis zum 04.03. 2014 bei der Stadt abzugeben. Das LVA bearbeitet diese Einwände und stimmt diesen entweder zu oder erläßt Auflagen zum geplanten Objekt oder aber weißt die Einwände zurück (allerdinsg schriftlich und mit Begründung). Nach der ganzen Sache können (leider) nur noch die direkt betroffenen Bürger (also ganz Bielen!!!) sich gegen diese Wahnsinnsanlage noch wehren. Da hilft allerdings ein entsprechender Anwalt und der kostet Geld... Ich habe gehört, auch das ist im Laufen, denn inzwischen ist man in Bielen richtig munter geworden! Man will sich nicht einfach so eine gefährliche Anlage neben die Haustür setzen lassen, soetwas in dieser Form gibt es in ganz Deutschland nicht (!!!). Und noch ist der Kampf nicht verloren, zumal scheinbar die Verantwortlichen und die Behörde hier gar nicht so genau wissen, wie sie am besten zusammenarbeiten sollen, sonst wäre die Auslage der Unterlagen ja nicht verlängert worden... Hier wird einfach Demokratie nach Baugesetzbuch "gespielt", denn der Bürger hat in der Politik nichts zu sagen. Also große Ansammlungen von Menschen in der jetzigen Situation ist völlig verkehrt, besser wäre z.B. eine Geldsammlung, damit die Bielener Bürger die Anwälte bezahlen können. Das wäre bitter nötig als Unterstützung!
Retupmoc
04.02.2014, 08:44 Uhr
Empfehlung
Ich würde der BI empfehlen , zeitnah einen Protestmarsch durch Nordhausen anzumelden. Ich wäre dabei!
lumpi22
04.02.2014, 09:39 Uhr
Fracksausen
Ich lese bei diesem Beitrag eigentlich seitens der verantwortlichen der EVN nur Fracksausen heraus! Bin gespannt, wie dieses "politische Spielchen" weitergehen wird!
Liebe Bielener, wehret Euch gegen diese unsinnige Anlage neben Euren Wohnhäusern!
Harzer_Wolf
04.02.2014, 10:43 Uhr
Unterstützung
Sehr geehrter Herr Roßmell, auch wenn es mich durch meine Wohnlage nicht richtig betrifft - ich wünsche Ihnen alles Gute dafür, das Sie diesen Kampf gewinnen. Die EVN sieht nur die Dollarzeichen im Auge.
Flitzpiepe
04.02.2014, 11:47 Uhr
Ganz genau -> Fracksausen ist das!
Die Inbetriebnahme der Anlage muss unbedingt vor dem Inkrafttreten eines geänderten EEGs erfolgen, sonst ist die Anlage nicht mehr rentabel betreibbar.
Deswegen dürfen für die EVN keinerlei Verzögerungen mehr eintreten. Der Bau muss aus ihrer Sicht so schnell wie möglich starten.
Und genau da muss die BI ansetzen!
Mit allen Mitteln muss der Baustart verzögert werden bzw. verhindert werden. Die diesjährige Ernte darf noch nicht eingelagert werden können.
BGE- Pirat
04.02.2014, 12:25 Uhr
was wäre wenn @ W.Roßmell
es ist ebend das ordentliche deutschland
wo schon eine party über facebook verboten wird
was wäre in italien oder frankreich los.......
wenn man sich vorstellen würde die bürger die sich nicht alles gefallen lassen, würden den aufstand proben ...........
zb.eine woche die bundesstra0e vor mcdonalds zu
machen dann wäre am 2.tag schon rtl da....
ja ja ist nur ein traum das machen wir ja nicht???
mfg heiko
Zukunft
04.02.2014, 12:35 Uhr
Aushalten
Man stelle sich vor, ein Gremium wie der Stadtrat hat den Bau beschlossen. Das ist nun mal so. Jetzt prüft die Behörde, ob alles rechtens ist. Für alle Berufs-Gegner der Anlage: ob kein geltendes Recht verletzt wird. Dann gibt es einen Bescheid dieser Behörde.

Ja, es ist alles geregelt. Und hier wird vor Wut schaufend gegen jegliche Entwicklung front gemacht. Da gibt es doch tatsächlich Kommentatoren, die jedem und allen unterstellen, Gesetze zu brechen. Das Landesveraltungsamt ist nun mal da, um die Einhaltung dieser Gesetze zu überwachen.

Das gilt übrigens auch für "ganz Bielen". Das ich da nicht lache. Es sind zwei oder drei Grundstücksbesitzer, die nun um den Wert ihrer Grundstücke fürchten, die aber wussten, dass das Nachbargrundstück eine Gewerbefläche ist. So einfach ist das.

