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Di, 15:11 Uhr
01.10.2013

Jetzt wird gesammelt

Im Jahr 2003 wurde der ehemalige Abwasserzweckverband Hainlaite-Wipper in den Abwasserzweckverband Bode-Wipper integriert. Ab diesem Zeitpunkt hat der AWZV Bode-Wipper die Pflichtaufgabe einer fachgerechten Abwasserentsorgung auch für diese Mitgliedsgemeinden übernommen. Und er macht das mit Bravour...

Neue Sammler in Betrieb (Foto: privat) Neue Sammler in Betrieb (Foto: privat)

In den nachfolgenden Jahren wurden in diesen Ortschaften umfangreiche Investitionen getätigt mit dem Ausbau von Ortskanalisationen, Verbindungssammler und Kläranlage. Hierzu gehören z.B. der Bau des Verbindungssammler von der neuen Kläranlage Wollersleben zum Gewerbegebiet Hünstein und weiter bis zur Gemeinde Hainrode, der Ausbau der Ortskanalisation Hainrode (ca. zwei Drittel der Ortschaft), der Ausbau der Ortskanalisation im Ortsteil Wollersleben (ca. 50 Prozent) und die Anschlussleitung an die neue Kläranlage, den Bau des Abwasserpumpwerkes in Kinderode sowie die dazugehörige Abwasserdruckleitung nach Nohra und die zur Zeit noch im Bau befindliche Ortskanalisation Nohra.

Im Jahr 2010 und 2011 wurde mit Fördermitteln des Landes Thüringen die neue Kläranlage in Wollersleben für 1.300 Einwohnerwerte gebaut, welche ja Voraussetzung für die Reinigung der Abwässer aus den oben genannten Baumaßnahmen war. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage konnten die in die Jahre gekommenen Behelfskläranlagen im Gewerbegebiet Hünstein, in Kinderode, in Hainrode „Hühnerberg“ und demnächst in Nohra „Schafsgasse“ außer Betrieb genommen werden. Notwendige und teure Reparaturarbeiten an den Provisorien wurden somit in größeren Umfang vermieden.

Neuer Sammler in Nohra (Foto: privat) Neuer Sammler in Nohra (Foto: privat)

Bei dem neuen Verbindungssammler von Nohra zur ABA Wollersleben handelt es sich um einen reinen Schmutzwasserkanal mit einer Länge von 1500 m und einem Durchmesser DN 200, welcher als Freigefällekanal ausgeführt wurde. Dies bedeutet, dass das Abwasser nicht gepumpt werden muss, was da heißt, dass geringe Betriebskosten entstehen werden.

Das wirtschaftlichste Angebot für diese Baumaßnahme hat die Firma STRABAG AG Bereich Nordhausen eingereicht. Die Auftragssumme für die reinen Baukosten belaufen sich auf 360.000 Euro. Das Land Thüringen fördert diese Maßnahme mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Mit den Bauarbeiten wurde im Juni dieses Jahres begonnen.

Mit der Fertigstellung dieser Baumaßnahme kann nun auch die marode Kläranlage in der Schafsgasse in Nohra außer Betrieb genommen werden. Somit gelangen die Abwässer von den Anwohnern der Schafsgasse und den Anwohnern von Kinderode, insgesamt 120 Einwohner, kurzfristig zur neuen Kläranlage Wollersleben.

Weiterhin wird durch die Firma STRABAG noch in diesem Jahr die Kanalisation in der Dorfstraße in Nohra fertig gestellt, so dass weitere 100 Einwohner zentral angeschlossen werden können. Die Kanalbauarbeiten in Nohra sollen in den nächsten zwei Jahren fortgesetzt werden, mit dem Ziel, Ende 2015 den Ort vollständig erschlossen zu haben.
Voraussetzung ist jedoch, dass der Bau in der Sondershäuser Straße (L1034) als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt erfolgt und der AWZV weitere Fördermittel erhält.
Matthias Liebergesell
Autor: psg

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