nnz-Forum: Aus einer anderen Sicht
Der gestrige Montag war gleichzeitig der erste Diensttag für Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Der musste dann aber den Finanzbereich abgeben. Dazu Anmerkungen eines nnz-Lesers...
Dieser Fall macht ja unbestritten Nordhausen über die regionalen Grenzen hinaus ungewollt bekannt. Es gibt natürlich einige Betrachtungsweisen zur der ganzen Sache. Jeder, der diesen Fall regelmäßig verfolgt, gewollt oder ungewollt, sollte mal über die möglichen Verbreitungsweisen nachdenken.
Er kann durch die neuen Medien wie Internet auf dem neusten Stand bleiben, ohne auch nur einen Schritt aus der Wohnung zu machen. Die NNZ versorgt
den Leser, ohne dass er sich ein Printmedium kaufen muss, schnell und kostenlos. Er kann sich zum Beispiel in der Frühe zu seinen morgendlichen Geschäft begeben und über ein Tablet auf den neusten Stand bringen und, was das Beste ist, seinen "Senf" in Form
eines Kommentars dazugeben, ohne auch nur erkannt zu werden. Ob das sinnvoll ist oder nicht ist allein Ihm überlassen.
Wie ich am Wochenende erfahren habe, überlegt die Stadt Erfurt, die Krimireihe "Tatort", der in der Stadt einsteht, so zu vermarkten, dass mehr Touristen angelockt werden. Wie ist aber mit unseren Fall? Er ist bestimmt nicht dazu geeignet, um Besucher
in unser geliebtes Nordhausen zu lotsen.
Ist eher ein Fall für Hollywood, siehe Ewing-Familie gegen Barnes-Familie, SPD – CDU, nur, dass es sich eher auf der politischen Ebene abspielt. Schade ist nur, dass es keine positive Sache ist, die in die Welt hinaus getragen wird. Ich wünsche mir, dass dieses Possenspiel bald ein Ende hat und die beiden Hauptbetroffenen endlich zur Ruhe kommen.
Nordhausen hat wohl schönere Sachen zu bieten, als dieser ewige Streit, der durch die neuen Medien
in die virtuelle Welt hinaus getragen wird.
Peter Blei
Autor: nnz
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
Hans Dittmar
08.10.2013, 08:40 Uhr
Kein politischer Kampf
Ich glaube nicht das es sich hier um einen politischen Krieg handelt. Zuständigkeiten wechseln ständig mal im Rathaus. Meistens wenn man merkt, dass die damit vertrauten Personen mit dem Fachbereich überlastet sind.
Wer in den letzten Wochen die Haushaltspolitik beobachtet hat, dem sind diverse finanzielle Haushalts-Probleme nicht verborgen geblieben. Nach an einer langen Auszeit vom Bürgermeister ist es daher nicht Verwunderlich, wenn die Finanzen jetzt Chefsache sind.
Retupmoc
08.10.2013, 09:06 Uhr
Selten so gelacht
Herr Dittmar ... in den letzten Wochen gab es Haushaltsprobleme? Ich lieg auf dem Teppich, kugele mich vor lachen über so eine Aussage.
Die Städte und Landkreise sind seit Jahren pleite. Die Bananenrepublik hat Billionen an Schulden. (Übrigens kennen Sie ein Land, das schon einmal Schulden zurückgezahlt hat?) Deshalb hat die Stadt kein Geld mehr. Und dafür ist nicht Herr Jendricke zuständig sondern Merkel, Schäuble und Co.
Natürlich kann man den Bürgermeister nun für alles verantwortlich machen. Es macht Spaß auf einem MENSCHEN rumzutreten. Bravo! Genau das ist die WESTdeutsche Mentalität, die nun auch im Osten Einzug gehalten hat.
pumpnC
08.10.2013, 10:49 Uhr
Naja
Das die Stadt kein Geld hat, liegt aber nicht nur alleine im Verantwortungsbereich des Bundes. Da ist Nordhausen und seine Oberhäupter nicht unwesentlich daran schuld (siehe Kubibo). Es gibt Gemeinden und Städte, die durchaus schwarze Zahlen schreiben ganz unabhängig von Frau Merkel und Herrn Schäubles Handeln.
