eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 11:04 Uhr
15.10.2013

„Vom Steinbeil bis zum Römerschatz“

„Vom Steinbeil bis zum Römerschatz“ heißt die neue Sonderausstellung im Museum Tabakspeicher, die Ende dieses Monat eröffnet wird. Wir haben die ersten Einzelheiten...

Gott im Tabakspeicher (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Gott im Tabakspeicher (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Römisch-ägyptischer Gott Jupiter Ammon

„Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen Museum Tabakspeicher Nordhausen und den Mühlhäuser Museen. Sie präsentiert vom 24. Oktober 2013 bis 5. Januar 2014 eine Auswahl besonderer, überregional bedeutender archäologischer Funde von der frühen Jungsteinzeit (Mitte 6. Jahrtausend v. Chr.) bis zur späten römischen Kaiserzeit (3./4. Jh. n. Chr.) aus dem Unstrut-Hainich-Kreis.

Einführende Worte werden der Direktor der Mühlhäuser Museen, Thomas T. Müller und der Fachreferent für Früh- und Urgeschichte der Mühlhäuser Museen, Wulf Walther, geben“, kündigt Jürgen Rennebach an. Die musikalische Umrahmung der Eröffnungsveranstaltung übernimmt die Pianistin Nivia Hillerin-Filges vom Theater Nordhausen.

Der zu einem Großteil das obere Unstrutgebiet einnehmende Unstrut-Hainich-Kreis zählt zu den reichsten archäologischen Fundlandschaften Thüringens. „Die im Tabakspeicher ausgestellten Funde bilden ein wissenschaftlich und kulturhistorisch äußerst wertvolles Quellenmaterial zur Erforschung der Früh- und Urgeschichte Thüringens“, so Rennebach.

Anzeige Refinery (lang)
Der Schwerpunkt der Ausstellung sei charakteristischer Beleg für frühe, erstaunlich weit reichende Tausch- und Kommunikationssysteme. Eindrückliche Zeugnisse seien zum Beispiel prächtige Schmuckstücke, die in über 7000 Jahre alten Gräbern gefunden wurden, erklärt der Museumsleiter. Die einzelnen Funde zeigen ihren Weg vom Mittelmeergebiet entlang der Donau bis nach Mitteldeutschland. Steinbeile aus grün schimmerndem Jadeit verraten ihre Herkunft aus den italienischen Hochalpen.

Neben charakteristischen einheimischen Keramikgefäßen aus Gräbern und Siedlungen demonstrieren „importierte“ Objekte wie Metallgefäße, Gewandspangen und Münzen vielfältige Kontakte zur keltischen und römischen Hochkultur. „Gezeigt werden ebenfalls herausragende Funde, wie eine keltische Goldmünze, ein römischer Silbermünzschatz und eine meisterlich gegossene, bronzene Kopfplastik des römisch-ägyptischen Gottes Jupiter Ammon“, sagt Rennebach.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)