eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 17:07 Uhr
29.12.2013

Schwein hat Schwein gehabt (Update)

Eine "wilde" Verfolgungsjagd quer durch Nordhausen lieferten sich vor einer Stunde die Feuerwehr, die Polizei und: ein Wildschwein...


Der nicht alltägliche Einsatz begann nnz-Informationen zufolge gegen 13.30 Uhr. Einwohner in Nordhausen Nord informierten die Polizei, das ein Wildschwein auf der Dr. Robert-Koch-Straße unterwegs sei.

Anzeige Refinery (lang)
Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, nahm das Tier reißaus. Über die Riemannstraße, Töpferstraße ging die Hatz weiter in Richtung August-Bebel-Platz. Hier berichten die Männer der Nordhäuser Berufsfeuerwehr das erste Mal von einem Sichtkontakt.

Trotz zweier Streifenwagen der Polizei, die das Tier verfolgten - das Schwein hatte Schwein im wahrsten Sinne des Wortes. Es rannte noch durch die Leimbacher Straße und bog schließlich hinter dem Alten Friedhof in Richtung freie Natur ab. Zurückblieben ungläubige Fußgänger und Kraftfahrer. Zugestoßen ist niemandem etwas und so kann das Wildschwein durchaus auch den Ehrennamen "Glücksschwein" tragen.

Update: Kurz nach der Veröffentlichung dieser Meldung rief nnz-Leser Peter W. in der Redaktion an. Er hatte weniger "Schwein", denn das wilde Tier rammte Teile seines Gartenzauns in der Nordhäuser Oberstadt und zerwühlte seinen Garten. Wie Peter W. sagte, habe er mit seinem Sohn zwei Stunden Arbeit investieren müssen, um den Zaun wieder zu reparieren. Sein Kommentar lächelnd: "Ich armes Schwein..."
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Retupmoc
30.12.2013, 10:14 Uhr
Endergebnis
Polizei 0
Wildschwein 1
Pe_rle
30.12.2013, 20:03 Uhr
Wildlaufschwein
ja auf das perfekte Lauftraining kommt es an,von dem hatte das Schwein ja wohl genug gehabt.
Hätte gern mal gesehen wie lange die andere Seite zu Fuß durch gehalten hätte.
Doerfler
30.12.2013, 20:36 Uhr
Endlich
äss in Nordhuusen ämol de Sau los un ich bin nich heime... :-(

Ännen Guten Rutsch fär alle Leser un än Gesundes neues Johr wünscht

der Dörfler
Wolfi65
31.12.2013, 07:06 Uhr
Dem schließe ich mich an
Wildschwein: One Pionts
Polizei NDH: Zero Pionts
Bodo Schwarzberg
31.12.2013, 12:07 Uhr
Wildschweinschwemme teils hausgemacht
Vielfach werden die Jäger den vielen Wildschweinen kaum Herr. Die Ursachen für die Zunahme der Populationen sind dabei vielfältig, haben ihre Ursachen aber eindeutig beim Menschen. Gemästet werden die sehr lernfähigen und intelligenten Schweine durch unsere intensive Landwirtschaft, v.a. durch die Zunahme der absolut unökologischen Maiskulturen. An fast jedem Maisacker stehen Hochsitze.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Klimawandel. Die im langjährigen Mittel immer milder werdenden Winter sorgen dafür, dass immer mehr Schweine das Frühjahr erleben. Zudem sollen in besonders milden Jahren mehr als ein Wurf möglich sein. Hinzu kommt, dass durch trocken-heiße Sommer zunehmend gestresste Buchen, nicht nur, wie einst üblich, aller 7 Jahre besonders viele Bucheckern produzieren ("Mastjahr"), sondern dass dies in immer kürzeren Abständen geschieht. Das aber führt ebenso dazu, dass die Wildschweine geradezu paradiesische Zustände vorfinden, aber auch z.B. die gefährlichen Krankheitsüberträger Rötelmäuse (Stichwort: Fuchs-Bandwurm, Hanta-Virus).

