eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 06:28 Uhr
07.10.2013

nnz-Forum: Unnormal in Magdeburg

Als besonders Thüringer Sportinteressierter ist man froh, wenn es Leute, wie Leute wie Klaus Verkouter gibt, die förmlich hautnah vom Geschehen der Nordhäuser Fußballer berichten, damit die Daheimgebliebenen jederzeit informiert sind. Hans-Ullrich Klemm mit Anmerkungen neben dem Spielfeld...


Bei mir passierte das diesmal nämlich umgekehrt. Zuerst sah ich mir die Zusammenfassung im MDR-Fernsehen bei „Sport im Osten“ an. Es war bekannt, dass die Gäste aus Nordhausen, im Gegensatz zum Magdeburger Gastgeber, am “Tag der Einheit“ sich erst nach der Verlängerung gegen die spielstarken unterklassigen Eisenacher Fußballer im Elfmeterschießen durchsetzen konnten und größtenteils deshalb noch etwas schwere Beine hatten.

Nach forschem Beginn wäre in Magdeburg fast der Führungstreffer der Goslar-Schützlinge gelungen, wenn nicht der gute einheimische Torhüter Tischer den Ball des allein auf ihn zukommenden „Trainersohn“ noch mit seinem ausgestreckten linken Bein um den Pfosten gelenkt hätte. Zu diesem Zeitpunkt legte der Minutenzeiger noch keine Umdrehung zurück! Sicher davon gestärkt, folgten spannende Spielszenen, besonders der favorisierten Gastgeber.

Was sich allerdings in der unmittelbaren Nähe der beiden Trainerbänke rund 10 Minuten später abspielte, sieht man nicht alle Tage! Da rauschte der Mittelfeldakteur der Gastgeber, Reinhard, mit einer fast schon nach vorsätzlicher Körperverletzung riechenden Grätsche den gerade davonziehenden Goslar (ja, wieder war er es…) so stark in die Beine, dass der Schiedsrichter nur noch für den Übeltäter sofort die „rote Karte“ ziehen konnte.

Es ist doch ein natürlicher Vorgang, wenn aus der Sicht des betroffenen Trainers dieses grobe Foul, das sich unmittelbar vor seinen Augen abspielte, doch glücklicherweise keine direkte Verletzung nach sich zog, von einem besonderen Aufschrecken begleitet wurde, auch weil ausgerechnet sein eigener Sohn das „Opfer“ war!

Nach dieser Aufregung der besonderen Art ging es auf beiden Seiten munter weiter, bis nach einer halben Stunde der Ball im falschen Netz lag….Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff war es aber endlich geschehen. Nach einem zur Ecke abgewehrten Freistoß brachte wieder Goslar den Ball herein, und aus dem Gewühl zwischen Freund und Feind lag der Ball plötzlich zum verdienten Ausgleich im Netz….. wenn nicht allein der Schiedsrichter irgendetwas dagegen gehabt hätte, warum, wusste allerdings außer ihm keiner im Stadion! Mit abgesenkten Köpfen sollte es nachdenklich in Richtung Kabinengang gehen, doch überraschte plötzlich aus „dem Hinterhalt“ Trainer Petersen seinen Kollegen mit einem tätlichen Blitzangriff! Ein Zwischenfall, den man kaum vergleichsweise aus dem harten Bundesliga- Alltag kennt!

Warum der MDR auf seiner Homepage bei der Zusammenfassung speziell diese kaum nachzuvollziehende „Halbzeitszene“ gegenüber dem Orginal-Bericht in seiner Sendung „Sport im Osten“ vorsorglich herausschnitt bzw. nur andeutete, wird nur sein Geheimnis bleiben. In der Pressekonferenz hat man übrigens „aus Sicherheitsgründen“ auf die Anwesenheit beider Trainer verzichtet!

Dieser unglaubliche Vorgang mit dem als „makaber“ zu nennenden „Black out“ des Magdeburger Trainers, dessen Sohn als erfolgreicher Torjäger bekanntlich beim Bundesligisten Werder Bremen kickt, wird im Nachhinein am grünen Tisch zu behandeln sein! Das Ergebnis könnte sehr spannend werden!

Auch (noch) ohne die erhofften Punkte im Reisegepäck - es war eine „wackere“ Leistung!
Hans-Ullrich Klemm, Eisenach
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)