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Mi, 09:10 Uhr
25.12.2013

Ziemlich vermessen

Das Gewicht zeigen fast alle Testwaagen treffsicher an, doch mit dem Körperfett nehmen sie es nicht so genau. Die Messwerte weichen oft deutlich vom tatsächlichen Fettgehalt ab. Die Stiftung Warentest hat 19 Personenwaagen zu Preisen von 13 bis 150 Euro getestet...

Die Waage Breuer GS 39 sagt das Gewicht laut an (Foto: Stiftung Warentest) Die Waage Breuer GS 39 sagt das Gewicht laut an (Foto: Stiftung Warentest)

Darunter befanden sich 16 elektronische Geräte mit Körperfettanalyse, extra großem Display oder Sprachausgabe und drei mechanische Waagen. Die Qualitätsurteile reichen von „Gut“ bis „Mangelhaft“ und sind in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

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Bei ein und derselben Testperson zeigt eine Waage 17 Prozent Körperfett, die nächste 35 Prozent. Im Test traten die Analysewaagen gegen ein medizinisches Profimessgerät an. Das ermittelt den Körperfettanteil mit einer Messung durch den ganzen Körper von Hand zu Fuß. Alle Waagen weichen bei der Fettanalyse im Schnitt um 14 bis 23 Prozent vom Referenzgerät ab. Die größten Abweichungen lieferte eine Discounterwaage.

Vor der Messung muss Größe, Alter, Geschlecht und oft auch der Fitnessgrad eingeben werden. Dann soll man sich mit bloßen Füßen auf die Waage stellen. Beide Fußsohlen berühren die Metallelektroden; ein schwacher nicht spürbarer Strom fließt durch die Beine. Die Waage misst die Leitfähigkeit und verrechnet das Ergebnis mit Erfahrungswerten für den Stromwiderstand je nach Größe, Alter und Geschlecht. Da die Messung höchstens den unteren Körper bis zum Bauchnabel erfasst, kommt es zu ungenauen Ergebnissen.

Der ausführliche Test Personenwaagen erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist unter www.test.de/waagen abrufbar.
Autor: red

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