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Fr, 07:00 Uhr
29.11.2013

Neues Kinderlied "Nordhausen – Hurra!"

Ganz aufgeregt warteten die Igel des Kindergartens "Brummkreisel gestern auf Erika Schirmer – sie ist die „Mutter der kleinen weißen Friedenstaube“. Schon vor Wochen haben sie begonnen, sich auf diesen Tag vorzubereiten...

Gemeinsam gesungen (Foto: privat) Gemeinsam gesungen (Foto: privat)

Sie trugen zusammen, was ihnen an Nordhausen besonders gut gefällt, probierten sich an unzähligen Reimen - bis ihnen die Zeilen gefielen. Sie klatschten Silben, bis die Worte und Verse auch zu den Noten passten und übten jede Woche fleißig ihr neues Nordhausen-Lied zu singen.

Ganz gespannt hörte Erika Schirmer die ersten beiden Strophen über den "Riesen von Nordhausen". Dieses Lied hatte sie der Gruppe bereits bei ihrem ersten Besuch überlassen. Was nun folgte waren die vier Strophen, welche die Kinder selbst entwickelt haben. Sichtlich gerührt lauschte sie dem Gesang der 5-jährigen Kinder, die über den Stadtpark mit dem Gondelteich, dem Spielplatz und der Zorge sangen.

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Natürlich waren auch Strophen unserem großen Roland gewidmet und unserem "Brummkreisel", dessen Kinder man schon von weitem hört. Auch die Dampflok, die sich bis zum Brocken windet, und deren Pfeifen wir schon von weitem hören, bekam einen eigenen Vers. Sprachlos applaudierte sie den Kindern. "Besser hätte ich es nicht machen können", lobte sie.
Aber nicht nur das Lied über Nordhausen finden die Kinder toll.

Nach der gemeinsamen Suche in alten Liederbüchern fanden wir ein Lied über den Raureif, den die Kinder morgens am Fenster stehend bestaunen und singen dann Erika Schirmers Lied "Wer hat heut über Nacht, die Welt so schön gemacht" ("Singen macht Spaß" von 1987).

In jedem ihrer Lieder spürt man, wie nah sie an den kleinen Freuden der Kinder ist und diese durch ihre Kompositionen achtet. Auch in dem Lied "Es stand ein kleiner Tannenbaum", welches die Kinder lernen möchten, erkennt man dies.

Zum Abschluss die Liedermacherin und Kinder gemeinsam. Erika Schirmer spielte Keyboard und die Kinder begleiteten freudig mit Rhythmusinstrumenten wie Boomwhackers, Trommeln und Klanghölzern.
Auch in Zukunft möchten wir dieses Nordhäuser Kulturgut erhalten und mit den Kindern viele Lieder von Erika Schirmer wiederbeleben. Interessierten Pädagogen stellen wir gern die Texte zur Verfügung.

Wir bedanken uns für das Engagement von Erika Schirmer und ihren tollen Scherenschnitt, der einen Ehrenplatz über dem Kita-Keyboard bekommen hat, und freuen uns auf den nächsten Besuch bei dem sie den Roland und den Riesen von Nordhausen mitbringen möchte.
D. Dröschler; M. Emmelmann
Autor: red

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Kommentare
Iffland
29.11.2013, 08:01 Uhr
Ehrenbürgerschaft mehr als verdient
Allein dieser Beitrag zeigt, dass Frau Schirmer durch ihr Engagemant auch im Ruhestand, die Kultur in Nordhausen stark fördert. Seit über 60 Jahren kennen Sie die Nordhäuser Kinder; viele Lieder sind weit über die Ländergrenzen bekannt.
Die Ehrenbürgerschaft, die im nächsten Stadtrat auf der Tagesordnung steht, ist mehr als verdient und lange überfällig.
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