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Di, 14:37 Uhr
17.09.2013

Wartende Autos nicht bemerkt

Ein 77-jähriger Autofahrer hat am Dienstagvormittag einen Verkehrsunfall verursacht, weil er mehrere an einer roten Ampel wartende PKW übersehen hatte...


Der Mann war gegen 9 Uhr mit seinem Auto auf der Landstraße von Nordhausen nach Bielen unterwegs. An der dortigen Baustelle stand die Ampel auf Rot und es warteten davor mehrere Autos. Der Senior bemerkte nach eigenen Angaben die stehenden Autos nicht und fuhr ungebremst auf das Ende der Schlange auf. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass die letzten drei Autos aufeinander geschoben wurden.

Die vier beteiligten Autos wurden alle erheblich beschädigt. Zwei waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Einer der beteiligten Fahrer ist beim dem Unfall leicht verletzt worden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Berufsfeuerwehr musste ausrücken, um die Straße von auslaufenden Betriebsflüssigkeiten zu reinigen.


Einen ähnlichen Unfall hatte es bereits am Montagnachmittag in der Freiherr-vom-Stein-Straße gegeben. Hier war ein 30-Jähriger auf Autos vor einer Ampel aufgefahren. Dabei wurde ein Kleintransporter am Ende der Autoschlange auf den davor stehenden PKW geschoben. Alle drei Autos wurden beschädigt. Der Schaden wird auf mehr als 6.000 Euro geschätzt.
Autor: red

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Kommentare
Sven Svenson
17.09.2013, 21:56 Uhr
Es wird Zeit
Holt endlich die überforderten Rentner von der Straße!!!
Pe_rle
18.09.2013, 09:04 Uhr
Sven Svenson
nicht bemerkt??? im 2ten Fall war der "Rentner" erst 30 Jahre
So ein Mist ,wieder das Weltbild durch einander gebracht
Wolfi65
18.09.2013, 09:23 Uhr
Man kann auch mit 30 Jahren
schon Rentner sein, denn gerade im dichten Strassenverkehr, ist die Chance groß, ein Unfallopfer mit schweren Verletzungen zu werden.
Ist die Wirbelsäule erst einmal kaputt, kann man in jungen Jahren schon Rentner sein.
Also mal Daumen hoch für Sven Svenson.
Hoffentlich erinnert sich dieser rechtszeitig im hohen Alter den Zündschlüssel oder Zündkarte in die Schublade zu legen um sich doch ein Taxi zu bestellen.
Retupmoc
18.09.2013, 09:32 Uhr
Zielgruppe
Sie haben doch so Recht Svenson. Man kann auch mit 30 Rentner sein. Gestern hat mir übrigens eine junge Blondine aus dem Eichsfeldkreis die Vorfahrt geschnitten. Nichts passiert - ich hatte aufgepasst. Aber @ Svenson sollten wir jetzt nicht auch die Blondinen aus dem Verkehr ziehen?
Sven Svenson
18.09.2013, 22:54 Uhr
Aha,die Besserwisser sind unterwegs.
Natürlich kann soetwas jedem passieren.Mir auch.Das mit den Rentnern war vielleicht falsch ausgedrückt.Dann sage ich halt,holt alle älteren Menschen von der Straße die nachweislich nicht mit dem zunehmenden Verkehr zurechtkommen.Denn von allein kommen sie nicht darauf das Fahren aufzugeben.Da diese Altersklasse von Haus aus stur ist und der Meinung,"ich fahre 50 Jahre Auto und kann das immer noch".Nur das das Verkehrsaufkommen in den Letzten Jahren deutlich zugenommen hat und nicht mehr vergleichbar ist mit der Zeit als sie den Führerschein gemacht haben sehen sie ja nicht ein.Ich bin täglich beruflich auf den Straßen unseres Landkreises unterwegsund wenn in die Autos schau,welche als Verkehrsbehinderung durch die Stadt fahren oder durch unsicheres Fahren auffallen,wer sitzt drin?Ein Fahrer jehnseits der 70. Wir haben doch unsere schöne überflüssigen Straßenbahn.Dann sollen doch diese Leute damit fahren.Dann hat sie wenigstens einen Sinn.
Boris Weißtal
19.09.2013, 07:16 Uhr
Das lässt die Autolobby niemals zu
Bei jedem Verkehrsunfall durch ältere Menschen wiederholt sich hier die Debatte. Die Argumente bleiben i.d.R. immer gleich unsachlich. Dabei wäre ein Fahrtauglichkeitstest z.B. ab 70 alle drei Jahre doch schlichtweg ein Gebot der Vernunft. Wenn nicht müsste derselben Logik zufolge die Führerscheingrenze von 18 Jahren fallen, denn es gibt bestimmt zahlreiche Jugendliche, die mit 16 vernünftig und reif genug für den Führerschein sind.