Im übrigen Tritt niemand auf Herr Jendricke rum, sondern die Leute hier tun nur ihre Meinung kund. Ob Pro oder Kontra ohne Konsequenzen ist doch eine Errungenschaft unserere Demokratie oder? Was das jetzt mit West und Ostdeutscher Mentalität zu tun hat ist mir ein Rätsel.
Hans Dittmar
08.10.2013, 10:57 Uhr
@Selten so gelacht
Ja lieber Retupmoc, dass ist eine gute Eigenschaft, dass ich andere zum Lachen bringen kann, wenn man aber Texte nicht versteht, dann ist das wohl mehr die Dummheit, die aus einen lacht.
Dass der Haushalt in 18 Jahren SPD Regierung dieser Stadt nie gesund war, da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, jedoch kommen die Finanz-Löcher, die immer vor sich her geschoben wurden, und durch neue Schulden gedeckelt wurden, nun langsam zum Vorschein.
Um bei den Finanzen nun auch einmal klar Schiff zu machen, finde ich es gut, diese zum Oberbürgermeister zu legen.
Vermutlich werden Sie das nicht verstehen, sie arbeiten bestimmt in einer Firma, wo sich Ihr Chef auf den Fussboden schmeißt und lacht, wenn Sie ohne seine Genehmigung Geld in sechsstelliger Größenordnung verbrennen. Vielleicht sind Sie sogar selbst der Chef, es spricht vieles dafür.
P. Laura
08.10.2013, 10:58 Uhr
Märchenstunde in Nordhausen
Jetzt reicht es aber wirklich! Auch ich verfolge diese Sache von Anfang an und bin geschockt. Was hier ans Tageslicht gekommen ist, ist ein Tröpfchen auf einem heißen Stein.
Solche Dingeschlummern weiterhin in der Bevölkerung und zwar massenweise. Die aber am meisten darüber herziehen, haben den größten Dreckhaufen vor der Haustür liegen. Die Anzeige gegen Jendricke war Kinderkram und wurde wohl in geistiger Umnachtung vollzogen.
Es würden wohl sehr viele einen Schock bekommen, wenn ihr Privatleben in die Öffentlichkeit gezogen wird und mich sollte es nicht wundern, wenn diese Leute dabei sind, die sich über Herr Jendricke echauffiert haben. Also Leute haltet mal inne und denkt jeder an sein dunkles Leben/Lieben denn das ist sicher wie das Amen in der Kirche, gibt es zur genüge.
Ich bin wohl auch kein Engel, aber vernünftiges Denken und Handeln, gehört zu meinen besten Eigenschaften. Wenn das jeder zu seinen Qualitäten zählen würde, wäre das Leben viel einfacher und leichter. Übrigens bin ich kein Nordhäuser und somit ist bewiesen, dass diese Angelegenheit schon große Kreise gezogen hat. Ich komme aus Sachsen Anhalt, wenn das von Interesse ist.
Denn wenn diese Sache solche Kreise zieht, müssen die Nordhäuser aufpassen um nicht als borniert da zu stehen und mit großen Mangel an Intelligenz betitelt zu werden.
Herr Jendricke, passen sie auf, mit welchen Menschen sie sich einlassen.
Es kann doch nicht sein, dass solche gebildeten Menschen, mit dehnen sie engen Kontakt pflegen, so stocke dumm sind, wenn es um diese und andere Angelegenheiten geht. Ich denke mal, diese Leute mit dehnen sie Kontakt pflegen sollten mehr im Kopf haben und nicht nur gähnende Leere und den Instinkt eines Tieres.
Um nicht zu erwähnen was danach ins Rollen gekommen ist. Ohne Worte!!! Solch ein Handeln steht dem Niveau eines Kindergartenkindes gleich, wobei diese noch ehrlich sind und sogar die Wahrheit sagen.
Sicher hat es in dieser Angelegenheit auch mit der Politik zu tun. Man kann ja 1 und 1 zusammen zählen. In der Politik wird immer schon mit unfairen Dingen gearbeitet. Schikane sag ich nur!!!
Es reicht wirklich, Schluss und Ende. So und nun hoffe ich, dass sich Alle wieder auf das Wesentliche konzentrieren könnten.
Kümmert Euch endlich einmal um wichtige Dinge im Leben!
Nordhausen ist eine tolle Stadt und hat es wohl nicht nötig in solch einem Dreck zu wühlen.
