Genossen bei Genossen
Eine durch den SPD Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer initiierte Bildungsreise führte Mitglieder der SPD der Nordhäuser Partnerstadt Bochum am Tag der Deutschen Einheit auch nach Nordhausen...
Zu Besuch in Nordhausen (Foto: privat)
Hier wurden sie durch Andreas Wieninger und Winfried Theuerkauf herzlich begrüßt. Neben Erfahrungsaustausch und Gedankenaustausch zu aktuellen Themen wie den Ergebnissen der Wahl zum deutschen Bundestag, konnten sich die Gäste bei einer Stadtführung von der guten Entwicklung unserer Stadt in den zurückliegenden Jahren überzeugen.
Auch und gerade an diesem Tage bestand positives Einvernehmen über die friedliche Revolution im Jahr 1989, welche von den Menschen aus ging und die folgende Wiedervereinigung.
Autor: nnz
Kommentare
Retupmoc
04.10.2013, 15:51 Uhr
Wozu denn in die Ferne schweifen?
Die Wiedervereinigung, die man gestern feierte kann man auch in Nordhausen sehen.
Nicht nur in Bochum sitzen die Bettler vor den Geschäften. Heute konnte man sie auch vor der Galerie sehen.
Sie brauchen auch nicht in Bochum durch die Stadt zu gehen um Obdachlose und Arbeitslose zu sehen. Die gibt es auch hier.
Und ihre Drogen müssen Sie nicht in Bochum kaufen. Die gibt es in Nordhausen auch, genauso wie Überfälle, Raub, Erpressung und Diebstähle.
Ok - die Bananen kosten unter einem Euro. Das war vorher nicht so.
suedharzer
04.10.2013, 18:09 Uhr
und was hat
dieser Blödsinnskommentar mit dem Besuch dieser Menschen zu tun?
Retupmoc
05.10.2013, 10:32 Uhr
Für Sie noch einmal zum Erklären
Erstens: Diese " Bildungsreise zur Einheit " hat in jedem Fall dem Steuerzahler Geld gekostet.
Zweitens: Um die tollen Errungschaften der Wende zu sehen, hätten die Leute nicht mit dem Bus nach NDH gekarrt werden müssen. In Bochum kann man nämlich die beschriebenen Sachen selbst sehen. Dazu kommen noch verfallene Altstädte, Prostitution, schlechte Schulausstattung, Abrißruinen usw.
Drittens: Die Bananen sind auch in Bochum billig. Also muß man auch nicht zur Einkaufsfahrt nach Nordhausen fahren.
Viertens: Es kann natürlich sein, das man die Gäste in die Kubibo ( oder Burgerhaus ) karren wollte. Dann war es vordristig. Solche Erfahrungsaustausche von der an die CDU-Anbiederungspartei braucht niemand, ausser die Genossen selbst. Wie das in der Bevölkerung ankommt, können die Genossen ja noch einmal im Wahlergebnis nachsehen.
I.H.
05.10.2013, 11:35 Uhr
Tritratrulla...
Leider werden die Blödsinnskommentare zum Besuch dieser Menschen nicht besser!
Wolfi65
05.10.2013, 13:26 Uhr
Man sieht nur das,
was man sehen will.
Und es gibt auch in NDH viele, die nicht mehr zur "Arbeiterklasse" gehören, sondern es zu etwas gebracht haben.
Von diesen Mitmenschen, @Retupmoc werden Sie keine positive Rückmeldung zu den Problemen, welche nach der Wende endstanden sind und von Ihnen hier aufgeführt wurden, bekommen.
Wer es im Neokapitalismus zu "Wohlstand" gebracht hat, wird sich kaum um Armut in welcher Form auch immer äußern, da es diese Leute nicht betrifft und kümmert.
Zu Weihnachten wird dann wieder in der Kirche Mitgefühl mit den Armen geheuchelt, um für ein paar Tage als Mensch verkleidet sein Dasein zu fristen.
Also bitte nicht wieder in der NNZ solche Probleme aufführen.
Bettler und Obdachlose passen in dieses Bild der deutschen Einheit nicht hinein und werden deshalb für nicht existent erklärt.
Und ich meine hiermit nicht nur die Genossen der SPD, denn die Truppe, welche seit einiger Zeit dieses Land regiert, ist in vielen Dingen nicht besser, da die von der damaligen SPD Bundesregierung beschlossenen sozialen Einschnitte,(Rückschritte) auch von der CDU/CSU getragen wurden.
Man konnte sich außerdem in den letzten Jahren nicht zu einer Korrektur dieser Fehlentscheidungen durchringen.