Gehört habe ich auch, dass es mitunter Abnahmestaus bei Wildschweinfleisch gibt. Das dürfte die Abschussquoten nicht gerade in die Höhe treiben. Ebenso wenig dürften das manche Jäger tun, die sich, dem Hörensagen nach, nur auf Trophäenjagt begeben, nicht aber jagen, um das vom Menschen gestörte Gleichgewicht in der Natur ins Lot zu bringen, wie es eigentlich ihre Aufgabe wäre.
Wolfi65
01.01.2014, 09:11 Uhr
Jawohl, Herr Schwarzenberg!
Diese Schweine, (Wildschweine) müssen weg!
Einmaschieren, Ausradieren!
altmeister
01.01.2014, 13:55 Uhr
Da haben wir sie mal wieder!
Unsere Klimakatastophe!
Ist es nun endlich mal nicht knitterkalt, macht der Gas- und Stromzähler in diesem Winter der Kreissäge bisher noch keine Konkurrenz, sofort ist die Klimakatastrophe als Ursache, selbst für viele Wildschweine, gefunden.

Da werden schnell mal ein paar so schwerwiegende Punkte angeführt, die aber nicht wirklich punkten können.Wenn von Herrn Schwarzberg der langjährige Temeperaturanstieg angeführt wird, da ist in erster Linie der Beginn seiner langen Jahre zu hinterfragen, gab es doch selbst in den letzten Jahrtausenden lange Epochen, welche nachgewiesen wärmer waren.

Die Aussage, dass die Hochsitze meist neben Maisfeldern stehen, ist in einem Jahr vielleicht richtig. Ich erinnere mich da aber an das Prinzip in der Landwirtschaft, dass ein Fruchtwechsel auf den Feldern erfolgt. Da wandern dann die Hochsitze mit dem Mais zum nächsten Standort?

Dem Wildschwein sind übrigens auch die Kartoffeln nicht unerwünscht. Wie das mit anderen Feldfrüchten oder dem Obst auf Streuobstwiesen aussieht kann bestimmt ein Fachmann besser darstellen.

Es ist schon richtig, dass sich so manche Wildschweinrotte oder Waschbärpopulation wie im Schlaraffenland fühlt und dass dafür der Mensch verantwortlich ist. So ist es leider falsch verstandene Tierliebe, wenn diese im Umfeld des Menschen gefüttert werden und damit ihre natürliche Scheu verlieren und sich, neben einer verstärkten Vermehrung, immer mehr zum Menschen hinziehen.

Zu einem anderen Artikel hat @Paulinchen schon richtig dargestellt, dass die Jagd hier oft genug angefeindet wurde. Dass es einen nicht unerheblichen Unterschied zwischen reichen Hobbyjägern, welche auf Trophäen aus sind, und Jagdpächtern, welche Verantwortung übernommen haben, gibt, das ist vielen Kritikern nicht bewußt oder wird sogar ignoriert. Da wird alles über einen Kamm geschoren, Hauptsache schlecht machen.

Nur mal so sollte darüber nachgedacht werden, was wird, wenn der so euphorisch begrüßte Wolf nach ständigem Füttern durch Tierliebhaber seine Scheu dem Menschen gegenüber verliert. Sollte das Füttern von Wildtieren nicht denen überlassen werden, welche davon auch Ahnung haben? Noch dazu, da falsches Füttern auch zu Überpopulationen führen kann mit den bekannten Folgen.

P.S. Ein gesegnetes neues Jahr den Machern und Lesern!
ente aus ndh
02.01.2014, 03:48 Uhr
stimmt
die wölfe nehmen auch schon überhand
Harzer_Wolf
02.01.2014, 13:03 Uhr
Überpopulation an Polemik
Alles wieder vollkommen in Ordnung, was der Herr Schwarzberg hier ausführt. Ich lese seine Artikel immer sehr gern, weil diese fundiert von Fachwissen sind. Leider hauen dann wieder einige Kommentatoren mit der Populismuskeule drauf.

