So, 17:58 Uhr
13.10.2013
Erste Halbzeit gut mitgehalten
Statt eines spielfreien Wochenendes stand heute für die erste Mannschaft von Wacker Nordhausen ein Testspiel gegen Drittligist RB Leipzig an. Die Leipziger waren zwar am Sonnabend erst im Sachsenpokal gegen Lok Leipzig gefordert - die "roten Bullen gewannen 2:0 - das bedeutete jedoch nicht, dass Trainer Alexander Zorniger eine B-Elf auf den Platz schickte...
Im Gegenteil: in der Partie gegen Lok Leipzig hatte Zorniger einige der Spieler, die sonst nicht in der Startelf stehen auflaufen lassen, das Testspiel gegen die Wackeren bestritten daher einige der Top-Leute aus dem Kader der roten Bullen.
Die dürften in der ersten Halbzeit allerdings nicht schlecht gestaunt haben, denn Regionalligist Wacker Nordhausen nahm das hohe Tempo der Gastgeber nicht nur an, sondern hatte über weite Strecken der ersten Halbzeit durchaus mehr vom Spiel. Allerdings war es, wie schon so oft in den letzten Wochen so, dass das Spiel bis an den 16er des Gegners sehr gefällig war, dann jedoch der finale Pass, die letzte Entschlossenheit und eben der Abschluss mit einem Treffer fehlte.
Nach rund 25 Minuten hatten die Nordhäuser sich bereits drei Ecken erarbeitet, die über links von Matti Langer ausgeführt wurden. Jedoch fanden die beiden Versuche mit hoher Eingabe keinen Abnehmer und auch die Variante mit kurzem Ball auf Martin Hauswald, der in der ersten Halbzeit immer wieder die Leipziger Abwehr durcheinander wirbelte, brachte nicht den gewünschten Erfolg.
Auf der rechten Seite kam diesmal Omar El-Zein von Beginn an zum Einsatz. Er marschierte immer wieder Richtung Grundlinie, so unter anderem auch in der 36. Doch wieder einmal ein Haken zu viel und der Ball war wieder weg.
Keeper Bruno Donnici im Tor der Nordhäuser war vor der Pause eigentlich nur einmal wirklich gefordert, war dabei aber beim halbhoch in Richtung linken Pfosten gespielten Ball mit guter Flugparade zur Stelle. Die Gastgeber hatten nicht wirklich viele erwähnenswerte Möglichkeiten. Ein Freistoß in der 45. Minute aus gut 30 Metern von Thiago Rockenbach landete in der Mauer, der Nachschuss ging weit am Tor vorbei.
So ging es mit einem Unentschieden in die Pause. Wacker hatte nicht nur gut mitgehalten, sondern war dem Tor durchaus näher als Gastgeber Leipzig. In der Pause wechselte Trainer Jörg Goslar gleich auf drei Positionen. Im Tor wurde Bruno Donnici durch Maurice Paul ersetzt. Der Test von zwei neuen Torleuten wurde nötig, da sich David Primke den Mittelfuß gebrochen hat und für längere Zeit ausfallen wird. Für Toni Jurascheck kam Benjamin Halstenberg, Martin Hauswald wurde durch Christopher Lehmann ersetzt. Doch das allein konnte eigentlich nicht die Ursache sein, dass in Halbzeit 2 fast nichts mehr zusammenlief. Im zweiten Abschnitt dominierte RB Leipzig und ging in der 47. Minute durch einen Abstauber von Thiago Rockenbach 1:0 in Führung.
Trainer Jörg Goslar wechselte derweil fleißig weiter, Jindrich Pelan kam in der 52. Minute für Matti Langer, Dennis Carl ersetzte Sebastian Hauck. Die Gastgeber drückten nun allerdings ordentlich, wurden immer sicherer, während Wacker in der eigenen Hälfte gebunden wurde. Das 2:0 lag in der Luft und in der 60. Minute war es dann auch soweit. Nach Handspiel von Tobias Eckermann im Strafraum zeigte Schiedsrichter Patrick Kluge sofort auf den Punkte. Rockenbach verwandelte sicher zum 2:0.
