Do, 16:47 Uhr
21.11.2013
Hilfe für Ostrówer Museums-Projekt
Eine achtköpfige Delegation aus der polnischen Gemeinde Ostrów (nicht identisch mit der gleichnamigen Partnerstadt) besuchte heute Nordhausen. Nach einem Gespräch in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora wurden sie von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh im Rathaus empfangen...
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh empfing den Gemeindevorsteher von Ostrów, Piotr Cielec (5.von links), der unter anderem mit seinem Stellvertreter, der Kulturdezernentin, einem Historiker, dem Museumsleiter und dem Dorfvorsteher von Blizna anreiste.
Uns verbindet die Geschichte, sagte der Gemeindevorsteher von Ostrów, Piotr Cielec. Auf dem Gebiet unserer Gemeinde, im Dorf Blizna, befand sich im 2. Weltkrieg nach der Bombardierung von Peenemünde eine Versuchsanstalt für die sogenannten V-Waffen, sagte er.
In Nordhausen seien diese Waffen im Konzentrationslager Mittelbau – Dora produziert worden, und dann zu Versuchszwecken nach Blizna transportiert. Hier sei nun ein Museum errichtet worden: Das wollen wir in Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Gedenkstätte Mittelbau-Dora und der Stadt Nordhausen mit weiteren Leben erfüllen.
Dabei könne er sich gemeinsame Wanderausstellungen, Jugendaustausche oder auch der Austausch von Exponaten oder gemeinsame Publikationen vorstellen. Auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh zeigte sich offen für einen Erfahrungsaustausch und eine Zusammenarbeit. Da werden wir in Verbindung bleiben, sagte er.
Autor: redOberbürgermeister Dr. Klaus Zeh empfing den Gemeindevorsteher von Ostrów, Piotr Cielec (5.von links), der unter anderem mit seinem Stellvertreter, der Kulturdezernentin, einem Historiker, dem Museumsleiter und dem Dorfvorsteher von Blizna anreiste.
Uns verbindet die Geschichte, sagte der Gemeindevorsteher von Ostrów, Piotr Cielec. Auf dem Gebiet unserer Gemeinde, im Dorf Blizna, befand sich im 2. Weltkrieg nach der Bombardierung von Peenemünde eine Versuchsanstalt für die sogenannten V-Waffen, sagte er.
In Nordhausen seien diese Waffen im Konzentrationslager Mittelbau – Dora produziert worden, und dann zu Versuchszwecken nach Blizna transportiert. Hier sei nun ein Museum errichtet worden: Das wollen wir in Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Gedenkstätte Mittelbau-Dora und der Stadt Nordhausen mit weiteren Leben erfüllen.
Dabei könne er sich gemeinsame Wanderausstellungen, Jugendaustausche oder auch der Austausch von Exponaten oder gemeinsame Publikationen vorstellen. Auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh zeigte sich offen für einen Erfahrungsaustausch und eine Zusammenarbeit. Da werden wir in Verbindung bleiben, sagte er.


