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So, 19:25 Uhr
29.09.2013

Kisker-Ausstellung eröffnet

Am Samstag war in Limlingerode wieder mal Dichterstätten-Zeit. Diesmal stand jedoch nicht ausschließlich Lyrisches auf dem Programm. Es ging auch um die Malerei von einer Künstlerin, die gerade ihren "60." gefeiert hat. Für die "nnz" war Hans-Georg Backhaus vor Ort...


Die Rede ist hier von keiner Geringeren als Karin Kisker, die an diesem sonnigen Nachmittag in der ehemaligen Pfarre und heutigen "Dichterstätte Sarah Kirsch" im Mittelpunkt des Geschehens stand. Und das vor vollem Hause! Es war ihr ausdrücklicher Wunsch, dass anlässlich ihres runden Wiegenfestes ihre Ausstellung "Aufzeichnungen zu Verszeichen" in Limglingerode stattfinden sollte. Die am 24. September 1953 in Nordhausen geborene Künstlerin präsentiert dabei Zeichnung Malerei und Geschriebenes.
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Kisker-Ausstellung eröffnet (Foto: Backhaus)
Es kommt nicht so oft vor, dass Künstler ihre Werke erklären. Kisker tat es während ihrer Vernissage. Sie nimmt ihre Zuhören mit an den Anfang eines Bildes, das dann zu einer Bilderserie wurde – vier insgesamt. "Am Ende ist ein Loch. Dann verließ mich die Lust", erklärt sie schließlich. Und erzählt, dass sie eigentlich Drucke machen wollte. Doch da ist besondere Technik erforderlich. Und sie dachte sich: "Dann zeichne ich eben die Drucke." Und ihr Drucker zu Hause wurde zum Helfer, damit Kunst entstehenden konnte. Und sie macht darauf aufmerksam, dass sie ihre Werke stets im Hochformat entstehen lässt. Offen bekennt sie:"Ich weiß aber nicht warum". Kisker philosophiert gern über sich, ihre künstlerischen Intensionen und die Welt. Auch an diesem Nachmittag war das so.

Ab 1997 bis 2000 hatte sich Karin Kisker mit der Thematik Zeit auseinandergesetzt und es entstanden im Rahmen des Projektes "Zeitlaufbilder" insgesamt 1001 Kunstwerke, von denen einige die Ausstellung bereichern, die bisher noch nicht zu sehen waren. Darüber hinaus sind "Künstlerbriefe" – von Hand geschrieben – von ihr ausgelegt, bei denen es sich um Schreiben "An Heidelerche von Kiskerine" handelt. Dass Heidelore Kneffel und Karin Kisker eng befreundet sind und schon ungezählte künstlerische Projekte gemeinsam initiiert haben, dürfte kein Gheimnis sein. Auch an diesem Nachmittag war dies wieder deutlich vernehmbar. Das war auch dann zu spüren, als mehrmals hintereinander das Handy von "Kiskerine" klingelte und "Heidelerche" um einen passenden "Spruch" nicht verlegen war.

Der zweite Teil des Nachmittags war dem österreichischen Dichter Nikolaus Lenau, alias Nikolaus Franz Niembsch, gewidmet. Während Heidelore Kneffel wichtige Stationen seines Lebens Revue passieren ließ, trugen Uta und Jürgen Straube wechselseitig Gedichte von ihm vor, die mitunter jedoch etwas zu lang gerieten.
Hans-Georg Backhaus
Autor: red

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