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Sa, 16:39 Uhr
28.09.2013

Leistungsstark statt ausgepowert

Wenn ab Oktober der Jahreswechsel langsam in Sichtweite kommt, ist für viele Männer und Frauen noch einmal richtig Stress angesagt. Im Job müssen alte Vorgänge abgeschlossen und neue Projekte angestoßen werden. Frauen mit Doppelbelastung haben ohnehin keine Zeit, die Füße hochzulegen...


Ist die Arbeit erledigt, fordert die Familie ihre Aufmerksamkeit. Doch die meisten haben kaum noch Energie. Sie fühlen sich ausgepowert und kraftlos. Wenig Licht, kaum Sonne und nasskaltes Wetter erschweren das Durchhalten zusätzlich und fordern das Immunsystem heraus. Wer sein Pensum schaffen will, darf jetzt auf keinen Fall krank werden. Auch an Urlaub ist in solchen Zeiten kaum zu denken.

Die nächste Auszeit ist häufig erst zwischen den Jahren geplant. Doch mit welchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen muss man rechnen, wenn man im Job und im Privatleben regelmäßig Vollgas gibt? Wie kann man es schaffen, sich trotz Überstunden und Wochenendarbeit Zeit für Ruhepausen freizuhalten?

Wenn die Psyche krank wird

Der Ehrgeiz, um jeden Preis funktionieren zu wollen, geht mit der Zeit auf Kosten der Gesundheit. Wie auch ein Blick in den Gesundheitsreport 2012 des BKK-Bundesverbandes zeigt, schlägt der Perfektionismus irgendwann ins Gegenteil um. Immer mehr Berufstätige haben das Gefühl, ihr Leben nicht mehr bewältigen zu können und müssen sich aufgrund psychischer Leiden krank melden. Nach Angaben der BKK stieg die Zahl der Fehltage aufgrund von Burn-out-Syndrom in den vergangenen sieben Jahren von 2004 bis 2011 nahezu um das Zwanzigfache.

Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Inzwischen gilt die Diagnose „Burn-out“ schon als häufigste Ursache krankheitsbedingter Frühverrentung. Doch wie beuge ich vor? Was können Sport und Ernährung bewirken? Gibt es erste Anzeichen, die auf ein beginnendes Burn-out-Syndrom hindeuten? Wie kriege ich meinen Perfektionismus in den Griff?

Körpersignale richtig deuten

Um nicht zwischen Pflichten und eigenem Anspruch zerrieben und dauerhaft krank zu werden, empfehlen Experten schon frühzeitig auf mögliche Signale zu achten, die auf einen körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand hinweisen könnten.

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Denn schon der Rückgang der Kreativität, von Konzentrations- und Merkfähigkeit kann ein erstes Alarmsignal sein. Stimmungslabilität, Reizbarkeit, Dauermattigkeit und Infektanfälligkeit gelten als weitere mögliche Symptome, die sich im Alltag zunehmend bemerkbar machen, wenn die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht sind und eine ausgewogene Ernährung für eine ausreichende Regeneration fehlt. Denn einseitige Ernährungsweisen können dazu führen, dass die Säurelast im Organismus ansteigt und der Energiestoffwechsel ins Stocken gerät.

Steuern Betroffene nicht rechtzeitig gegen, können sich weitere negative Begleiterscheinungen einstellen. Kann auch nächtliches Zähneknirschen ein Anzeichen meiner Anspannung sein? Wie bringe ich meinen Energiestoffwechsel auf Touren? Was kann ich tun, um in stressigen Phasen meinen Blutdruck zu senken?

Energiestoffwechsel aktivieren

Damit es nicht zu chronischen Stresssymptomen kommt, empfehlen Burn-out-Experten, wie Dr. Simon Feldhaus, die Tage besser zu strukturieren und sich dabei feste Zeiten für Erholung, Sport und den Kontakt mit Freunden freizuhalten. Auch auf eine basenreiche Nahrung sollte geachtet werden.

„Um in akuten Fällen schnell zu regenerieren und den Energiestoffwechsel zu aktivieren, kann die Einnahme hoch dosierter Mikronährstoffe zum Beispiel in Form einer 14-Tage-Intensiv-Kur von Basica sinnvoll sein“, erläutert der stellvertretende Chefarzt der Paramed-Klinik in Baar / Schweiz. Reichliches Trinken von Wasser und Tee unterstütze die Ausscheidung überschüssiger Säure. Kleine Auszeiten mit Entspannungsübungen reduzierten den Alltagsstress zusätzlich. Doch mit welchen Sportarten kann man der Erschöpfung am besten ein Schnippchen schlagen? Ist Yoga auch für Männer geeignet?

Fragen Sie unser Expertenteam

Wie sollte eine ausgewogene Ernährung konkret aussehen? Wie kann man überprüfen, ob dem Körper tatsächlich Mikronährstoffe fehlen? Kann ein Achtsamkeitstraining hilfreich sein? Wie gebe ich meinem Alltag eine neue Struktur und bekomme mehr Zeit für mich? Was kann ich gegen depressive Verstimmungen in Herbst und Winter unternehmen? Welche Hilfe kann ich von einem Coach erwarten? Fünf ausgewiesene Experten geben Ihnen am 10.10.2013 am Telefon und im Chat Auskunft auf all Ihre Fragen um das „Leistungstief am Jahresende“.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:
  • Dr. Simon Feldhaus, niedergelassener Facharzt für Allgemein- und Komplementärmedizin. Schwerpunkte: Anti-Aging-Medizin und Prävention.
  • Dr. Klaus Tiedemann, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Moosburg a. d. Isar, TV-Gesundheitsexperte des Bayerischen Fernsehens.
  • Nadja Lins, Business-Coach, Burnout-Lotsin, Gutachterin und Auditorin für Unternehmen (Stressprävention) und Volljuristin im Raum Giessen/Frankfurt. Schwerpunkte: Coaching und Training von Führungskräften und UnternehmerInnen.
  • Thomas Heimann, Dipl.-Ökotrophologe; Produktmanager bei Protina Pharm. GmbH, München.
  • Jutta Doebel, Apothekerin in Erftstadt bei Köln, Ernährungs- und Diätberaterin, TV-Expertin. Schwerpunkte: Orthomolekulare Medizin und Gesundheitsberatung.
Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 000 77 32!

Reichen Sie jetzt schon Ihre Fragen ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 10.10.2013 von 17 bis 18 Uhr!
Autor: red

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