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So, 12:29 Uhr
29.12.2013

Die große Gartenvogelzählung

Vom 3. bis 6. Januar findet zum vierten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU Thüringen ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden...

Amsel (Foto: Frank Derer) Amsel (Foto: Frank Derer)
Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. Im Vorjahr beteiligten sich trotz des schmuddeligen Wetters mehr als 90.000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“.

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„Bei uns in Thüringen erfreut sich die Aktion auch immer größerer Beliebtheit und es werden alljährlich einige hundert Teilnehmer mehr. Im letzten Jahr haben sich über 3.000 Thüringer Vogelfreunde beteiligt. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl Thüringens liegen wir damit im Ländervergleich fast immer an der Spitze“, zeigt sich Klaus Lieder, der Vorsitzende des Landesfachausschusses für Ornithologie im NABU Thüringen, begeistert.

Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden ein Leica-Fernglas sowie zahlreiche Bücher und andere Sachpreise verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live zu verfolgen sein.
Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Sperlinge.

Aber wo genau kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden und wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? „Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Lieder.

Geht es bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in großer Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz und Fichtenkreuzschnabel auf.

Besondere Aufmerksamkeit verdient 2014 der Grünspecht, den LBV und NABU zum Vogel des Jahres gekürt haben. „Zwar ist dieser längst nicht so häufig wie der Buntspecht, aber auch der Grünspecht lässt sich zunehmend in Gärten und Parks blicken“, erläutert der Vogelexperte.

Und so funktioniert die „Stunde der Wintervögel“: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Zur Unterstützung stehen online eine Zählhilfe, Mitmachflyer, Porträts der häufigsten Arten sowie Tipps zur sinnvollen Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung.

Die Beobachtungen können einfach im Internet unter www.NABU-Thueringen.de sowie per Post gemeldet werden. Teilnahmeschluss ist der 14. Januar 2014. Kontakt: NABU Thüringen, Leutra 15, 07751 Jena, E-Mail: Lgs@NABU-Thueringen.de, Tel.: 03641/605704
Autor: red

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