Vielleicht sollten all die Mießmacher sich zusammentun und im Wald leben, dann aber bitte ohne jeglichen Komfort. Bürgermeister könnte zum Beispiel Herr Schwarzberg sein.
Retupmoc
04.02.2014, 12:50 Uhr
Jemand der Zukunft heißt
sollte mal an die Zukunft denken. An die Zukunft von hunderten LKW, die die Straße noch mehr zustopfen. An die vielen Maisfelder, in denen sich zwar Wildschweine sauwohl fühlen, allerdings auch Nahrung verbrannt wird. Oder an die weitere Dunstglocke, die neben van Astens Schweinerei zusätzlich über der Stadt stehen wird. Gleichzeitig bezhalen wir als Bürger für andere eine höhere EEG-Umlage.
BGE- Pirat
04.02.2014, 12:54 Uhr
gesetze
wir wissen doch alle das es genug gesetze gibt
die noch vom kaiser sind und mal geändert oder ersätzt werden müßten.
mfg heiko
othello
04.02.2014, 16:16 Uhr
Übereinstimmung
Dass schöne an den ganzen Kommentaren, vor allem die letzten von Zukunft@ und Retupmoc@, ist, dass ich beiden Kommentatoren zustimmen kann und nicht in Widerspruch gerate. So funktioniert die Demokratie mit all ihren negativen und positiven Auswirkungen auf die Zukunft.

Nur frage ich mich, was diese wirren Piraten-Aussagen bewirken sollen? Wählbar werden sie dadurch bestimmt nicht.
lumpi22
04.02.2014, 16:50 Uhr
Für die EVN geht es nur ums Geld!
Ja klar geht es der EVN nur um das Geld und die zu erwartenden einzustreichenden Gewinne, die wir Bürger wieder durch das EEG Gesetz in Form von Strompreissteigerungen zusätzlich berappen müssen, egal bei welchem Stromanbieter man ist!

Die EVN sagte einmal, dass man nur an diesem Standort festhalten werde und muss, da man für eine Verlängerung der Gasleitung von nur einem Kilometer zusätzlich 220T€ aufwenden müßte und somit das ganze unrentabel ist! Da frage ich mich doch, wie randgenäht diese Anlage überhaupt konzipiert ist! Und was ist denn danach, also nach 20 Jahren, wenn die Fördermittel wie bei den Blockheizkraftwerken jetzt, wieder auslaufen?

Wer reißt dann dieses Kraftwerk ab und wer übernimmt dafür wieder die Kosten? Ich hoffe doch wohl nicht die Stromkunden! Vielleicht aber ist die EVN bis dahin auch schon pleite, weil man aufgrund von nicht vorhersehbaren Havarien die 11 Mio.€ mehr in den sand gesetzt und nicht die erhofften Gewinne erzielt hat! Ich kann mir schon vorstellen, dass die Bürger gerade jetzt auf die Preise und die Anstiege bei der EVN achten und schneller wechseln, als denen lieb und teuer ist...

Na ja, wenigstens die EVN Mitarbeiter und auch die Stadträte werden weiterhin EVN Strom beziehen, koste es was es wolle!!!
Friderike
04.02.2014, 17:16 Uhr
Denkt an die Zukunft und nicht nur an heute...
Es ist richtig, dass der Stadtrat den Bau dieser Anlage beschlossen hat, vorallem aus finanziellem Hintergrund, denn die EVN ist für die Stadt ein wichtiges Unternehmen, aber ob die Stadträte ihre Entscheidung auch ethisch überdacht haben, das bezweifle ich stark!

Beschließen kann der Stadtrat die Gründung der GmbH zum Bau der Anlage, aber die Entscheidung zur Genehmigung liegt nicht in deren Hand und deshalb ist jetzt das Landesverwaltungsamt gefragt und die Entscheidung sollte man abwarten, denn es gibt ein Bundesimmissionsschutzgesetz, was nun auch mal für Nordhausen gilt.

Und eins ist so klar wie das Amen in der Kirche, sollte die EEG geändert werden, dann ist der Bau nicht rentabel und allein das sollte uns alle aufhorchen lassen!

Die "Verbrennung" von Lebensmitteln ist ethisch nicht vertretbar und der in diesem Zusammenhang stehende Raubbau mit unserer Landwirtschaft eine Sünde.

@zukunft sollte mal lieber an die Zukunft seiner Kinder und Enkel denken, denn diese geplante Anlage ist keine positive Entwicklung.

Abfälle und Gülle zu nutzen und in Energien umzuwandeln ist doch super, warum muss es Mais und Zuckerrüben sein? Auch sollte man lieber nach Möglichkeiten suchen, gewonnene Engerien zu speichern und nicht ans Ausland zu verscherbeln!

Sicher ist vielen Bürgern im Detail nicht bewusst, was dort eigentlich entstehen soll, aber noch ist Zeit sich über die Anlage bei der Stadt zu informieren und in die Unterlagen einzusehen, sich ein eigenes Bild zu machen und sich dann an das Landesverwaltungsamt zu wenden.
BGE- Pirat
04.02.2014, 17:55 Uhr
richtig
wenn alles so gut geplant ist warum baut dann die
evn die biogasanlage nicht selber ? sondern gründet eine gmbh ?
wenn schon 220 000,-euro mehrkosten alles unrentabel macht was ist dann mit den 2 bis 3 mio
mehrkosten die bei jedem bau in der größe dazu
kommen ?
und was zu mir das hier ist meine meinung und nicht der piraten.
mfg heiko privat
RWE
04.02.2014, 19:13 Uhr
Spendegeld
Wo kann man den etwas Geld spenden für die Anwaltskosten?
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