Man könnte fast glauben, dass die ganze Sparorgie am kleinen Mann nur ein Ziel hat.
Nämlich dass die BRD komplett an die Börse gehen will um noch höheren Profit für seine Führungsspitzen zu erreichen.
Das Ziel lautet BRG Aktiengesellschaft...
Ja,Ja
das pöhse System zwingt die Leute sich vor Netto, Aldi und co zu stellen und sich den Verstand wegzusaufen.
Da wünsche ich mir doch glatt die DDR zurück, wo es ja keinen Alkoholmißbrauch gab. Natürülch wurde da auch nicht geklaut.
Und die Altstädte damals waren ja alle saniert und bunt. Das Abrißhaus F.v.Stein-Straße/ Oscar Cohn-Straße zum Beispiel ist ja erst nach den 3.10.1990 baufällig geworden.
Wolfi65
05.10.2013, 18:01 Uhr
Der Zustand einer privaten Immobilie
ist Aufgabe des Eigentümers. Das war früher so und das ist heute so. Wenn der sogenannte Investor sich um sein Eigentum in der Ost Provinz nicht kümmern will, dann ist doch nicht der Staat daran Schuld. Hier will keiner den Sozialismus anpreisen, aber die größten sozialen Ungerechtigkeiten, hat wohl der Neokapitalismus nach 1990 herausgebracht.
Selbst die sogenannten Widerstandkämpfer der friedlichen Revolution sind mit dem heutigen Ergebnis nicht zufrieden. Die Einen wissen nicht wohin mit dem Geld und die Anderen liegen in der Gosse. Die Letzteren sind ja schließlich wohl selbst Schuld, das es nicht für Jeden Arbeit und Wohnung im "Neuen Deutschland" gibt.
Und schöne sanierte Miethäuser und Wohnungen gibt es jetzt zu bestaunen. Hoffentlich hat der bundesdeutsche Normalo bald noch genug Mittel in der Tasche, um sich diese noch leisten zu können. Man munkelt schon, dass es hier und da wegen Mangel an Zahlungsmitteln zu Stromabschaltungen und dgl. gekommen ist.
Die Zahl derer, welche wegen Mietschulden aus ihren vier Wänden getrieben worden sind und von ihrem Geld sich nicht genug ernähren können und bei den Tafeln anklopfen müssen, ist wohl am ansteigen.
Also ich für meine Person muss hier schreiben, dass ich vor 1990 kein Arbeitsamt, Sozialamt und ähnliches gekannt habe. Auch Analphabeten kannte ich nur aus dem BRD Fernsehen.
Ja,Ja! Ebenfalls @RWE
NDHler
05.10.2013, 21:58 Uhr
Frustrierte Altkommunisten?
Gott sei Dank nur zwei, die es mit der Gastfreundlichkeit nicht so ernst nehmen. Eigentlich sollte man doch Gäste immer herzlich willkommen heissen, oder? Wenn es sich aber um den alten Klassenfeind handelt, da gehen bei einigen wieder die Sicherungen durch! Die Kopfwäsche aus alten Zeiten scheint immer noch zu wirken!
Früher war sicher nicht alles schlecht
genausowenig wie heute alles gut ist. So habe ich auch schon Geld vom Amt bezogen. Ich habe gute Freunde und Verwandte die von H4 leben. Keiner ist der Flasche oder der Nadel verfallen. Und auch auf der Straße lebt keiner von ihnen. Man kann nicht alles auf den Staat schieben und ich will auch sowenig wie möglich zu tun haben mit diesen Brüdern.
Leghasthenie ist gesellschaftsabhängig?
Wiki: Als Ursache werden eine genetische Disposition, Probleme bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem bei der phonologischen Bewusstheit angenommen. Die Störung tritt isoliert und erwartungswidrig auf, das heißt, die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne dass es eine plausible Erklärung wie eine generelle Minderbegabung oder schlechte Beschulung gibt. Die DDR war vor diesen Problem genausowenig sicher wie vor Radioaktivität von Tschernobyl (bedrohte ja nur den Westen) oder Umweltverschmutzung.
Achso, Herzlich Wilkommen allen Besuchern unserer Stadt!
Wolfi65
06.10.2013, 09:15 Uhr
Also noch mal ganz kurz
Frustierte Altkommunisten gibt es sehr wenig in der NNZ.
Eher gibt es Leute, welche hinter die Kulissen der Demokratie und Freiheitsprediger geschaut(durchschaut) haben.
Für den Einen oder Anderen hat sich das Dauermärchen der Bonn Berliner Märchenerzähler selbstverständlich nicht erfüllt.
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