Mi, 12:44 Uhr
29.01.2014
Gegen Velbert: Nicht verlieren
In sieben Jahren Ligazugehörigkeit gelang es noch keiner Mannschaft, die Nordhäuser in der heimischen Ballspielhalle zu besiegen, oft wurde auch von der Festung Ballspielhalle gesprochen. Dies soll nach Möglichkeit auch am Samstag so bleiben, wenn um 19:30 Uhr kein geringerer als der Rekordmeister aus Velbert zum Rückkampf in den Südharz kommt...
Sebastian Günther trug mit seinem Sieg gegen Max van der Pas am vergangenen Wochenende in Straubing einen erheblichen Anteil zum Erreichen des Punktgewinns bei.
Trotz den scheinbar übermächtigen Velbertern, die auch in dieser Saison die Tabelle anführen, ist die Marschroute der Nordhäuser Boxer klar: Verlieren verboten. Wir haben in sieben Jahren Ligazugehörigkeit nicht einen Heimkampf verloren. Diese Serie wollen wir mit Hilfe der Zuschauer natürlich unbedingt halten. Dafür werden die Jungs alles geben, blickt Erfolgstrainer Konrad Werner voraus.
Nach der Hälfte der Kämpfe und dem Abschluss der Hinrunde am vergangenen Wochenende mit dem 9:9 in Straubing stehen drei Punkte auf der Habenseite des NSV-Punktekontos – und momentan noch der vierte Platz. Dies soll aber keineswegs so bleiben, nur zwei Zähler sind es bis zum Zweiten aus Hanau und einer auf den Dritten aus Straubing. Bei noch drei ausstehenden Heimkämpfen ist dies ein durchaus machbares Unterfangen.
Dabei wird Werner gegen Velbert wie schon in den letzten Kämpfen auch auf den schwedischen Hünen Salomo N´tuve im Leichtgewicht vertrauen. N´tuve soll versuchen an seine guten Leistungen aus den ersten drei Kämpfen anzuknüpfen und nach Möglichkeit schon den ersten Punkt für die Nordhäuser Equipe zu holen. Selbes gelang ihm bereits beim Hinkampf in Velbert indem er Denis Makarov bezwang. Mit den Fans im Rücken traue ich ihm alles zu, so Werner. Auch N´tuve fiebert seinem nächsten Einsatz entgegen: Für mich fühlt es sich großartig und gigantisch an, wenn ich in Nordhausen kämpfen kann. In Nordhausen geht es für mich darum, zu kämpfen und zu gewinnen.
Im Halbweltergewicht soll Angelo Welp nach auskurierter Verletzung aus dem Kampf der Weltliga WSB in Algerien vor knapp zwei Wochen in den Ring zurückkehren. Sollte Welp, der bereits den Auswärtskampf in Velbert bestritt, nicht rechtzeitig fit werden, steht der Thüringer David Müller bereit: Grundsätzlich planen wir bis zum Samstag in jeder Gewichtsklasse mit zwei Boxern um auf mögliche Ausfälle reagieren zu können.
Ein Luxusproblem hat Werner indes sogar im Weltergewicht. Neben Publikumsliebling Balasz Bacskai, der vergangenenes Wochenende noch im ungewohnten Mittelgewicht antrat und zu überzeugen wusste, zeigte in Straubing auch der Erfurter Sebastian Günther durch den Sieg gegen den Niederländer Max van der Pas dass man auf ihn setzen kann. Balasz Bacskai ist für mich ein Weltklasseboxer, er kann in jeder Gewichtsklasse bestehen. Er ist bei uns natürlich gesetzt, stellt Werner klar. Dabei lässt er sich aber noch eine kleine Hintertür offen, in welchem Kampf er letztlich mit dem Ungar plant.
Im Mittelgewicht würden, sollte Bacskai in seine angestammte Gewichtsklasse zurückkehren, Sebastian Formella und Meriton Rexhepi zum Einsatz bereitstehen.
Neben N´tuve und Bacskai darf sich einzig noch Leon Bunn im Halbschwergewicht momentan seinem Platz im Team sicher sein. Der Frankfurter wusste in den vergangenen drei Kämpfen mit drei Siegen zu überzeugen und beeindruckte den Nordhäuser Übungsleiter: Nach seinem Abitur im Vorjahr hat er sich nun komplett auf den Boxsport konzentriert. Man sieht deutlich wie er sich weiterentwickelt hat. Im letzten der sechs Kämpfe, dem Schwergewicht, werden die Nordhäuser entweder mit Eugen Weigel oder Artur Mann antreten. Auch hier haben die Verantwortlichen also die Qual der Wahl.
Die Nordhäuser Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf spannende Kämpfe freuen. So stehen im Kader des Rekordmeisters aus Velbert mit Artem Harutyunyan und Araik Marutjan, die beide bei EM und WM in diesem Jahr Medaillen gewannen, aber auch mit Olympia-Teilnehmer Stefan Härtel, dem Niederländer Peter Mullenberg und dem mehrfachen Deutschen Meister Gottlieb Weiss zahlreiche Hochkaräter. Wie ernst Velbert den Kampf nimmt zeigt die Tatsache dass sie wie schon im vergangenen Jahr auch einen Tag vorher nach Nordhausen anreisen, um optimal vorbereitet in den für sie wohl schwersten Auswärtskampf der Saison zu gehen.
