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Di, 08:42 Uhr
26.11.2013

Hilfe ist immer noch bitter nötig

Der Taifun Haiyan auf den Philippinen hat vielen tausend Menschen das Leben gekostet. Die genaue Zahl kann auch einige Wochen danach noch nicht festgestellt werden. Einer der vielen Helfer vor Ort ist der Nordhäuser Johannes Leib. Er berichtet für die Nordthüringer Online-Zeitungen...

Hilfe immer noch notwendig (Foto: Johannes Leib) Hilfe immer noch notwendig (Foto: Johannes Leib)

Die meisten Inseln sehen aus wie ein Trümmerfeld. Millionen von Menschen haben all ihren Besitz verloren und kein Dach mehr über dem Kopf. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Hilfsgütern verläuft immer besser. Großteile der betroffenen Inseln verfügen auch weiterhin nicht über genügend Trinkwasser und haben keinen Zugang zur Stromversorgung.

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Nach der ersten Welle der Solidarität ist es nun wichtig, den Betroffenen vor Ort wieder eine Lebensgrundlage zu schaffen. Auch wenn die tägliche Berichterstattung langsam aus den Medien verschwindet, wird dieses Land noch über Jahre mit den Schäden zu kämpfen haben.

JusticeF, eine kleine Stiftung aus Deutschland, ist bereits seit Jahren auf den Philippinen tätig. Neben den regulären Projekten unterstützt sie nun auch die Betroffenen des Super-Taifuns.

Stephan Kunz, ein anderes Stiftungsmitglied, und ich - wir beteiligen uns aktiv vor Ort an verschieden Hilfsmaßnahmen. In den ersten Wochen lag der Schwerpunkt in der Unterstützung zum Teil auch anderer Organisationen und beim packen und ausliefern von Hilfsgütern. JusticeF versucht aber vor allem langfristig den Betroffenen zur Seite zu stehen und auch noch dann vor Ort zu sein, wenn viele ihre Unterstützung schon eingestellt haben.
Hilfe, die ankommt (Foto: Johannes Leib)
Hilfe, die ankommt (Foto: Johannes Leib)
Hilfe, die ankommt (Foto: Johannes Leib)
Konkret läuft dies über den Weg der Mikrofinanzierung, um den ärmsten der Armen zu helfen. Betroffene bekommen monetäre Hilfe beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser. Bauern, die ihre Ernte verloren haben, werden mit neuen Materialien und Saatgut ausgestattet. Fischer, deren Boote, Netze und Fangkörbe zerstört wurden, werden ebenfalls unterstützt.

Weiterhin arbeiten wir vor allem mit lokalen Partnern vor Ort daran, traumatisierten Kindern durch gezielte Programme und psychologischer Unterstützung die schreckliche Erlebnisse verarbeiten zu lassen, um wieder Freude am Leben zu finden.

Bitte unterstützen sie die Arbeit von JusticeF vor Ort durch eine Spende. Weitere Infos finden sie unter www.justicef.org oder auf unserer Facebook-Seite justiceF. Spendenquittungen sind auf Anfrage im Büro in Deutschland zu erhalten. Übrigens: Am 28. November soll in der Destille eine Soliaprty/ Spendenparty stattfinden.
Johannes Leib aus Cebu City

justiceF
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ: 37020500
Konto-Nr. 8239000
Verwendungszweck: Philippinen  
Autor: red

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