Mo, 09:54 Uhr
30.09.2013
Ein Übermaß an Phantasie
Dass ein hohes Maß an Phantasie erforderlich sei, um Kunstwerke zu schaffen, war die Überzeugung der Künstlerin und Kunstmäzenin Ilsetraut Glock. Noch bis zum 4. Oktober kann man die Ausstellung ihres grafischen Werkes bis 14.00 Uhr in der Galerie der Kreissparkasse betrachten, dann wird sie abgebaut...
Die Präsentation macht auf überzeugende Art deutlich, welche Art von Kunst die gebürtige Nordhäuserin erfand. Für sie war die Druckgrafik ein wichtiges Ausdrucksmittel und sie hat eindrucksvolle grafische Blätter unterschiedlicher Größe geschaffen, die in der Erinnerungsschau gezeigt werden. Kontemplative Erfindungen wechseln mit stark bewegten Formen.
Auch in der Farbwahl ist sie variabel. Man erblickt wunderbare Drucke Ton in Ton gehalten und solche in starkem Farbkontrast. Ihre Titel lauten: Venezianischer Karneval, Roter Gletscher, Sommerliche Kaffeetafel, Ikarus, Am Ende der Welt und, augenzwinkernd, Fuji mit kleinen Ufos, um einige zu nennen.
Ausstellung in der Kreissparkasse (Foto: Archiv Kneffel)
Damit man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von ihrer Person machen kann, gibt es auch vier fotografische Tafeln, auf denen sie in unterschiedlicher Umgebung zu sehen ist: In ihrem Haus in Oedekoven bei Bonn, in dem urwüchsigen Garten mit Tierfiguren, bei ihrer ersten Ausstellung 1995 in der Kreissparkasse in Nordhausen usw. Im Oktober 2000 brachte das Magazin Der Stern einen Beitrag über Stiftungen, darunter auch von der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung bei uns.
Der Sternleser erfuhr, dass sie nach dem Kunststudium noch kurz als Bühnenbildnerin am Stadttheater in Nordhausen agierte. Dann zog sie nach Bonn, wo sich die kontaktfreudige Dame als Graphikerin und Kunstsammlerin einen Namen machte. Ein Klassentreffen brachte die Auswanderin in ihre alte Heimatstadt zurück. Im Ratskeller wurde damals mit zwei Nordhäuserinnen die Stiftungsidee geboren.
Eine ihrer Erfindungen ist zur Zeit im Kunsthaus Meyenburg zu erleben. Arbeiten von Künstlerinnen und Künstler werden gezeigt, die sich um den alle zwei Jahre ausgelobten Nordhäuser Grafikpreis der Stiftung erfolgreich beworben haben.
Heidelore Kneffel
Autor: redDie Präsentation macht auf überzeugende Art deutlich, welche Art von Kunst die gebürtige Nordhäuserin erfand. Für sie war die Druckgrafik ein wichtiges Ausdrucksmittel und sie hat eindrucksvolle grafische Blätter unterschiedlicher Größe geschaffen, die in der Erinnerungsschau gezeigt werden. Kontemplative Erfindungen wechseln mit stark bewegten Formen.
Auch in der Farbwahl ist sie variabel. Man erblickt wunderbare Drucke Ton in Ton gehalten und solche in starkem Farbkontrast. Ihre Titel lauten: Venezianischer Karneval, Roter Gletscher, Sommerliche Kaffeetafel, Ikarus, Am Ende der Welt und, augenzwinkernd, Fuji mit kleinen Ufos, um einige zu nennen.
Ausstellung in der Kreissparkasse (Foto: Archiv Kneffel)
Damit man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von ihrer Person machen kann, gibt es auch vier fotografische Tafeln, auf denen sie in unterschiedlicher Umgebung zu sehen ist: In ihrem Haus in Oedekoven bei Bonn, in dem urwüchsigen Garten mit Tierfiguren, bei ihrer ersten Ausstellung 1995 in der Kreissparkasse in Nordhausen usw. Im Oktober 2000 brachte das Magazin Der Stern einen Beitrag über Stiftungen, darunter auch von der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung bei uns. Der Sternleser erfuhr, dass sie nach dem Kunststudium noch kurz als Bühnenbildnerin am Stadttheater in Nordhausen agierte. Dann zog sie nach Bonn, wo sich die kontaktfreudige Dame als Graphikerin und Kunstsammlerin einen Namen machte. Ein Klassentreffen brachte die Auswanderin in ihre alte Heimatstadt zurück. Im Ratskeller wurde damals mit zwei Nordhäuserinnen die Stiftungsidee geboren.
Eine ihrer Erfindungen ist zur Zeit im Kunsthaus Meyenburg zu erleben. Arbeiten von Künstlerinnen und Künstler werden gezeigt, die sich um den alle zwei Jahre ausgelobten Nordhäuser Grafikpreis der Stiftung erfolgreich beworben haben.
Heidelore Kneffel