Johann Reinhardt
Autor: redSebastian Günther trug mit seinem Sieg gegen Max van der Pas am vergangenen Wochenende in Straubing einen erheblichen Anteil zum Erreichen des Punktgewinns bei.
Trotz den scheinbar übermächtigen Velbertern, die auch in dieser Saison die Tabelle anführen, ist die Marschroute der Nordhäuser Boxer klar: Verlieren verboten. Wir haben in sieben Jahren Ligazugehörigkeit nicht einen Heimkampf verloren. Diese Serie wollen wir mit Hilfe der Zuschauer natürlich unbedingt halten. Dafür werden die Jungs alles geben, blickt Erfolgstrainer Konrad Werner voraus.
Nach der Hälfte der Kämpfe und dem Abschluss der Hinrunde am vergangenen Wochenende mit dem 9:9 in Straubing stehen drei Punkte auf der Habenseite des NSV-Punktekontos – und momentan noch der vierte Platz. Dies soll aber keineswegs so bleiben, nur zwei Zähler sind es bis zum Zweiten aus Hanau und einer auf den Dritten aus Straubing. Bei noch drei ausstehenden Heimkämpfen ist dies ein durchaus machbares Unterfangen.
Dabei wird Werner gegen Velbert wie schon in den letzten Kämpfen auch auf den schwedischen Hünen Salomo N´tuve im Leichtgewicht vertrauen. N´tuve soll versuchen an seine guten Leistungen aus den ersten drei Kämpfen anzuknüpfen und nach Möglichkeit schon den ersten Punkt für die Nordhäuser Equipe zu holen. Selbes gelang ihm bereits beim Hinkampf in Velbert indem er Denis Makarov bezwang. Mit den Fans im Rücken traue ich ihm alles zu, so Werner. Auch N´tuve fiebert seinem nächsten Einsatz entgegen: Für mich fühlt es sich großartig und gigantisch an, wenn ich in Nordhausen kämpfen kann. In Nordhausen geht es für mich darum, zu kämpfen und zu gewinnen.
Im Halbweltergewicht soll Angelo Welp nach auskurierter Verletzung aus dem Kampf der Weltliga WSB in Algerien vor knapp zwei Wochen in den Ring zurückkehren. Sollte Welp, der bereits den Auswärtskampf in Velbert bestritt, nicht rechtzeitig fit werden, steht der Thüringer David Müller bereit: Grundsätzlich planen wir bis zum Samstag in jeder Gewichtsklasse mit zwei Boxern um auf mögliche Ausfälle reagieren zu können.
Ein Luxusproblem hat Werner indes sogar im Weltergewicht. Neben Publikumsliebling Balasz Bacskai, der vergangenenes Wochenende noch im ungewohnten Mittelgewicht antrat und zu überzeugen wusste, zeigte in Straubing auch der Erfurter Sebastian Günther durch den Sieg gegen den Niederländer Max van der Pas dass man auf ihn setzen kann. Balasz Bacskai ist für mich ein Weltklasseboxer, er kann in jeder Gewichtsklasse bestehen. Er ist bei uns natürlich gesetzt, stellt Werner klar. Dabei lässt er sich aber noch eine kleine Hintertür offen, in welchem Kampf er letztlich mit dem Ungar plant.
Im Mittelgewicht würden, sollte Bacskai in seine angestammte Gewichtsklasse zurückkehren, Sebastian Formella und Meriton Rexhepi zum Einsatz bereitstehen.
Neben N´tuve und Bacskai darf sich einzig noch Leon Bunn im Halbschwergewicht momentan seinem Platz im Team sicher sein. Der Frankfurter wusste in den vergangenen drei Kämpfen mit drei Siegen zu überzeugen und beeindruckte den Nordhäuser Übungsleiter: Nach seinem Abitur im Vorjahr hat er sich nun komplett auf den Boxsport konzentriert. Man sieht deutlich wie er sich weiterentwickelt hat. Im letzten der sechs Kämpfe, dem Schwergewicht, werden die Nordhäuser entweder mit Eugen Weigel oder Artur Mann antreten. Auch hier haben die Verantwortlichen also die Qual der Wahl.
Die Nordhäuser Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf spannende Kämpfe freuen. So stehen im Kader des Rekordmeisters aus Velbert mit Artem Harutyunyan und Araik Marutjan, die beide bei EM und WM in diesem Jahr Medaillen gewannen, aber auch mit Olympia-Teilnehmer Stefan Härtel, dem Niederländer Peter Mullenberg und dem mehrfachen Deutschen Meister Gottlieb Weiss zahlreiche Hochkaräter. Wie ernst Velbert den Kampf nimmt zeigt die Tatsache dass sie wie schon im vergangenen Jahr auch einen Tag vorher nach Nordhausen anreisen, um optimal vorbereitet in den für sie wohl schwersten Auswärtskampf der Saison zu gehen.
Johann Reinhardt