Das die Hochsitze neben Maisfeldern stehen ist eine richtige Feststellung. Dumm nur, das man die Hochsitze nicht weiter zu setzen braucht, denn auch im Folgejahr wird meistens wieder Mais angebaut. Sie wissen doch : Nahrung zum Verbrennen - in welcher Anlage denn auch immer. Das sich Wildschweine gern in Maisfeldern tummeln, weiß ich sogar als Wolf. Ich muß Ihnen allerdings sagen, das ich noch keinen Menschen gesehen habe, der meine Artgenossen füttert. Und aus Erzählungen meiner Artgenossen weiß ich auch, das die den Menschen meiden, wo es nur geht. Da sind nämlich zum Beispiel die " Trophäenjäger " !

Ich schere die Jägerschaft nicht über einen Kamm Herr Altmeister. Ich frage aber mal ein wenig frech: Warum schickt die Jagdgenossenschaft, die ja für Hege und Pflege verantwortlich ist, diese Trophäenjäger nicht nach Hause oder entzieht Ihnen die Jagdlizenz? Wäre ein guter Anfang zur Glaubwürdigkeit. Aber da ist ja noch der schnöde Mammon, den man dabei verdienen kann. Und immer, wenn Geld im Spiel ist. Aber das kennen wir ja nun zur Genüge.

Ein Wort noch zur Ente aus NDH ! Sie haben einen so schönen Tiernamen im Nick und feuern eine Breitseite nach der anderen gegen unser heimisches Rot - und Schwarzwild? Und auch die Wölfe nehmen überhand? Haben Sie schon einmal einen gesehen? Also, abgesehen von den Wölfen im Gehege des Tierparkes Hexentanzplatz? Ich hoffe, Sie haben dann nicht mich oder den Wolfi65 gemeint? Wir wollen noch nicht aussterben.
Paulinchen
02.01.2014, 15:29 Uhr
Was glauben wir Menschen eigentlich…
…wer wir sind? Da läuft mal ein Schwarzkittel durch die Dr.-R.-Koch-Str. und schon ist Panik in der Stadt. Kann es sein, dass hier Kommentatoren dabei sind, die diese Straße nur mit ihrem derzeitigen Namen kennen? Hallo – das war früher der Pfingstweg. Wo heute die Kaufhalle steht, war früher eine Kirschplantage. Mit anderen Worten Natur! Das gilt auch für den Bereich Krankenhaus, Harzblick und Gumpetal. Aber was hat hier der Mensch gemacht? Richtig, er nahm den Tieren ein Stück Lebensraum. Ausgerechnet dort, wo die Tiere Anbindung zu angrenzenden Waldgebieten hatten. Dort, wo diese Tiere eher nicht lebten wie z.B. im Bereich Darrweg und Industriestraße, zog es keinen Häuslebauer hin. So sind wir Menschen halt, entweder suchen wir für unser Häuschen einen Standort mit Blick auf die Berge und Wälder oder auf das Wasser. Letzteres wehrt sich nur mehr als die Tiere. So zum Beispiel die Elbe. Sie „lebt“ mit dem Menschen nach dem Prinzip: „Nimmst du mir, dann nehme ich dir.“ (Bebauung von Überflutungsflächen)
Was machen dagegen die Tiere? Sie folgen den Spuren von uns Menschen. Insbesondere denen, die aus ihren fahrenden Autos von der Schönen Aussicht bis Buchholz ihre Pommes usw. geworfen haben. Wie sagt doch ein altes Sprichwort? Die Geister die ich rief,…..Da müssen wir uns nicht über die durchgebissenen Kabel und Schläuche unter der Motorhaube unserer Autos wundern. Wir sind halt in das Revier eines Marders eingedrungen und das missfällt dem Pelztierchen eben. Abgesehen davon, dass der Mensch ja auch genügend Nährstoffe für diese Tiere in freier Wildbahn entsorgt, oder was ist in den Müllsäcken drin, welche oft im Straßengraben zwischen Stempeda, Buchholz, Petersdorf und Nordhausen liegen? Wie sagte doch Herr Schwarzberg: „Die Wildschweinplage ist zum Teil hausgemacht.“ Recht hat er!!
__________________________________________
Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet
Jürgen Wiethoff
02.01.2014, 23:32 Uhr
Hier irrt Paulinchen...
....und deswegen, liebe Redaktion: Einen ham mer noch.
Es war nämlich alles viel schlimmer. Der Pfingstweg (Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1) war die heutige Friedrich-Naumann-Str.. Die Alexander-Puschkin-Str. war die Osterstraße.
Bei der Dr.-Robert-Koch-Str. muss ich ehrlich sein: Keine Ahnung mehr, aber wenn ich noch einen Wissenden finde, gebe ich es gern weiter. Deswegen: Fortsetzung folgt...vielleicht.
Harzer_Wolf
03.01.2014, 07:55 Uhr
Danke
Bitte liebe Redaktion, lassen Sie mich Danke an Paulinchen sagen. Danke für diesen ganz tollen Kommentar. Mit Sinn und Verstand geschrieben. Ich ziehe meinen Hut!
Paulinchen
03.01.2014, 11:22 Uhr
Sehr geehrter Herr Wiethoff,
Die Endhaltestelle der Straßenbahn war früher genau an dem heutigen Kiosk in der Stolbergerstraße, Ecke Einmündung zur Gartenanlage Borntal. Der Pfingstweg ist die heutige Rob.-Koch-Str. Der Kiosk war die ehemalige Toilette für die Straßenbahnfahrer! Ich denke schon, dass wir die Kirche dort lassen sollten, wo sie ist. Mal noch einen Hinweis zu NDH Nord.

