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Do, 12:58 Uhr
28.11.2013

Arbeitsmarkt-Reaktionen

Der Thüringer Arbeitsmarkt befindet sich weiter auf einem guten Weg. 86.491 Arbeitslose – nur 287 mehr als im Oktober – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Und was meint die Thüringer Wirtschaft dazu...


Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 7,4 Prozent. Im Vergleich zum November des Vorjahres (7,8 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit sogar um 4.384 Personen gesunken.

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„Wir sind aktuell in der glücklichen Situation, dass sich der Arbeitsmarkt trotz konjunktureller Schwächephasen als recht robust erweist. Die Festlegungen des Koalitionsvertrages können dies jedoch rasch zunichtemachen“, warnt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Vor allem der geplante Mindestlohn von 8,50 Euro dürfte sich als Bremsklotz erweisen. Er gefährde gerade in Ostdeutschland viele Arbeitsplätze und verschlechtere die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen.

„Mit Regulierungen und Bürokratie am Arbeitsmarkt schränkt die Politik die Flexibilität ein, die zur momentan guten Beschäftigungssituation entscheidend beigetragen hat“, erklärt Grusser. Entgeltgleichheit und Begrenzungen bei der Leiharbeit würden den Unternehmern den Spielraum nehmen, auf Auftragsschwankungen schnell zu reagieren.

„Schädlich sind auch die Vereinbarungen zur Rente. Sie gehen zulasten künftiger Generationen und öffnen wieder die Tür in Richtung Frühverrentung“, kritisiert der IHK-Chef. Die demografische Entwicklung werde völlig ignoriert.
Autor: red

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