Mo, 10:41 Uhr
16.12.2013
Der Erste und der Letzte
Nach unserem gestrigen Überblick im Handball-Ergebnisdienst bietet Ihnen die nnz einen ausführlichen Bericht der Partie der C-Handballjugend des NSV an. Sandra Arm ist die Autorin...
Der Zeiger der Uhr hatte noch nicht einmal eine volle Minutenrunde hinter sich gebracht, da netzte Julia Weise zum ersten Mal ein. Die 13-Jährige eröffnete den Torreigen für die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den HV Artern. In der Landesligapartie steuerte Julia insgesamt neun Treffer zum deutlichen 49:1 (24:1)-Sieg bei. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Jennifer Koch.
Fünf Spiele, fünf Siege: So lautet das Zwischenfazit für das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski in der Landesliga. Noch dazu überwintert es auf Tabellenplatz eins. Die Mannschaft dominierte die bisherigen Partien nach Belieben. Auch die am Sonntag, es war ihr letztes Saisonspiel vor der Weihnachtspause. Das Team aus Artern hatte während der 2x25 Minuten gegen den übermächtigen Gegner nicht den Hauch einer Chance.
Bereits nach zehn Minuten hatte sich der NSV eine 10:0-Führung erspielt. Sehenswert in dieser Phase sicherlich der Treffer zum 7:0 (8.). Ella Krieß bediente mustergültig am Kreis Larissa Förster, die sich gleich gegen zwei, drei Gegenspielerinnen durchsetzte und im Fallen den Treffer markierte. Das Team war immer darauf bedacht, die Angriffe nicht eigensinnig abzuschließen. So wusste beispielsweise Julia in der 13. Minute Vanessa Michel gut in Szene zu setzten, sie traf zum 13:0.
Etwa Mitte der ersten Hälfte versuchten sich Ella und Julia gemeinsam an einem Kempa-Trick, bei dem der Ball auf einen in Richtung Tor springenden Spieler gepasst wird, der ihn in der Luft fängt und dann versucht erfolgreich abzuschließen. Gelingt solch eine Aktion, ist sie natürlich schön anzuschauen, aber gegenüber den Gästen wirkte sie in dieser Situation sehr überheblich. Auch Jarmuszewski war davon nicht begeistert. Schon mehr von der guten Abwehrarbeit seines Teams. Anfangs mit einer offensiven 5-1 mit Ella als vorgerückte Spitze, im weiteren Verlauf auch mal mit einer 3-3.
Die Abwehr zeigte sich sehr beweglich und rückte früh auf den ballführenden Gegenspieler heraus. Das Aufbauspiel des Gastes wurde früh gestört, so dass er kaum dazu kam, seinen Abschluss erfolgreich abzuschließen oder er probierte es mit Bällen aus der zweiten Reihe, die wiederum leichte Beute für Anny-Katharina Samel oder Sonja Zeaiter im NSV-Gehäuse waren. Nur einmal, in der 25. Minute, wurde die NSV-Abwehr überwunden – Jennifer Koch verkürzte zum 1:23.
Nach der Pause zeigte sich der NSV weiterhin sehr treffsicher insbesondere durch Clara Fiedler über Rechtsaußen, Sophia Goetze und Vanessa Michel. Nur das mit dem Fangen scheint doch etwas schwieriger zu sein. Vor allem bei langen Bällen fehlte oftmals die nötige Präzision. Auch Zuspiele fanden in dieser Phase nicht immer den richtigen Empfänger. Im weiteren Verlauf schlichen sich neben den Fangfehlern auch einige Schrittfehler ein. Doch aus den Fehlern des Gastgebers vermochte der HV Artern kein Kapital zu schlagen. Die Abwehr des NSV stand einfach zu sicher.
In der Schlussphase haderte der NSV doch ein bisschen mit seiner Chancenverwertung. So hörte man doch das eine oder andere Mal den Pfosten knallen. Etwas kurios fiel der Treffer zum 47:1 in der 50. Minute. Zunächst knallte der Ball von Larissa an den Pfosten und kullerte dann doch ins Tor. Ein bisschen Glück war somit auch im Spiel. Und noch bevor die Schlusssirene ertönte, war es Julia, die den Endstand zum 49:1 erzielte. So wie die Partie begann, so endete sie auch. Nämlich mit einem Treffer der erfolgreichsten Schützin. Mit diesem Pflichtspielsieg verabschiedete sich die Mannschaft in ihre wohlverdiente Weihnachtspause.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Vanessa Michel (7), Sophia Goetze (8), Ella Krieß (8), Clara Fiedler (5), Nelly Frank (1), Julia Weise (9), Sophie Schröder, Jenny Galonska (1), Vanessa Böttcher (2), Larissa Förster (5), Lea Hoche (2), Laura Krüger (1)
HV Artern: Nathalie Braunsberger – Tabea Hankel, Marlene Lüttich, Sina Göhring, Carolin Laube, Jennifer Koch (1), Lena Engler, Chal. Aedtner, Lisa Hansch
Autor: redDer Zeiger der Uhr hatte noch nicht einmal eine volle Minutenrunde hinter sich gebracht, da netzte Julia Weise zum ersten Mal ein. Die 13-Jährige eröffnete den Torreigen für die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den HV Artern. In der Landesligapartie steuerte Julia insgesamt neun Treffer zum deutlichen 49:1 (24:1)-Sieg bei. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Jennifer Koch.
