So, 10:05 Uhr
23.02.2014
Kommunalpolitik (Made in Nordhausen)
Nach unbestätigten Gerüchten mehrerer halbamtlicher Nachrichtenagenturen.... So begannen in Zeiten des kalten Krieges häufig Weltnachrichten, in denen irgendwie der Wurm war. Die SPD-Führung in und um Nordhausen scheint, was ihr Handeln betrifft, diese Formel gekauft oder wenigstens gemietet zu haben, meint Autor Jürgen Wiethoff...
Da kommen private Verfehlungen von SPD-Politikern mit dienstlichem Anhang in die lokalen Medien und monatelang nicht wieder raus. Da wird dem Oberbürgermeister zögerliches Handeln, manchmal sogar Führungsschwäche vorgeworfen und wo Beides ganz offensichtlich nicht gegeben ist, wirft man ihm einfach mal falsche Finanzpolitik vor.
Wenn auch das nichts mehr hilft, gibt es eine Pressemitteilung, in der man dem OB eine Funktion zuschreibt, die ein SPD-Genosse inne hat. Kommt dann mal durch Zusammenarbeit der anderen politischen Kräfte in Stadt und Kreis eine sinnvolle Entscheidung zustande, wirft man diesen parteiübergreifende Mauschelei vor.
Dabei ist doch den meisten Menschen nicht nur in Nordhausen vollkommen egal, welcher Partei ein Kommunalpolitiker angehört. Es geht hier nämlich nicht um Leben und Tod, Krieg oder Frieden, Euro oder DM, sondern um Politik zum Wohle der Stadt und des Landkreises.
Wenn die gesamte Stadt- und Kreisverwaltung am Ende einer Legislaturperiode mit berechtigtem Stolz Das haben wir gemacht sagen kann, werden Stadtrat und Kreistag von mehrheitlich zufriedenen Bürgern wiedergewählt.
Kommunalpolitik sollte kein Wettkampf der Parteien sein. Wo ein solcher hinführt, wird klar, wenn man die Überschrift sich zum Schluss noch mal ganz deutsch ausgesprochen vorliest. Vorher Klammern streichen und Gleichheitszeichen nach dem ersten Wort einsetzen.
Jürgen Wiethoff
Autor: redDa kommen private Verfehlungen von SPD-Politikern mit dienstlichem Anhang in die lokalen Medien und monatelang nicht wieder raus. Da wird dem Oberbürgermeister zögerliches Handeln, manchmal sogar Führungsschwäche vorgeworfen und wo Beides ganz offensichtlich nicht gegeben ist, wirft man ihm einfach mal falsche Finanzpolitik vor.
Wenn auch das nichts mehr hilft, gibt es eine Pressemitteilung, in der man dem OB eine Funktion zuschreibt, die ein SPD-Genosse inne hat. Kommt dann mal durch Zusammenarbeit der anderen politischen Kräfte in Stadt und Kreis eine sinnvolle Entscheidung zustande, wirft man diesen parteiübergreifende Mauschelei vor.
Dabei ist doch den meisten Menschen nicht nur in Nordhausen vollkommen egal, welcher Partei ein Kommunalpolitiker angehört. Es geht hier nämlich nicht um Leben und Tod, Krieg oder Frieden, Euro oder DM, sondern um Politik zum Wohle der Stadt und des Landkreises.
Wenn die gesamte Stadt- und Kreisverwaltung am Ende einer Legislaturperiode mit berechtigtem Stolz Das haben wir gemacht sagen kann, werden Stadtrat und Kreistag von mehrheitlich zufriedenen Bürgern wiedergewählt.
Kommunalpolitik sollte kein Wettkampf der Parteien sein. Wo ein solcher hinführt, wird klar, wenn man die Überschrift sich zum Schluss noch mal ganz deutsch ausgesprochen vorliest. Vorher Klammern streichen und Gleichheitszeichen nach dem ersten Wort einsetzen.
Jürgen Wiethoff


