So, 13:10 Uhr
13.10.2013
Angebaut und ausgebaut
Gestern wurde in Heringen die offizielle Eröffnung des umgebauten Kindergartens gefeiert. Eingeladen waren die bauausführenden Unternehmen, kommunale Politiker und die Mitglieder des Fördervereins...
Auch der zweite Beigeordnete der Landkreisverwaltung, Stefan Nüßle, ließ es sich nicht nehmen und war der Einladung gefolgt. Gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung, Renate Hesse, erfolgte der symbolische Banddurchschnitt durch den Bürgermeister der Stadt Heringen/Helme, Maik Schröter, auf die Minute genau.
Nach einem kurzen Programm der Kinder der Einrichtung nutzte Schröter das Podium um einige Details zu der Erweiterung der Einrichtung zu nennen. Insgesamt wurden in dem Bauvorhaben seit 2012 über 500.000 Euro investiert. Möglich wurde das durch die Förderung mit Bundesmitteln zur Umsetzung des geänderten Betreuungsgesetzes.
Einige Wermutstropfen konnten nicht ungenannt bleiben. Die ursprüngliche Baukostenschätzung belief sich im Jahr 2008 auf 460.000 Euro. Diese Summe war auch die Basis des Förderantrages, der noch durch die ehemalige Stadt Heringen gestellt wurde. Schröter dazu wörtlich: "Eine Preissteigerung von 2,5 % pro Jahr und vier Jahre Verzögerung ergibt dann am Ende ziemlich genau eine Kostensteigerung von eben zehn Prozent und da sind wir bei den rund 50.000 Euro Mehrkosten, die nicht förderfähig waren. Aber: wir haben es geschafft. Und darauf sollten wir alle gemeinsam stolz sein!"
Schröter erwähnte auch das moderne Energiekonzept für den Betrieb der Einrichtung und die Details dazu, die in dem Contracting-Vertrag und dem Betrieb des Micro BHKW bereits im Oktober letzten Jahres geregelt wurden.
Stefan Nüßle konnte in seiner kurzen Ansprache nun auch endlich verkünden, dass die erforderlichen Beschlüsse vorliegen, die eine weitere Förderung der Baumaßnahmen zur Trockenlegung und Heizungs- und Fußbodensanierung im Altbau im kommenden Jahr ermöglichen. Er nannte den Teilnehmern der Eröffnungsveranstaltung eine Fördersumme in Höhe von 86.000 Euro und bekam dafür natürlich Beifall.
Schröter selbst führte dann in kleinen Gruppen Teilnehmer durch die Einrichtung und in den Heizungskeller und erklärte das BHKW Konzept. Ab 12:00 Uhr bestand dann die Möglichkeit, im Rahmen eines Tages der offenen Tür, den Neubau zu besichtigen. Diese Möglichkeit wurde sehr gut angenommen und der Tag selbst war wieder ein kleines Highlight bei der Entwicklung der Kommune in der Zeit seit dem Bestehen der Landgemeinde. Und all das bei der Haushaltslage, in der sich nahezu alle Kommunen befinden.
Autor: redAuch der zweite Beigeordnete der Landkreisverwaltung, Stefan Nüßle, ließ es sich nicht nehmen und war der Einladung gefolgt. Gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung, Renate Hesse, erfolgte der symbolische Banddurchschnitt durch den Bürgermeister der Stadt Heringen/Helme, Maik Schröter, auf die Minute genau.
Nach einem kurzen Programm der Kinder der Einrichtung nutzte Schröter das Podium um einige Details zu der Erweiterung der Einrichtung zu nennen. Insgesamt wurden in dem Bauvorhaben seit 2012 über 500.000 Euro investiert. Möglich wurde das durch die Förderung mit Bundesmitteln zur Umsetzung des geänderten Betreuungsgesetzes.
Einige Wermutstropfen konnten nicht ungenannt bleiben. Die ursprüngliche Baukostenschätzung belief sich im Jahr 2008 auf 460.000 Euro. Diese Summe war auch die Basis des Förderantrages, der noch durch die ehemalige Stadt Heringen gestellt wurde. Schröter dazu wörtlich: "Eine Preissteigerung von 2,5 % pro Jahr und vier Jahre Verzögerung ergibt dann am Ende ziemlich genau eine Kostensteigerung von eben zehn Prozent und da sind wir bei den rund 50.000 Euro Mehrkosten, die nicht förderfähig waren. Aber: wir haben es geschafft. Und darauf sollten wir alle gemeinsam stolz sein!"
Schröter erwähnte auch das moderne Energiekonzept für den Betrieb der Einrichtung und die Details dazu, die in dem Contracting-Vertrag und dem Betrieb des Micro BHKW bereits im Oktober letzten Jahres geregelt wurden.
Stefan Nüßle konnte in seiner kurzen Ansprache nun auch endlich verkünden, dass die erforderlichen Beschlüsse vorliegen, die eine weitere Förderung der Baumaßnahmen zur Trockenlegung und Heizungs- und Fußbodensanierung im Altbau im kommenden Jahr ermöglichen. Er nannte den Teilnehmern der Eröffnungsveranstaltung eine Fördersumme in Höhe von 86.000 Euro und bekam dafür natürlich Beifall.
Schröter selbst führte dann in kleinen Gruppen Teilnehmer durch die Einrichtung und in den Heizungskeller und erklärte das BHKW Konzept. Ab 12:00 Uhr bestand dann die Möglichkeit, im Rahmen eines Tages der offenen Tür, den Neubau zu besichtigen. Diese Möglichkeit wurde sehr gut angenommen und der Tag selbst war wieder ein kleines Highlight bei der Entwicklung der Kommune in der Zeit seit dem Bestehen der Landgemeinde. Und all das bei der Haushaltslage, in der sich nahezu alle Kommunen befinden.
















