So, 14:21 Uhr
23.02.2014
Waigel krönt furiose Aufholjagd
Nach der ersten Heimniederlage seit sieben Jahren Ligazugehörigkeit gegen Velbert konnten die Nordhäuser Bundesliga-Boxer gegen Babelsberg mit einem 9:8 am Samstag wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. In der Ballspielhalle spielte sich unglaubliches ab...
Nachdem das NSV-Team zur Halbzeit nach drei Kämpfen 6:8 zurücklag, sorgten Balázs Bacskai, Kevin Künzel und Eugen Waigel noch für den Nordhäuser Gesamtsieg im Duell der beiden Vizemeister der vergangenen Saison. Für die NSV-Boxer war der Sieg auch aufgrund der in der Höhe ungerechtfertigten Niederlage aus dem Hinkampf in Babelsberg eine Genugtuung.
###banner##Eigentlich hat sich Cheftrainer Konrad Werner einen ruhigeren Abend gewünscht, doch im Boxsport ist vieles unberechenbar und nicht planbar. Wir wollten mit zwei Siegen in den Abend starten und uns so schon eine gute Basis legen, erzählte Werner vor dem Kampf. Doch Salomo N´Tuve wie auch Angelo Welp konnten keine zusätzlichen Zähler beim Stand von 6:6 nach dem Wiegen erringen.
Während der Schwede im ersten Kampf des Abends gegen Athe Gashi unentschieden boxte, musste sich Angelo Welp dem tschechischen Olympiateilnehmer Zdenek Chladek geschlagen geben, wobei Welp in der zweiten Runde sogar angezählt wurde. Salomo hat seine Vorteile in der Reichweite nicht so ausspielen können wie erhofft. Die ersten beiden Kämpfe gehen von der Wertung her in Ordnung, blickt Werner zurück.
Auch im dritten Duell zwischen NSV-Boxer Sebastian Günther mit Eimantas Stanionis musste sich der Erfurter Günther wie schon im Hinkampf dem Litauer geschlagen geben. Beim Stand von 6:8 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Nun mussten schon Siege in allen drei noch folgenden Kämpfen her, um noch den so sehr benötigten Heimsieg möglich zu machen.
Den Anfang machte Balázs Bacskai im Mittelgewicht. Er kehrte nach seinem Fehlen gegen Velbert wieder in das Team der Nordhäuser zurück. Bacskai, der erst seit kurzen in der höheren Gewichtsklasse boxt, hatte mit Joseph Attanajoui mehr Probleme als erwartet, gewann aber am Ende trotzdem einstimmig nach Punkten. Nun lag es an Kevin Künzel und Eugen Waigel die durch den Ungarn begonnene Aufholjagd zu vollenden.
Künzel, der den kurzfristig erkrankten Leistungsträger Leon Bunn ersetzte, boxte in den ersten drei Runden gegen Sadula Abdulai ebenbürtig ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. In der letzten Runde schlug dann die Stunde des Hallensers, der Babelsberger Abdulai wurde angezählt: Künzel riss den Kampf in der letzten Runde noch rum und entschied ihn mit 2:1 für sich.
Beim Stand von 8:8 ging es nun also in das letzte Duell des Abends zwischen Eugen Waigel und den Babelsberger Eric Brechlin. Natürlich habe ich in dieser Situation auch den Druck gemerkt, der auf mich lastet, erzählt Waigel. Trotzdem versuchte er von Anfang an seine Schnelligkeitsvorteile gegen den großen, behäbigen Brechlin auszuspielen und setzte bereits in der ersten Runde gezielte Treffer gegen seinen Gegner. Schon in der zweiten Runde konnte Waigel den Kampf mit einem weiteren seiner vielen Treffer durch K.o. vorzeitig beenden und sorgte für den entscheidenden dritten Punkt zum 9:8 Gesamtsieg.
Die Mannschaft hat eine hervorragende Moral, sie hat sich heute Abend selbst belohnt. Wir haben auch beim Stand von 6:8 immer noch an den Sieg geglaubt und nie aufgegeben. Mit Hilfe des Publikums ist uns noch diese Energieleistung gelungen, so ein glücklicher Werner. In zwei Wochen geht es nun für die NSV-Mannschaft mit einem Auswärtskampf gegen Hanau weiter, nur eine Woche danach folgt der letzte Heimkampf gegen Straubing. Durch den Sieg schoben sich die Nordhäuser wieder auf Rang vier der Tabelle punktgleich mit dem Dritten aus Hanau und nur einen Zähler hinter Straubing.
Gewinnt man auch den letzten Heimkampf gegen Straubing, würde das NSV-Team auch die Bayern hinter sich lassen und mindestens Platz drei, bei glücklichen Ergebnissen der Gegner sogar Platz zwei, feiern können. Durch den Sieg gegen Babelsberg haben wir uns wieder ins Geschäft im Kampf um einen Platz unter den ersten drei Mannschaften gebracht, bilanziert Mannschaftsleiter Michael Döring.
