Di, 12:04 Uhr
08.10.2013
25.000 Euro für Spiegel-Senkung
Der Fluss Salza in Nordhausen wird saniert. Sein Wasserspiegel soll gesenkt werden. Dem ausführenden Gewässerunterhaltungsverband "Harzvorland" hat die Stadtverwaltung dafür 25.000 Euro bereit gestellt...
Die "Salza" durchfließt in ihrem gesamten Verlauf urbanes Nordhäuser Gebiet. Die Entstehung von diversen Baugebieten im Einzugsgebiet des Gewässers hat in den vergangenen Jahren zu einer weiteren Versiegelung und damit zu einer vermehrten und schnelleren Wasser- und Sedimentzuführung geführt, sagte Heike Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband (GUV)
Darüber hinaus hat die veränderte Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen im Zusammenhang mit Niederschlägen zusätzlich zu einer enormen Verschlammung der Salza geführt. Es gibt derzeit mehrere Bereiche, in welchen das Wasser der Salza bereits in das Kanalsystem des städtischen Entwässerungsbetriebes zurückdrückt, sagte Frau Windsich weiter.
Das Gewässer ist darüber hinaus beidseits durch eine stark wachsende Ufervegetation geprägt, was für das Gewässer positiv ist, jedoch zur Folge hat, dass der Bewuchs massiv in das Abflussprofil hineingewachsen ist. Mit der bereitgestellten Summe wird an den Stellen, an denen es möglich ist, eine Sohlenberäumung durchgeführt sowie das Abflussprofil wieder freigeschnitten. Damit soll eine Absenkung des Wasserspiegels der Salza erreicht werden. Derzeit werden die Absprachen mit den Grundstückeigentümern entlang der Salza vorbereitet. Die Untere Naturschutzbehörde wurde bereits über das Vorhaben informiert, so Frau Windsich.
Autor: nnzDie "Salza" durchfließt in ihrem gesamten Verlauf urbanes Nordhäuser Gebiet. Die Entstehung von diversen Baugebieten im Einzugsgebiet des Gewässers hat in den vergangenen Jahren zu einer weiteren Versiegelung und damit zu einer vermehrten und schnelleren Wasser- und Sedimentzuführung geführt, sagte Heike Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband (GUV)
Darüber hinaus hat die veränderte Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen im Zusammenhang mit Niederschlägen zusätzlich zu einer enormen Verschlammung der Salza geführt. Es gibt derzeit mehrere Bereiche, in welchen das Wasser der Salza bereits in das Kanalsystem des städtischen Entwässerungsbetriebes zurückdrückt, sagte Frau Windsich weiter.
Das Gewässer ist darüber hinaus beidseits durch eine stark wachsende Ufervegetation geprägt, was für das Gewässer positiv ist, jedoch zur Folge hat, dass der Bewuchs massiv in das Abflussprofil hineingewachsen ist. Mit der bereitgestellten Summe wird an den Stellen, an denen es möglich ist, eine Sohlenberäumung durchgeführt sowie das Abflussprofil wieder freigeschnitten. Damit soll eine Absenkung des Wasserspiegels der Salza erreicht werden. Derzeit werden die Absprachen mit den Grundstückeigentümern entlang der Salza vorbereitet. Die Untere Naturschutzbehörde wurde bereits über das Vorhaben informiert, so Frau Windsich.

