Fr, 07:09 Uhr
27.09.2013
Primas unterstützt Schulgründung in Ilfeld
CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas will sich bei der Landesregierung für die Gründung einer Schule in freier Trägerschaft in Ilfeld einsetzen. Das sagte der Politiker im Gespräch mit der nnz...
Er habe den Ilfelder Standort des Herder-Gymnasiums nicht schließen wollen und habe sich deshalb bei der Abstimmung im Kreistag seiner Stimme enthalten. Immer noch halte er die Schließung für falsch, weil sich die Ilfelder Region in einer positiven Entwicklung befinde und viele Familien, die in den vergangenen Jahren in den Südharz gezogen sind, diesen weichen Standortfaktor zu einem Teil ihre Umzugsentscheidung werden ließen.
Mit der Etablierung einer neuen Schule in freier Trägerschaft bestünde für die gesamte Region die Chance einer Aufwertung und genau diesen Prozess wolle er unterstützen.
Primas erinnert sich noch genau an die Zeit nach der politischen Wende, als es bereits Bestrebungen gab, in Ilfeld eine private Schule zu errichten. Ein Europa-Gymnasium sollte gegründet und damit an die Jahrhunderte lange Bildungstradition in Ilfeld erinnert werden. Gewissen politische Kreise in Nordthüringen waren daran aber nicht interessiert, weil eben die Klosterschule in Ilfeld auch als Napola der Nazis missbraucht wurde.
Jetzt aber soll nach dem Willen von Primas wieder ein neuer Anlauf genommen werden und er will in den kommenden Wochen Gespräche mit der Klosterkammer Hannover diesbezüglich führen. Einziges Problem: Eine Schule in freier Trägerschaft muss die ersten drei Jahre ohne staatliche Zuschüsse auskommen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEr habe den Ilfelder Standort des Herder-Gymnasiums nicht schließen wollen und habe sich deshalb bei der Abstimmung im Kreistag seiner Stimme enthalten. Immer noch halte er die Schließung für falsch, weil sich die Ilfelder Region in einer positiven Entwicklung befinde und viele Familien, die in den vergangenen Jahren in den Südharz gezogen sind, diesen weichen Standortfaktor zu einem Teil ihre Umzugsentscheidung werden ließen.
Mit der Etablierung einer neuen Schule in freier Trägerschaft bestünde für die gesamte Region die Chance einer Aufwertung und genau diesen Prozess wolle er unterstützen.
Primas erinnert sich noch genau an die Zeit nach der politischen Wende, als es bereits Bestrebungen gab, in Ilfeld eine private Schule zu errichten. Ein Europa-Gymnasium sollte gegründet und damit an die Jahrhunderte lange Bildungstradition in Ilfeld erinnert werden. Gewissen politische Kreise in Nordthüringen waren daran aber nicht interessiert, weil eben die Klosterschule in Ilfeld auch als Napola der Nazis missbraucht wurde.
Jetzt aber soll nach dem Willen von Primas wieder ein neuer Anlauf genommen werden und er will in den kommenden Wochen Gespräche mit der Klosterkammer Hannover diesbezüglich führen. Einziges Problem: Eine Schule in freier Trägerschaft muss die ersten drei Jahre ohne staatliche Zuschüsse auskommen.
Peter-Stefan Greiner