Johann Reinhardt
Autor: redNachdem das NSV-Team zur Halbzeit nach drei Kämpfen 6:8 zurücklag, sorgten Balázs Bacskai, Kevin Künzel und Eugen Waigel noch für den Nordhäuser Gesamtsieg im Duell der beiden Vizemeister der vergangenen Saison. Für die NSV-Boxer war der Sieg auch aufgrund der in der Höhe ungerechtfertigten Niederlage aus dem Hinkampf in Babelsberg eine Genugtuung.
###banner##Eigentlich hat sich Cheftrainer Konrad Werner einen ruhigeren Abend gewünscht, doch im Boxsport ist vieles unberechenbar und nicht planbar. Wir wollten mit zwei Siegen in den Abend starten und uns so schon eine gute Basis legen, erzählte Werner vor dem Kampf. Doch Salomo N´Tuve wie auch Angelo Welp konnten keine zusätzlichen Zähler beim Stand von 6:6 nach dem Wiegen erringen.
Während der Schwede im ersten Kampf des Abends gegen Athe Gashi unentschieden boxte, musste sich Angelo Welp dem tschechischen Olympiateilnehmer Zdenek Chladek geschlagen geben, wobei Welp in der zweiten Runde sogar angezählt wurde. Salomo hat seine Vorteile in der Reichweite nicht so ausspielen können wie erhofft. Die ersten beiden Kämpfe gehen von der Wertung her in Ordnung, blickt Werner zurück.
Auch im dritten Duell zwischen NSV-Boxer Sebastian Günther mit Eimantas Stanionis musste sich der Erfurter Günther wie schon im Hinkampf dem Litauer geschlagen geben. Beim Stand von 6:8 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Nun mussten schon Siege in allen drei noch folgenden Kämpfen her, um noch den so sehr benötigten Heimsieg möglich zu machen.
Den Anfang machte Balázs Bacskai im Mittelgewicht. Er kehrte nach seinem Fehlen gegen Velbert wieder in das Team der Nordhäuser zurück. Bacskai, der erst seit kurzen in der höheren Gewichtsklasse boxt, hatte mit Joseph Attanajoui mehr Probleme als erwartet, gewann aber am Ende trotzdem einstimmig nach Punkten. Nun lag es an Kevin Künzel und Eugen Waigel die durch den Ungarn begonnene Aufholjagd zu vollenden.
Künzel, der den kurzfristig erkrankten Leistungsträger Leon Bunn ersetzte, boxte in den ersten drei Runden gegen Sadula Abdulai ebenbürtig ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. In der letzten Runde schlug dann die Stunde des Hallensers, der Babelsberger Abdulai wurde angezählt: Künzel riss den Kampf in der letzten Runde noch rum und entschied ihn mit 2:1 für sich.
Beim Stand von 8:8 ging es nun also in das letzte Duell des Abends zwischen Eugen Waigel und den Babelsberger Eric Brechlin. Natürlich habe ich in dieser Situation auch den Druck gemerkt, der auf mich lastet, erzählt Waigel. Trotzdem versuchte er von Anfang an seine Schnelligkeitsvorteile gegen den großen, behäbigen Brechlin auszuspielen und setzte bereits in der ersten Runde gezielte Treffer gegen seinen Gegner. Schon in der zweiten Runde konnte Waigel den Kampf mit einem weiteren seiner vielen Treffer durch K.o. vorzeitig beenden und sorgte für den entscheidenden dritten Punkt zum 9:8 Gesamtsieg.
Die Mannschaft hat eine hervorragende Moral, sie hat sich heute Abend selbst belohnt. Wir haben auch beim Stand von 6:8 immer noch an den Sieg geglaubt und nie aufgegeben. Mit Hilfe des Publikums ist uns noch diese Energieleistung gelungen, so ein glücklicher Werner. In zwei Wochen geht es nun für die NSV-Mannschaft mit einem Auswärtskampf gegen Hanau weiter, nur eine Woche danach folgt der letzte Heimkampf gegen Straubing. Durch den Sieg schoben sich die Nordhäuser wieder auf Rang vier der Tabelle punktgleich mit dem Dritten aus Hanau und nur einen Zähler hinter Straubing.
Gewinnt man auch den letzten Heimkampf gegen Straubing, würde das NSV-Team auch die Bayern hinter sich lassen und mindestens Platz drei, bei glücklichen Ergebnissen der Gegner sogar Platz zwei, feiern können. Durch den Sieg gegen Babelsberg haben wir uns wieder ins Geschäft im Kampf um einen Platz unter den ersten drei Mannschaften gebracht, bilanziert Mannschaftsleiter Michael Döring.
Johann Reinhardt