Liebe Grüße aus Sachsen Anhalt
Retupmoc
08.10.2013, 11:18 Uhr
Ich lache noch immer
Sorry Herr Dittmar, aber nun wird es noch schlimmer. In dem Artikel hier geht es eigentlich um die Abgabe des Finanzbereiches von Herrn Jendricke. Und ich sag es noch einmal ... man kann nun nicht alles , was hier falsch läuft dem Bürgermeister in die Schuhe schieben.
Natürlich ist auch für mich die KUBIBO totale Geldverschwendung, aber die hat ja wohl Frau Rinke ins Rollen gebracht. Das es eine Dame aus der gleichen Partei war, kann man ja anführen - aber bitte keine Sippen(Parteien)haftung. Und nochmal: auch dafür, das diese Stadt pleite ist, kann eine einzelne Person nichts dafür.
Und @ Dittmar - ich bin nicht der Chef, sondern ein mitdenkender Mitarbeiter. Und ich verbrenne auch kein Geld. Da müssen Sie schon mal Leute fragen, die die Kubibo bauen oder das tolle Industriegebiet Goldene Aue. Unabhängig von der Parteizugehörigkeit hat das nämlich der Stadtrat abgesegnet. Also keine einzelne Person.
Suse
08.10.2013, 14:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Suse
08.10.2013, 15:14 Uhr
Chefsache-oh weh!
Was ist hier wirklich los? Beschämend für Nordhausen,dass sogar die Nachbarn aus Sachsen Anhalt schon den Kopf schütteln.Aber der bittere Beigeschmack ist auch bei den Thüringern vorhanden,die sich noch sehr gut an Schlagzeilen des ehemaligen Thüringer Finanzminister Zeh erinnern können...
..Finanz-Ressort ein Wirrwarr von Mauschelei und Inkompetenz"
oder
" völlige Desorganisation der Ausgabenverwaltung"
Kommt das jetzt auf Nordhausen zu ?
Zukunft
08.10.2013, 16:06 Uhr
Nun kriegt Euch ein...
Das, was hier geboten wird, das ist an Dummdreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Wer hat denn in Nordhausen mit dem Geld nur so herumgeworfen? Flohburg, Bürgerhaus, Kinderhaus in Ost, Prunk-Kindergarten in Bielen für fast zwei Millionen Euro, elf Millionen Euro für eine Unterführung? Schon alles vergessen? Alles in der Ära Rinke-Jendricke!!!!
Und vielleicht fragt mal der eine oder andere selbsternannte Sachverständige im Landratsamt nach, wie sich dort die Verschuldung entwickelt hatte, da Herr Jendricke dort für die Finanzen zuständig war?
Fakt ist: Den Ist-Zustand, der alles andere als erbaulich ist, den hat nun nicht unbedingt Zeh in einem Jahr verursacht. Er muss die Suppe nur auslöffeln.
Ist schon lustig wie die rot/dunkelrot/grünen Parteikämpfer
sich hier aufregen.
Wenn bei der Konkurenz, ob nun C. Wulf (der mir völlig egal ist) oder in Thüringen etwas passiert wird darauf bis zum Erbrechen herumgeritten.
Wenn sich in den eigenen Reihen jemand etwas zu Schulden kommen läßt ist es natürlich nur eine Hetzkampagne... Schon klar...
Für mich ist die Nordhäuser Führung schon länger gestorben.
Zum Thema Geld: Wie wäre es mal mit einer Schudenbremse...Ne, da müßte man ja haushalten.
Suse
08.10.2013, 16:49 Uhr
Richtig @Zukunft
solche Kommentare contra Jendricke sind an Dummdreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Kann man doch damit wunderbar von den eigenen Fehlern ablenken und den Wähler verblöden.
Aber,so dumm ist der Wähler nicht,dass er nicht merkt, was hier abgeht.Wenn in dieser Stadtverwaltung jemand Ahnung von Finanzen hat,dann ist es Jendricke. Mir kommt ganz einfach dabei der Gedanke:
Weiß er zuviel und muss deshalb weg?
98maschr
08.10.2013, 17:03 Uhr
Aber Suse
Geld ausgeben bis zum geht nicht mehr heißt doch nicht, daß man sich damit auskennt :> Und ihre Verschwörungstheorien sind wirklich amüsant, bitte weiter so. Herr J. wirds ihnen sicherlich danken.