Fünf Spiele, fünf Siege: So lautet das Zwischenfazit für das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski in der Landesliga. Noch dazu überwintert es auf Tabellenplatz eins. Die Mannschaft dominierte die bisherigen Partien nach Belieben. Auch die am Sonntag, es war ihr letztes Saisonspiel vor der Weihnachtspause. Das Team aus Artern hatte während der 2x25 Minuten gegen den übermächtigen Gegner nicht den Hauch einer Chance.
Bereits nach zehn Minuten hatte sich der NSV eine 10:0-Führung erspielt. Sehenswert in dieser Phase sicherlich der Treffer zum 7:0 (8.). Ella Krieß bediente mustergültig am Kreis Larissa Förster, die sich gleich gegen zwei, drei Gegenspielerinnen durchsetzte und im Fallen den Treffer markierte. Das Team war immer darauf bedacht, die Angriffe nicht eigensinnig abzuschließen. So wusste beispielsweise Julia in der 13. Minute Vanessa Michel gut in Szene zu setzten, sie traf zum 13:0.
Etwa Mitte der ersten Hälfte versuchten sich Ella und Julia gemeinsam an einem Kempa-Trick, bei dem der Ball auf einen in Richtung Tor springenden Spieler gepasst wird, der ihn in der Luft fängt und dann versucht erfolgreich abzuschließen. Gelingt solch eine Aktion, ist sie natürlich schön anzuschauen, aber gegenüber den Gästen wirkte sie in dieser Situation sehr überheblich. Auch Jarmuszewski war davon nicht begeistert. Schon mehr von der guten Abwehrarbeit seines Teams. Anfangs mit einer offensiven 5-1 mit Ella als vorgerückte Spitze, im weiteren Verlauf auch mal mit einer 3-3.
Die Abwehr zeigte sich sehr beweglich und rückte früh auf den ballführenden Gegenspieler heraus. Das Aufbauspiel des Gastes wurde früh gestört, so dass er kaum dazu kam, seinen Abschluss erfolgreich abzuschließen oder er probierte es mit Bällen aus der zweiten Reihe, die wiederum leichte Beute für Anny-Katharina Samel oder Sonja Zeaiter im NSV-Gehäuse waren. Nur einmal, in der 25. Minute, wurde die NSV-Abwehr überwunden – Jennifer Koch verkürzte zum 1:23.
Nach der Pause zeigte sich der NSV weiterhin sehr treffsicher insbesondere durch Clara Fiedler über Rechtsaußen, Sophia Goetze und Vanessa Michel. Nur das mit dem Fangen scheint doch etwas schwieriger zu sein. Vor allem bei langen Bällen fehlte oftmals die nötige Präzision. Auch Zuspiele fanden in dieser Phase nicht immer den richtigen Empfänger. Im weiteren Verlauf schlichen sich neben den Fangfehlern auch einige Schrittfehler ein. Doch aus den Fehlern des Gastgebers vermochte der HV Artern kein Kapital zu schlagen. Die Abwehr des NSV stand einfach zu sicher.
In der Schlussphase haderte der NSV doch ein bisschen mit seiner Chancenverwertung. So hörte man doch das eine oder andere Mal den Pfosten knallen. Etwas kurios fiel der Treffer zum 47:1 in der 50. Minute. Zunächst knallte der Ball von Larissa an den Pfosten und kullerte dann doch ins Tor. Ein bisschen Glück war somit auch im Spiel. Und noch bevor die Schlusssirene ertönte, war es Julia, die den Endstand zum 49:1 erzielte. So wie die Partie begann, so endete sie auch. Nämlich mit einem Treffer der erfolgreichsten Schützin. Mit diesem Pflichtspielsieg verabschiedete sich die Mannschaft in ihre wohlverdiente Weihnachtspause.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Vanessa Michel (7), Sophia Goetze (8), Ella Krieß (8), Clara Fiedler (5), Nelly Frank (1), Julia Weise (9), Sophie Schröder, Jenny Galonska (1), Vanessa Böttcher (2), Larissa Förster (5), Lea Hoche (2), Laura Krüger (1)
HV Artern: Nathalie Braunsberger – Tabea Hankel, Marlene Lüttich, Sina Göhring, Carolin Laube, Jennifer Koch (1), Lena Engler, Chal. Aedtner, Lisa Hansch