Doch diese Altersgrenze wird niemals kommen, dies lässt die stärkste aller Lobbys, die Autolobby, niemals zu.
Denn neben vielen verarmten Rentnern gibt es immer noch sehr viele reiche Ruheständler, deren Anzeichen von Senilität sich darin ausdrückt, dass sie sich alle zwei Jahre von ihrem Autohändler das neueste Modell mit allen Extras (einschl. Anhängerkupplung obwohl man keinen Anhänger hat)aufschwatzen lässt.
Hieran muss man immer denken, wenn ADAC und Co. bei jeder Debatte die jugendlichen Raser gegen die ach so besonnenen Rentner ausspielt.

Dabei wird das Wesentliche vergessen:
Der jugendliche Raser kann langsamer fahren, will es nur nicht und deshalb gehört er bestraft.
Wer indes den Überblick im Straßenverkehr aufgrund zu hohem Alter verloren hat, kann einfach nicht mehr und soll es deshalb auch nicht mehr dürfen. Und wer seine Tauglichkeit unter Beweis stellt, soll gerne bis 100 fahren.
Retupmoc
19.09.2013, 07:50 Uhr
Svenson, Svenson, Svenson
Nur wieder bis zum Bauchnabel gedacht. Polemische Forderung: Die " Omas und Opas" sollen mit der Straßenbahn fahren. Natürlich fährt das Teil auch zu den Enkelkindern, die 30 km weg wohnen. Jede Straßenbahn nimmt ca. 40 Rollatoren mit und die älteren Leuten schleppen ihr Mineralwasser auch vom Supermarkt bis zur Bahn und von dort zur Wohnung. Dümmer gehts nimmer - sorry !

Ich bin übrigens, vor vielen Jahren ( da war ich 27 oder 28 )auch mal aufgefahren und seitdem nicht wieder.

Und B. Weißtal ist noch lustiger. Führerschein mit 16? Vielleicht sollte sich der gute Boris mal Samstags in den Morgenstunden vor bestimmte Clubs der Stadt stellen und zuschauen wie die ab 18jährigen zugedröhnt mit Alk und Hasch in ihre Schlitten steigen. Oder mal den Mottorradfahrer ( der bestimmt kein Rentner ist ) der auf Hinterrädern durch die Gegend fährt. Wenn Überprüfung, dann für ALLE. Auch für Sie alle, die das fordern. Und dann bitte alle zwei Jahre und schön kostenpflichtig.
Jürgen Wiethoff
19.09.2013, 08:56 Uhr
Fahrtauglichkeitstest
Ein Fahrtauglichkeitstest wäre genau die richtige Maßnahme. Aber jährlich ab Erwerb des Führerscheins. Dann würden nach und nach auch Alkoholiker und Drogensüchtige aus dem Verkehr gezogen. Allerdings dürfte dieser nur nach medizinischen Erkenntnissen und ohne psychologische Tricks durchgeführt werden. Idealer Weise durch den entsprechend geschulten Hausarzt.