Im weiteren Spielverlauf ersetzte Soohoon Kim Omar El-Zein (63.), Geburtstagskind Arbnor Dervishaj kam in der 73. Für Jan Löhmannsröben. Am weiteren Spielverlauf änderte das allerdings nicht mehr viel. Leipzig war in Halbzeit 2 klar die bessere Mannschaft und brachte den Vorsprung dann auch sicher über die Zeit. Das Ergebnis geht so sicherlich in Ordnung, auch wenn die Nordhäuser es durchaus in der Hand hatten, in Halbzeit 1 in Führung zu gehen.
Das sah auch Trainer Jörg Goslar so: "In der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, das Spiel gegen den Ball war sehr ordentlich, das Umschaltverhalten war sehr gut, aber der letzte Pass, die letzte Genauigkeit am 16er die fehlte uns dann, aber das ist ja nun nichts Neues. Aber das Ergebnis ist sicherlich nicht wichtig. Wichtiger ist vielmehr, wie wir zumindest in der ersten Halbzeit gegen eine technisch sehr starke Mannschaft gespielt haben, und das hat mir gefallen. Die zweite Halbzeit litt sicherlich auch etwas unter den Wechseln, ich wollte dann natürlich aber auch alle noch spielen lassen.
Da ist dann sicherlich die Ordnung etwas verloren gegangen. Die Abwehrleistung hinten war ok, aber unser Mittelfeld und auch nach vorn sah es dann eben nicht mehr so stabil aus. Wir haben natürlich auch einiges ausprobiert, Jindrich hat eine halbe Stunde gespielt. Es hat mich gefreut, dass das schon wieder so auf diesem Niveau klappt. Es ging natürlich auch darum ein paar Sachen für nächste Woche zu probieren. Wenn wir das, was wir hier in der ersten Halbzeit gezeigt haben auch über 90 Minuten hinkriegen, bin ich optimistisch, dass wir diese Stabilität auch gegen Hertha hinbekommen. Mein Fazit: die erste Halbzeit war sehr ordentlich, das hat mir gut gefallen. So müssen wir kommende Woche über 90 Minuten spielen!"
Lars Koch
Autor: redIm Gegenteil: in der Partie gegen Lok Leipzig hatte Zorniger einige der Spieler, die sonst nicht in der Startelf stehen auflaufen lassen, das Testspiel gegen die Wackeren bestritten daher einige der Top-Leute aus dem Kader der roten Bullen.
Die dürften in der ersten Halbzeit allerdings nicht schlecht gestaunt haben, denn Regionalligist Wacker Nordhausen nahm das hohe Tempo der Gastgeber nicht nur an, sondern hatte über weite Strecken der ersten Halbzeit durchaus mehr vom Spiel. Allerdings war es, wie schon so oft in den letzten Wochen so, dass das Spiel bis an den 16er des Gegners sehr gefällig war, dann jedoch der finale Pass, die letzte Entschlossenheit und eben der Abschluss mit einem Treffer fehlte.
Nach rund 25 Minuten hatten die Nordhäuser sich bereits drei Ecken erarbeitet, die über links von Matti Langer ausgeführt wurden. Jedoch fanden die beiden Versuche mit hoher Eingabe keinen Abnehmer und auch die Variante mit kurzem Ball auf Martin Hauswald, der in der ersten Halbzeit immer wieder die Leipziger Abwehr durcheinander wirbelte, brachte nicht den gewünschten Erfolg.
Auf der rechten Seite kam diesmal Omar El-Zein von Beginn an zum Einsatz. Er marschierte immer wieder Richtung Grundlinie, so unter anderem auch in der 36. Doch wieder einmal ein Haken zu viel und der Ball war wieder weg.
