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So, 18:07 Uhr
29.09.2013

Zweiter Sieg im AKS

Endlich, es ist vollbracht. Vier Spieltage dauerte die Durststrecke von Regionalliga-Aufsteiger Wacker Nordhausen an, gegen ViktoriaBerlin konnte nun am achten Spieltag endlich der zweite Sieg der Saison gefeiert werden, berichtet Lars Koch...


Wacker Nordhausen hatte sich vor diesem Spieltag noch einmal in ein kurzes Trainingslager zurück gezogen und das schien Wirkung zu zeigen. Die Nordhäuser waren von Beginn an die wachere Mannschaft auf dem Platz und kamen schon in den ersten Minuten durch zwei Ecken zu ersten Möglichkeiten. Die größte Chance der Anfangsphase hatte Christoph Rischker per Kopf. Dennis Carl hatte sich zuvor über links durchgesetzt, Hauswald angespielt, der dann auf Rischker ablegte. Sein Kopfball ging aber noch übers Tor.

Geradezu unermüdlich war der im Sturm spielende Benjamin Halstenberg. Der hatte dann auch in der 20. Minute die nächste große Möglichkeit für Wacker. Marcel Goslar hatte sich über rechts bis zur Grundlinie durchgespielt, dann zum am 5-Meter-Raum lauernden Halstenberg gespielt, der ganz knapp rechts am Tor vorbei schoss.

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Nur wenig später hatte Christoph Rischker - nach abgesessener Rotsperre war er wieder mit dabei, den nächsten Riesen auf dem Fuß, als er über links in den Strafraum der Berliner eindrang. Allerdings brauchte er etwas zu lange, um abzuschließen, sodass sich letztlich ein Abwehrspieler der Berliner in den Ball warf. Insgesamt war Wacker zu diesem Zeitpunkt schon klar das bessere Team auf dem Platz, im Nutzen der Chancen aber einige Mal zu überhastet oder nicht konsequent und genau genug.

Wacker drückte aber weiter aufs Tempo und drängte auf das erste Tor. Doch auch Juraschecks 25-Meter-Schuss (28. Minute) und wenig später der Fernschuss von Carl bringen noch nicht den ersehnten Treffer. So geht es mit einem 0:0 aber auch dem guten Gefühl, das heute etwas geht, in die Pause.

Und Wacker machte nach dem Wiederanpfiff dort weiter, wo man vor der Pause aufgehört hatte. In der 55. Minute dann eine Goslar-Ecke, die von der Berliner Abwehr wieder Goslar vor die Füße gespielt wird. Der lupft noch einmal in den Strafraum und Tobias Eckermann ist zur Stelle, es steht 1:0. Und nur zwei Minuten später erhöhte Wacker sogar. Diesmal war es Christoph Rischker, der aus zentraler Position aus rund 17 Metern einfach abzog und Marcus Rickert im Tor der Berliner keine Chance lässt. Weitere zwei Minuten hätte Halstenberg sogar schon alles klar machen können. Seinen Schuss aus 15 Metern kann Rickert, der einer der besten seiner Mannschaft auf dem Platz war, parieren.

Auch in den letzten 30 Minuten ist Wacker das bessere Team auf dem Platz, erarbeitet sich weitere gute Möglichkeiten und lässt im Gegenzug nicht viel zu. Bei den wenigen Möglichkeiten, die die Berliner noch hatten, waren Patrick Siefkes und die Nordhäuser Hintermannschaft auf der Hut. So sah es denn auch so aus, als sollte es was werden und die von Trainer Jörg Goslar am Ende stehen. Doch in der 90. kamen die Gäste durch einen Treffer vom eingewechselten Lensinger zum Anschlusstreffer. Wacker ließ die Fans noch einmal zittern, brachte den Heimdreier dann aber doch geschickt über die Nachspielzeit.

„Das ist Abstiegskampf. In den letzten vier Spielen mussten wir leiden, haben immer mit nur einem Tor Unterschied verloren, diesmal haben wir endlich das bessere Ende für uns gehabt", freute sich Trainer Jörg Goslar nach der Partie.
Lars Koch
Autor: red

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