Von meinem ehemaligem Zahnarzt Herrn H. Franzke habe ich mal erfahren, das in Nord sogar mal eine Tongrube war, wo heute das Wohngebiet ist. Nur da gab es mich noch nicht. Nur über den Pfingstweg, habe ich meinen Sohn im Kinderwagen noch geschoben. (1970) Das war früher schon ein „weiter Weg“ so außerhalb von Nordhausen. Das Ortseingansschild stand nämlich damals in Höhe des Pflegeheimes des DRK, in Nord.(Fußgängerquerung in der Stolbergerstr. zum Aueblick. Ja - damals wars.
Jürgen Wiethoff
03.01.2014, 14:34 Uhr
Sehr geehrtes Paulinchen,
(Diese Anrede gefällt mir eigentlich gar nicht, weil ich so ein verkappter Skandinavier bin, bei denen alle „normalen“ Menschen Vornamen und „Du“ sind, aber ich weiß zum Glück auch, was sich in Deutschland gehört und wenn ich den Nachnamen nicht kenne, geht’s nun mal nur so.)

ich weiß auch, dass man Damen nicht widerspricht. Aber als Kämpfer für die Gleichberechtigung des Mannes muss ich im Falle von ganz offensichtlichen Irrtümern auch Damen widersprechen dürfen.

Zuerst die gute Nachricht: Alles, was Sie sonst beschreiben, ist richtig.

Nun aber die schlechte: Die heutige Dr.-Robert-Koch-Str. war vordem ein ziemlich wenig befestigter breiter Weg, der etwa im Bereich der heutigen Straßenbahnwendeschleife direkt auf das Gelände der Schädlingsbekämpfung und dann daran vorbei zum Warttürmchen führte. Ob dieser Weg einen Namen hatte, versuche ich gerade noch zu klären.

Der Pfingstweg war die heutige Friedrich-Naumann-Straße.

Ich musste ziemlich lange „googeln“, um auch für Sie glaubhafte Beweise zu finden.
Hier zunächst ein Text aus http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Nordhausen.

„Als man ab 8. Juli 1934 auch das kurze Stück von der Stolberger Straße zur Riemannstraße aufgab, verlängerte man das Gleis zum Pfingstweg/Friedrich-Naumann-Straße. Bis 1945 wurde das 4,25 Kilometer lange Netz von einer roten Linie vom Bahnhof zum Pfingstweg und einer grünen Linie vom Bahnhof zum Altentor befahren. Die im Jahre 1900 beschafften 13 Triebwagen wurden 1934 durch acht neue ersetzt“.

Ähnlich steht es in http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1337963.

Ihnen und allen anderen Lesern bei dieser Gelegenheit noch ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr.
Paulinchen
03.01.2014, 18:06 Uhr
Von der A.-Träger-Str....
... bis zum Warttümchen war der Präsidentenweg. Hier steht nun unser "SHK".
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)