Mir persönlich ist es egal ob Herr J. nun was anderes macht und/oder gefeuert wird...nur diese kindische Diskussion hier bringt keinem was und lenkt nur von wichtigen Sachen ab - also nicht unbedingt wie die neue Bibo nun heißen mag...
othello
08.10.2013, 18:01 Uhr
Murmeltier
Immer wieder grüßt das Murmeltier und dieses heißt Jendricke. Jeden Tag Kommentare dazu, teilweise völlig unsachlich und mit wenig Wissen untermauert. Warum tut ihr uns das an ?
W.Roßmell
08.10.2013, 18:01 Uhr
Wer soll die Suppe auslöffeln? @ Zukunft
Es ist schon toll, an die Zukunft zu denken und darüber offen zu sprechen. Klar gab es in der Vergangenheit und gibt es auch jetzt noch genug Beispiele von Geldverschwendung und wie die Stadtratsmitglieder über alles denken, haben sie zur Genüge mit ihren Entscheidungen öffentlich gemacht. Der Volkeswille zählt hier nicht, es zählt nur der politische Unsinn, noch mehr Schulden zu machen! Haushalten, was ist denn das? Es ist doch nicht mein Geld...
Und mal im Ernst, für die Zukunft werden diese Politiker weiter Schulden machen, egal ob sie CDU oder SPD Mitglied sind oder einer anderen Partei angehören! Viele Beispiele wurden hier schon genannt.
Und an eines denke ich auch noch, denn das steht ja irgendwann zum Bau an, die Biomethananlage in Nähe der Wohnbebauung! Da haben die Politiker im Stadtrat ja auch abgestimmt, diese glaube fast 11 Mio. € teuren Anlage, in Bielen zu bauen. Wer bezahlt es am Ende? Wir, die Bürger, die von der EVN als städtischer Betrieb betriebenen Anlage. Man verspricht sich riesige Gewinne und die "Entschuldung" des finanziell arg gebeutelten Stadtsäckels... Wer´s glaubt wir seelig!
Der Strom wird teurer und teurer und den Politikern dieser Stadt interessiert das überhaupt nicht. Sie sagten alle immer wieder, dass die Kosten für das Badehaus, die Straßenbahn, den Bus und auch für das Theater dadurch nicht steigen...! Was haben sie gleich nach der Zustimmung gemacht? Alle Preise sind bis zu über 30% gestiegen!
Und kein Politiker scheert sich um die Belange und Bedürfnisse der Bewohner dieser Stadt, nein lieber treiben sie alle möglichen Preise nach oben und wundern sich dann, wenn das Geld im Haushalt trotzdem nicht reicht...Und da wollen Sie noch Herr der Finanzen werden?
Weder der OB noch J. werden das schaffen!
Oh ja liebe Suse, Ihre Hinweise auf die Schlagzeilen von Dr. Zeh aus der Vergangenheit bweisen, wie sie heute noch zutreffen! Der Unterschied ist nur, dass Dr. Zeh selbst mittendrin mitmischt und dafür Verantwortung tragen muss. Leider aber werden Politiker nie zur Veantwortung gezogen, wenn Millionen von € verschwendet werden... und wie der finanzielle politische Machtkampf außerhalb unserer Stadt ankommt, hat P. Laura sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Da kann man nur hoffen, dass dieser politische Krieg endlich auch ganz oben ankommt, damit von dort hoffentlich gehandelt wird! Es wäre wünschenswert, denn uns Bürger geht dieser Politkrimi gehörig auf dem Leim!
niemand hat gesagt
08.10.2013, 19:22 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Gerd S.
08.10.2013, 20:31 Uhr
Genau maschr98!
Sie treffen es! Was das mit Hollywood und Posenspiel zutun hat weiss ich auch nicht.Das sind jawoll "Ideen" wie Straßenbahn zum AKS usw.Und die Millionenschulden kommen wohl aus alle aus dem letzten Jahr...!? Wenn dass Finanzahnung ist können wir dem OB für seine Entscheidung nur danken! es sind ja immer noch unsere Steuern!
Brigitte Nyborg
08.10.2013, 20:33 Uhr
Herr Jendricke ist bald Geschichte!
Herr Jendricke soll den Weg frei machen für andere Genossen aus seiner Partei.Dort gibt es sicherlich auch kluge Köpfe, die mit mehr Augenmaß, politischem Gespür und moralischer Verantwortung das Amt des Bürgermeisters würdevoll ausfüllen können.
