Mi, 14:38 Uhr
06.11.2013
Freundlich für Senioren
Wie soll ein Landkreis aussehen, der sich dem demografischen Wandel nicht nur auf dem Papier stellt, sondern der freundlich für ältere Menschen "daherkommen" will? Dieser Frage geht man derzeit an einem eher jugendlichen Ort nach...
Derzeit wird im Jugendclubhaus in Nordhausen zu genau diesem Problemkreis diskutiert. Zuvor aber hielt Frau Dr. Erdwien aus Oyten (Niedersachsen) einen einführenden Vortrag zum seniorenfreundlichen Landkreis. Danach Podiumsdiskussion, bei der auch ein Bürger, der "Bürger Peter Gork", mitreden durfte oder sollte.
Neben Landrätin Birgit Keller und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh haben sich Margot Arendt als Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Thüringen, Bürger Peter Gork, Betreuer Guido Schröter und Bürgermeister Norbert Zitzmann aus Lauscha zur Diskussion bereit erklärt.
Für Peter Gork ist der Landkreis alles andere als freundlich für Senioren, vieles hänge von der Mobilität der älteren Menschen ab. Für Guido Schröter ist das Wohnungsproblem das zentrale Thema. Oftmals könne der Wunsch der alten Menschen, so lange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben zu können, nicht realisiert werden. Als Alternative bleibe dann fast immer nur das Pflegeheim.
Landrätin Birgit Keller sei es wichtig, den ländlichen Raum nicht weiter an Attraktivität verlieren zu lassen. Nicht immer sei es nachvollziehbar, dass Verkaufseinrichtungen schließen, das sich Banken oder Sparkasse zurückziehen. Da aber hätte Frau Keller gegensteuern können, schließlich agiert die Landrätin als Vorsitzende des Verwaltungsrates der Kreissparkasse.
Für Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh ist die Schaffung von barrierefreien Wohnungen unabdinglich. Hier seien insbesondere die beiden großen Vermieter SWG und WBG gefragt. Auch müsse die medizinische Versorgung auf einem seniorengerechten Niveau gehalten werden.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit während eines kulturellen Rahmenprogrammes mit musikalischer Begleitung durch einige Seniorinnen Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre einzunehmen. Ebenso erwarten die Besucher eine kleine Buchlesung und der Auftritt einiger Musikschüler aus der hiesigen Musikschule.
Autor: redDerzeit wird im Jugendclubhaus in Nordhausen zu genau diesem Problemkreis diskutiert. Zuvor aber hielt Frau Dr. Erdwien aus Oyten (Niedersachsen) einen einführenden Vortrag zum seniorenfreundlichen Landkreis. Danach Podiumsdiskussion, bei der auch ein Bürger, der "Bürger Peter Gork", mitreden durfte oder sollte.
Neben Landrätin Birgit Keller und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh haben sich Margot Arendt als Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Thüringen, Bürger Peter Gork, Betreuer Guido Schröter und Bürgermeister Norbert Zitzmann aus Lauscha zur Diskussion bereit erklärt.
Für Peter Gork ist der Landkreis alles andere als freundlich für Senioren, vieles hänge von der Mobilität der älteren Menschen ab. Für Guido Schröter ist das Wohnungsproblem das zentrale Thema. Oftmals könne der Wunsch der alten Menschen, so lange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben zu können, nicht realisiert werden. Als Alternative bleibe dann fast immer nur das Pflegeheim.
Landrätin Birgit Keller sei es wichtig, den ländlichen Raum nicht weiter an Attraktivität verlieren zu lassen. Nicht immer sei es nachvollziehbar, dass Verkaufseinrichtungen schließen, das sich Banken oder Sparkasse zurückziehen. Da aber hätte Frau Keller gegensteuern können, schließlich agiert die Landrätin als Vorsitzende des Verwaltungsrates der Kreissparkasse.
Für Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh ist die Schaffung von barrierefreien Wohnungen unabdinglich. Hier seien insbesondere die beiden großen Vermieter SWG und WBG gefragt. Auch müsse die medizinische Versorgung auf einem seniorengerechten Niveau gehalten werden.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit während eines kulturellen Rahmenprogrammes mit musikalischer Begleitung durch einige Seniorinnen Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre einzunehmen. Ebenso erwarten die Besucher eine kleine Buchlesung und der Auftritt einiger Musikschüler aus der hiesigen Musikschule.