Keeper Bruno Donnici im Tor der Nordhäuser war vor der Pause eigentlich nur einmal wirklich gefordert, war dabei aber beim halbhoch in Richtung linken Pfosten gespielten Ball mit guter Flugparade zur Stelle. Die Gastgeber hatten nicht wirklich viele erwähnenswerte Möglichkeiten. Ein Freistoß in der 45. Minute aus gut 30 Metern von Thiago Rockenbach landete in der Mauer, der Nachschuss ging weit am Tor vorbei.
So ging es mit einem Unentschieden in die Pause. Wacker hatte nicht nur gut mitgehalten, sondern war dem Tor durchaus näher als Gastgeber Leipzig. In der Pause wechselte Trainer Jörg Goslar gleich auf drei Positionen. Im Tor wurde Bruno Donnici durch Maurice Paul ersetzt. Der Test von zwei neuen Torleuten wurde nötig, da sich David Primke den Mittelfuß gebrochen hat und für längere Zeit ausfallen wird. Für Toni Jurascheck kam Benjamin Halstenberg, Martin Hauswald wurde durch Christopher Lehmann ersetzt. Doch das allein konnte eigentlich nicht die Ursache sein, dass in Halbzeit 2 fast nichts mehr zusammenlief. Im zweiten Abschnitt dominierte RB Leipzig und ging in der 47. Minute durch einen Abstauber von Thiago Rockenbach 1:0 in Führung.
Trainer Jörg Goslar wechselte derweil fleißig weiter, Jindrich Pelan kam in der 52. Minute für Matti Langer, Dennis Carl ersetzte Sebastian Hauck. Die Gastgeber drückten nun allerdings ordentlich, wurden immer sicherer, während Wacker in der eigenen Hälfte gebunden wurde. Das 2:0 lag in der Luft und in der 60. Minute war es dann auch soweit. Nach Handspiel von Tobias Eckermann im Strafraum zeigte Schiedsrichter Patrick Kluge sofort auf den Punkte. Rockenbach verwandelte sicher zum 2:0.
Im weiteren Spielverlauf ersetzte Soohoon Kim Omar El-Zein (63.), Geburtstagskind Arbnor Dervishaj kam in der 73. Für Jan Löhmannsröben. Am weiteren Spielverlauf änderte das allerdings nicht mehr viel. Leipzig war in Halbzeit 2 klar die bessere Mannschaft und brachte den Vorsprung dann auch sicher über die Zeit. Das Ergebnis geht so sicherlich in Ordnung, auch wenn die Nordhäuser es durchaus in der Hand hatten, in Halbzeit 1 in Führung zu gehen.
Das sah auch Trainer Jörg Goslar so: "In der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, das Spiel gegen den Ball war sehr ordentlich, das Umschaltverhalten war sehr gut, aber der letzte Pass, die letzte Genauigkeit am 16er die fehlte uns dann, aber das ist ja nun nichts Neues. Aber das Ergebnis ist sicherlich nicht wichtig. Wichtiger ist vielmehr, wie wir zumindest in der ersten Halbzeit gegen eine technisch sehr starke Mannschaft gespielt haben, und das hat mir gefallen. Die zweite Halbzeit litt sicherlich auch etwas unter den Wechseln, ich wollte dann natürlich aber auch alle noch spielen lassen.
Da ist dann sicherlich die Ordnung etwas verloren gegangen. Die Abwehrleistung hinten war ok, aber unser Mittelfeld und auch nach vorn sah es dann eben nicht mehr so stabil aus. Wir haben natürlich auch einiges ausprobiert, Jindrich hat eine halbe Stunde gespielt. Es hat mich gefreut, dass das schon wieder so auf diesem Niveau klappt. Es ging natürlich auch darum ein paar Sachen für nächste Woche zu probieren. Wenn wir das, was wir hier in der ersten Halbzeit gezeigt haben auch über 90 Minuten hinkriegen, bin ich optimistisch, dass wir diese Stabilität auch gegen Hertha hinbekommen. Mein Fazit: die erste Halbzeit war sehr ordentlich, das hat mir gut gefallen. So müssen wir kommende Woche über 90 Minuten spielen!"
Lars Koch