Die derzeitigen Querelen zwischen der SPD-Fraktion und den anderen Fraktionen hängt sicherlich weniger mit der hiesigen SPD zusammen als vielmehr mit der Person des Herrn Jendricke. Da Herr Jendricke aber nicht nur um seine politische Existenz sondern auch um seine berufliche Existenz kämpft (schließlich hat er ja wohl nie einen anderen Beruf als den des Lokalpolitikers ausgeübt), wird er von selbst nicht zurücktreten können. Das Problem kann nur von innen heraus gelöst werden. Vielleicht hat die SPD ja die Kraft und den Mut dazu. Es wäre an der Zeit.
Suse
09.10.2013, 10:50 Uhr
moralische Verantwortung @Brigitte Nyborg
verlangen sie nur von anderen. Sicher kann nicht jeder alles können,deshalb gibt es ja auch speziell ausgebildete Fachkräfte. Da Herr Zeh in seiner Vergangenheit als Finanzminister nicht gerade Geschick mit dem verantwortungsbewussten Finanzbereich gezeigt hat, wär es hier von ihm moralisch verantwortungsbewusst gewesen,lieber die Finger von den Finanzen zu lassen.Aber hier messen alle mit zweierlei Maß:
Jendricke wird alles zur Last gelegt und bei Herrn Zeh werden diese damaligen schweren Fehlentscheidungen als Kavaliersdelikt ala Akta gelegt.Was für eine christliche Doppelmoral!
altmeister
09.10.2013, 11:30 Uhr
Konsequenzen
Sehr geehrtes @Suse, was stellen Sie sich denn vor? Wenn nachweislich Geld ohne Berechtigung ausgegeben wurde, dann ist das nicht rechtens! Da sind Konsequenzen zu tragen, kann ja ein Vertrauensmissbrauch nicht so von der Hand gewiesen werden. Das hat nichts mit Intrigen zu tun, hier ist wohl gerade zu einem für M.J. ungünstigen Zeitpunkt, weil seine politische Mutti nicht mehr als Schutzpatronin fungieren konnte, seine Fehlhandlung gefunden worden. Was wäre wohl geschehen, wenn das von einem, einer anderen Partei angehörenden, in dieser Art gemacht worden wäre?
Ich kann mir vorstellen, dass dann gleich, besonders von Ihnen, mit Felsen geworfen worden wäre, es würde gleich die Frage kommen, was der denn wohl dafür bekommen hätte!
Zu einem anderen Gesichtspunkt möchte ich auch noch bemerken, dass es in der heutigen Zeit nichts Besonderes darstellt, dass Leser der nnz-online nicht nur aus Nordhausen und Umgebung kommen. Wenn dann ein Kommentar aus Sachsen-Anhalt kommt, ja und!? Es gibt genug Arbeitnehmer, welche von dort kommen und in Nordhausen arbeiten. So wie umgekehrt auch und das nicht nur an diesen Örtlichkeiten. Daraus etwas herleiten zu wollen, nur weil es in den Kram passt, da sehe ich keine Veranlassung.
Wenn Sie als nächstes inzwischen 20 Jahre zurückliegende Ereignisse im Zusammenhang mit Dr. Zeh als wichtig, erwähnens- und beachtenswert betrachten, dann dürfte ein M.J. erst recht nicht mehr an seinem Platz sitzen, da er zu dieser Zeit nicht mal seinen Abschluss in der Tasche hatte und somit die Voraussetzungen für diese Stelle auch nicht erfüllen würde! Oder sollte man da annehmen, dass jeder Mensch immer weiter im Lernprozess steht, so auch ein OB Dr. Zeh?
Suse
09.10.2013, 12:56 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Retupmoc
09.10.2013, 13:35 Uhr
Lernprozess
Ich stehe eher zu der Meinung von Suse. Und @ altmeister bitte nicht so viel verdrehen. Die von ihnen angeführten " Ereignisse " liegen nicht schon 20 Jahre zurück! Und ja . man kann und muß aus Fehlern lernen. Dummerweise müssen wir das also ALLEN zugestehen. Zum Beispiel auch Herrn Jendricke. Gleiches Recht für ALLE!
_____________________________________________
Anmerk. der Red: Die Diskussion ist beendet,
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.