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Mo, 17:20 Uhr
18.11.2013

Gangsterlehrer und starke Frauen

Fack ju Göhte – ab Donnerstag, 21.11., im Bleicheröder Filmtheater. Aushilfslehrer Zeki Müller, Jungstar Elyas M'Barek, macht der Klasse gleich die Regeln klar: "Wenn ihr keinen Stress wollt, haltet die Klappe, wer mir auf die Eier geht, kriegt eine Note Abzug. Kapiert?" So einen hat die junge Referendarin noch nicht erlebt...


Er sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat auch eine größere Klappe als die Schüler und bekommt sogar die 10b in den Griff. Hin und hergerissen ahnt sie nicht, dass "Herr Müller" frisch aus dem Knast kommt und an seine Beute will, die unter der Turnhalle der Goethe-Gesamtschule vergraben liegt.

Gnadenlos witzige 118 Minuten mit Stars wie Katja Riemann und Karoline Herfurth. Freigegeben ab 12 Jahren, täglich 17 und 20 Uhr, außer dienstags, da flimmert abends um19.45 Uhr der besondere Film über die Bleicheröder Leinwand.

Theaterleiter Udo Reuter ist es gelungen, den brandneuen deutschen Film „Der Geschmack von Apfelkernen“ nach dem gleichnamigen Roman von Katharina Hagena für das Bleicheröder Kino zu buchen. „Ein bittersüßer Film über Liebe, Freundschaft, Verlust und magische Momente. Bewegend, herrlich komisch und klug“, urteilt Kino.de.

Nach dem Tod der Oma erbt Iris den Familiensitz mit den großen Apfelbäumen. Nun muss Iris die schwierige Entscheidung treffen, ob sie das Erbe ihrer Familie antreten kann und will. Sinnliche, atmosphärisch stimmige Bilder und eine hochkarätige Besetzung - neben den Hauptdarstellern Hannah Herzsprung und Florian Stetter spielen u. a. Marie Bäumer, Meret Becker, Paula Beer, Friedrich Mücke und Matthias Habich. 121 Minuten humorvolles Familiendrama, FSK ab 12 Jahre.
In den kommenden Tagen im Kino (Foto: Verleiher)
In den kommenden Tagen im Kino (Foto: Verleiher)
In den kommenden Tagen im Kino (Foto: Verleiher)
Wer jünger ist als zwölf und die dreidimensionale Familienkomödie „Wolkig mit Aussicht 2“ noch immer nicht sehen konnte, der hat am Samstag und am Sonntag um 15 Uhr die letzte Gelegenheit dazu.

Erlebt, wie Flint herausfindet, dass seine berühmte Maschine aus dem ersten Film, die Wasser in Essen verwandeln kann, wieder aktiv ist. Inzwischen erschafft sie aus Nahrung lebende Tiere, sogenannte "Naschtiere", die sich durchs Land fressen und unbedingt gestoppt werden müssen. Chester schickt Flint und seine Freunde auf eine gefährliche Mission. Sie müssen hungrige Tacodile, Schrimpansen, Klapperkuchen, Frittantulas und andere Kreaturen aus Essen bekämpfen, um die Welt zu retten. 95 Minuten witzige Familienunterhaltung in 3D.

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Am Donnerstag und Freitag läuft dann auch die Schulkinowoche in Bleicherode, jeweils um 8.30 Uhr. Eine Teilnahme ist nur noch mit vorheriger Anmeldung möglich, Tel. 036338/42868.

Donnerstag, 21.11., zeigt Theaterleiter Udo Reuter „Heute bin ich blond“. Eine anrührende Tragikomödie nach dem autobiografischen Roman von Sophie van der Stap über eine Krebskranke, die dem Tod entschlossen den Stinkefinger zeigt. Zwei junge Frauen feiern ausgelassen in Amsterdam Silvester: Sophie und ihre beste Freundin und Studienkollegin Annabel. Hochprozentige Drinks, Tanzen, Flirten, Sex... Das Leben ist schön, die Zukunft scheint rosig. Doch Lisa fühlt sich nicht wirklich wohl. Zurück in ihrer Heimatstadt Hamburg geht sie zum Arzt.

Die Diagnose ist erschütternd: Krebs. Inoperabel. Neun Perücken werden zu ihrem Lebenselixier: Romantisch verspielt, kühl erotisch oder mutig wild, je nach Haarfarbe und Frisur kommt eine andere Sophie zum Vorschein. Zwischen Klinik, Elternhaus und Szenelokalen pendelt der Film.

Eine schwierige Gratwanderung zwischen Drama und Komödie, eine authentische, mit leichter Hand erzählte Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt und einfach weiterleben will.

Am Freitag, 22.11., steht Kon-Tiki auf der Wunschliste der Schulen. Ein Abenteuerfilm über den norwegischen Forschungsreisenden Thor Heyerdahl, der 1947 mit seinem Floß Kon-Tiki den Pazifik überquerte. „Schöne Schauplätze - gedreht wurde unter anderem in Thailand, Malta und auf den Malediven -, stimmige Retro-Dekors und glaubwürdige Darsteller, die mit zunehmender Filmdauer immer mehr zotteligen Wikingern gleichen.

Bald ist die Handlung in der Hafenstadt Callao angekommen, hier wird der Rest der Mannschaft rekrutiert, im letzten Moment ein Geldgeber für die Reise gefunden. Ist das Floß dann auf hoher See, verlangsamt sich das Tempo. Monotoner Alltag, Streit, Verzweiflung, Hoffnung. Der Kampf mit den Naturgewalten, Haiattacken und Wale, die unter dem Floß durchtauchen.

Endlose Weite, strahlende, wunderbar komponierte Bilder. Eine manchmal verzagte Mannschaft, ein sich seiner Sache immer sicherer Anführer: der charismatische Heyerdahl, der die Familie seinen Träumen opfert. Waterworld pur - hier Fakt nicht Fiktion.“ - Filmkritik Kino.de.
Regina Englert
Autor: red

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