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Mi, 18:49 Uhr
18.09.2013

Unerträgliche Werbung soll weg

Thüringens Justizstaatssekretär Dietmar Herz hat in einem Brief an Innenstaatssekretär Bernhard Rieder ordnungsrechtliche Maßnahmen gegen die „Sinti-und-Roma-Wahlwerbung“ der NPD im Umfeld der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora angeregt. Weitere Einzelheiten in Ihrer nnz...


Auf Veranlassung des Thüringer Innenministeriums wurde die Stadt Nordhausen unmittelbar angewiesen, die entsprechenden Plakate abhängen zu lassen.

Innenminister Jörg Geibert und Justizminister Holger Poppenhäger sind sich einig, dass die besagten Plakate allein bereits eine unerträgliche Pietätlosigkeit darstellen. In unmittelbarer Umgebung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora geht von den Plakaten jedoch eine nicht hinnehmbare Verhöhnung der Opfer der so genannten ’Zigeuner-Verfolgung’ im KZ Mittelbau-Dora aus.

Hintergrund ist eine Information des Leitenden Oberstaatsanwalts in Mühlhausen, nach der seit einigen Tagen entlang der Straße der Opfer des Faschismus in Nordhausen, also an der Zufahrtsstraße zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, NPD-Wahlplakate mit der Aufschrift „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ hängen.

Aus diesem Grund erstattete der Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Herr Dr. Jens-Christian Wagner, am 6. September 2013 Strafanzeige gegen die verantwortlich handelnden Personen der NPD. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe im Sinne des § 168 Abs. 2 StGB gegen die Verantwortlichen des Landesvorstandes der NPD ein.

Bleibt die Frage, warum jetzt - drei Tage vor der Wahl - im Land reagiert wird, wo doch bereits am 6. September eine Anzeige erstattet wurde?
Autor: red

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Kommentare
Dora75
18.09.2013, 19:40 Uhr
Es wurde ja Zeit Herr Innenminister
Es wurde ja zeit dieses zu veranlassen.
Viel zu spät. Aber was sols die werden Klagen und Recht Bekommen. Solange diese Partei vom Bund genug Geld Bekommen um diesen mist zu Finanzieren ist eh alles was sie einleiten umsonst. Allein die Tatsache unserer Geschichte dürfte es diese Partei nicht geben.
Georg
18.09.2013, 20:15 Uhr
Kommt ein bischen spät...
die Reaktion auf diese unsägliche Plakatierung. Gerade in Nordhausen als ehemaligen Standort des KZ Dora - Mittelbau hätte eine Art Bannmeile in der Nähe der Gedenkstätte ausgewiesen werden müssen um solche Provokationen zu verhindern.
Die Aktion der Personen, welche die Plakete vor dem islamischen Begebniszentrum abgehängt haben werden kriminalisiert, nun sollen es die Bauhofmitarbeiter machen. Diese Verfügung, wenn sie denn rechtlichen Bestand haben sollte, kommt viel zu spät!
MMagnus
18.09.2013, 20:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Gerd S.
19.09.2013, 00:02 Uhr
Berechtigtes Unverständnis
Verstehe auch nicht, weshalb man die Stadt hier solange im Regen stehen lassen hat...
Wolfi65
19.09.2013, 03:14 Uhr
Sehr gut
Jetzt mischen sich schon die Staatsanwälte in den Wahlkampf ein.
Vielleicht wird bald das amtliche Endergebnis durch ein Gericht herbei geklagt.
Die Bundestagswahl, ein Fall für den Staatsschutz.
Retupmoc
19.09.2013, 07:58 Uhr
Meinungen
Herr Herz stammt aus Bayern, hat am Helmut-Kohl-Institut gearbeitet und ist Mitglied der SPD. Typische Karriere im Westen ...

... Frage an Herrn Herz: Warum müssen eigentlich nicht ALLE Parteien VOR der Aufhängung von Plakaten offen legen, was drauf kommt? Warum wird dann nicht VORHER dieser Unsinn verboten? Warum haben Sie in Thüringen nicht einfach die ganze NPD verboten?

Ach das geht nicht? Wofür bitte wird der Herr eigentlich bezahlt?
Marie 2010
19.09.2013, 20:13 Uhr
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