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Do, 15:20 Uhr
12.09.2013

Die Waschmaschine selbst anschließen

Eine Waschmaschine gehört zu den Geräten, die heute in nahezu keinem Haushalt mehr fehlen. Gerade in Familien mit kleinen Kindern, in denen täglich große Mengen Wäsche anfallen, ist der praktische Haushaltshelfer beinahe unverzichtbar. Doch was passiert, wenn das gute Stück doch einmal ausfällt...


Welche Versicherung haftet für entstandene Schäden und gilt der Versicherungsschutz auch, wenn die Waschmaschine nicht vom Fachmann sondern in Eigenregie angeschlossen wurde?

Übersicht (Foto: commons.wikimedia.org © Chris828 (CC BY-SA 3.0)) Übersicht (Foto: commons.wikimedia.org © Chris828 (CC BY-SA 3.0)) Wer im Fachhandel eine neue Waschmaschine kauft, geht zunächst in jeder Hinsicht auf Nummer sicher. Die Geräte der heutigen Generation sind nicht nur robust und verfügen über viele Funktionen, sondern sind auch meist noch echte Energiesparer und damit im Verbrauch sehr kostengünstig. Außerdem sind beim Kauf einer neuen Waschmaschine im Elektrofachhandel die Lieferung und der Anschluss meist im Kaufvertrag inbegriffen. Die neue Waschmaschine wird also sozusagen fertig zum Gebrauch im heimischen Waschkeller, im Badezimmer oder in der Küche angeschlossen.

Ein wenig anders verhält es sich oft beim Kauf einer gebrauchten Waschmaschine oder im Falle eines Umzugs, denn hier muss der Käufer häufig selbst für den Transport und den Anschluss des Gerätes sorgen. Doch keine Angst: Wer sich im Vorfeld sorgfältig informiert, bringt die Waschmaschine auch in Eigenregie im Handumdrehen ans Laufen.

Praktische Tipps für den Anschluss

Die Installation einer Waschmaschine muss nicht zwingend von einem Fachmann durchgeführt werden. Sind die notwendigen Anschlussmöglichkeiten vorhanden, ist die Inbetriebnahme schnell erfolgt. Falls für die Waschmaschine ein separater Waschkeller vorhanden ist, wurde hier meist schon an die nötigen Anschlüsse gedacht. Eine Waschmaschine benötigt einen Zulauf für Frischwasser sowie einen Ablauf für Schmutzwasser, außerdem einen Stromanschluss in Form einer einfachen Steckdose.

Das Gerät sollte stabil auf einer ebenen Fläche stehen, um insbesondere den ordnungsgemäßen Ablauf des Schmutzwassers zu gewährleisten. Manche Waschmaschinen verfügen deshalb über regulierbare Füße, durch die kleine Unebenheiten im Boden ausgeglichen werden können. Der Schlauch für das Frischwasser muss fest mit dem dafür vorgesehenen Wasseranschluss verbunden werden.

In der Regel verfügt eine Waschmaschine über einen Zulaufschlauch mit einem genormten Drehverschluss, der auf den Wasserzulauf aufgeschraubt werden kann. Entsprechende Ersatzteile wie Schraubaufsätze und Dichtungsringe sind aber in der passenden Größe für verschiedene Waschmaschinenmodelle auch im gut sortierten Ersatzteilehandel erhältlich.

Selber machen (Foto: commons.wikimedia.org © Gmhofmann (CC BY-SA 3.0)) Selber machen (Foto: commons.wikimedia.org © Gmhofmann (CC BY-SA 3.0))
Ersatzteile für die Waschmaschine auf Ersatzteile-24.com

Wurde die Installation einer Waschmaschine bei der Konzeption der Räumlichkeiten bereits eingeplant, steht in der Regel auch ein Ablauf für das Schmutzwasser zur Verfügung. Dort kann der Abwasserschlauch befestigt werden. Gibt es keinen fest installierten Ablauf, kann der Abwasserschlauch auch in ein Waschbecken oder einen Ablauf im Fußboden abgeleitet werden.

Hierbei ist es wichtig, den Abwasserschlauch zum Beispiel mit einer Metallöse fest an Ort und Stelle zu fixieren, damit das austretende Wasser auch in das Siphon abgeleitet wird und es nicht zu Wasserschäden auf dem Fußboden kommt. Viele Waschmaschinen verfügen heute über einen so genannten Aquastopp, der verhindert, dass ein defektes Zuleitungsrohr unerwünschte Wasserschäden verursacht.

Was passiert bei Schäden

Verheerende Schäden (Foto: flickr.com © Judith74 (CC BY-NC-SA 2.0)) Verheerende Schäden (Foto: flickr.com © Judith74 (CC BY-NC-SA 2.0)) Eine defekte Waschmaschine kann verheerende Wasserschäden in der ganzen Wohnung verursachen.

Wasserschäden, die durch eine defekte Waschmaschine ausgelöst wurden, sind keine Seltenheit. Besonders dann, wenn kein separater Waschkeller zur Verfügung steht und das Gerät deshalb in einem Raum innerhalb der Wohnung installiert werden muss, können defekte Teile einer Waschmaschine schon einmal für eine unangenehme Überraschung sorgen. Die gute Nachricht ist, dass auch bei einem fachgerechten Anschluss in Eigenregie grundsätzlich ein Versicherungsschutz bei Wasserschäden besteht und die Hausratversicherung für den Schaden aufkommen kann.

Dafür ist allerdings ausschlaggebend, dass der Anschluss sorgfältig erfolgt ist und alle notwendigen Vorkehrungen für den ordnungsgemäßen Zu- und Abfluss des Wassers getroffen wurden. Doch auch nach einer fachgerechten Installation der Waschmaschine hat der Nutzer eine Sorgfaltspflicht. So ist es beispielsweise grob fahrlässig, die Waschmaschine bei laufendem Betrieb über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt zu lassen.

Verlässt der Eigentümer beispielsweise bei eingeschalteter Waschmaschine für mehr als zwei Stunden die Wohnung, erlischt in der Regel der Versicherungsschutz im Falle eines Wasserschadens. Falls auch dritte Parteien von dem Wasserschaden betroffen sind, ist der Verursacher ihnen gegenüber zusätzlich schadenersatzpflichtig. Welche Versicherungsleistungen im Falle eines Wasserschadens in Anspruch genommen werden können, ist aber vom Einzelfall abhängig.
Autor: red

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