Wenn dann, statt Bußgeld zu erheben, mehr Fahrverbote ausgesprochen werden, steigt die Verkehrssicherheit und sinkt der Umsatz im Kfz-Gewerbe auf allen Gebieten. Und schon bin ich einer Meinung mit Herrn Weißtal, leider nur für einen Nebensatz: dies lässt die stärkste aller Lobbys, die Autolobby, niemals zu.
Sven Svenson
19.09.2013, 17:12 Uhr
Zu Retupmoc
Das heist also,nur weil ein älterer Mensch zu seinen Enkeln will, die wieter entfernt wohnen oder weil er einkaufen muss,ist es hinzunehmen,dass andere Menschen in Gefahr sind,weil er gans einfach nicht mehr fahrtauglich ist.Das ist ja gans schön engstirnig.Dann muss halt der Enkel zu Oma und Opa kommen und kann auf dem Weg gleich einkaufen.
Waldemar Ceckorr
19.09.2013, 18:00 Uhr
Das wird gefährlich Sven Svenson...
die gefahr von einem enkel, der zum opa fährt umgefahren zu werden ist um einiges höher als von einem älteren einkaufsfahrer. der enkel zählt nämlich zu den jugendlichen rasern, obwohl gerade denen die fahrpraxis fehlt.

w. ceckorr
Doerfler
19.09.2013, 23:23 Uhr
Ihr irrt!
Offensichtlich haben meine Vorkommentatoren den Artikel nicht richtig gelesen:
In beiden Fällen geschahen die Unfälle an AMPELN!
Was ist die einzig mögliche Schlußfolgerung daraus?
Ampeln sind Unfallquellen und deshalb sollte man sie abschaffen - und einen Großteil der ohnehin überflüssigen Verkehrszeichen gleich mit.
Für Skeptiker: Die Stadt Bad Gandersheim hat das gemacht und man glaubt es kaum: dort funktioniert es! Plötzlich ist man genötigt wieder die alte "Rechts-vor-Links-Regel" anzuwenden und der Verkehr bleibt dennoch flüssig. Einziger Unterschied: Bad G. hat deutlich weniger lahmar.. Baustellen und keine den Verkehr behindernde "Stromschaukel"
Sven Svenson
20.09.2013, 00:10 Uhr
Uneinsichtig
Ich sehe hier herscht große Uneinsichtigkeit. Wie aber schon jemand hier schrieb,der jugendliche Raser macht es weil dumm ist,oder sich überschätzt.Das kann man aber ändern. Die älteren Fahrer machen es, weil sie es nicht mehr packen und das kann man nicht ändern.Also,gehören diese nicht mehr auf die Straße.Und wenn jetzt noch irgendein besserwissender Senior Einwände hat,zeigt das für mich nur,dass ich Recht habe mit der Behauptung,dass viele Senioren uneinsichtig und stur sind.
Retupmoc
20.09.2013, 09:22 Uhr
@ Svenson
Die Sache ist die ...ich bin kein Rentner, werde es auch in nächster Zeit nicht ... und ich habe immer noch Einwände. Nochmal - von mir aus ziehen Sie die älterern Herrschaften aus dem Verkehr. Aber dann auch Motorradfahrer ( wir hatten vorige Woche allein 5 tote Motorradfahrer in Nordthüringen ) , LKW - Fahrer ( Sie kennen die Unfallstatistik mit LKW ? ) usw. Die Diskussion ist Unsinn. Gestern war ich fast den ganzen Tag auf den Straßen Thüringens unterwegs. Dabei haben mir zwei blonde Fahrerinnen die Vorfahrt geschnitten. Ein älterer Herr wollte ohne zu blinken auf meine Spur wechseln, ein junger Mottorradfahrer ist zwei Meter vor mit bei Tempo 80 eingeschert und zwei - Fahrer wollten in einer Autobahnbaustelle die mit 50 ausgewiesen war links an mir vorbei, obwohl ich schon 60 fuhr. Bitte - wen schicken wir den nun zum Doc.
Sven Svenson
20.09.2013, 19:18 Uhr
Ist alles richtig
ich muss Ihnen da zustimmen,diese Leute müssten alle zum Doc.Aber,man kann die Unfallstatistik von LKW's nicht mit der anderer vergleichen.Natürlich verursachen LKW's grösseren Schaden.Aber wenn ich die jährliche Fahrleistung eines LKW Fahrers mit der eines normal fahrenden Bürgers vergleiche habe ich dort schon die erste Ungleiche.Über Blondinen brauchen wir uns auch nicht zu unterhalten.Das Motorradunfälle hauptsächlich von den Autofahrern verursacht werden ist auch wissenschaftlich erwiesen.Natürlich waren einige der letzten Unfälle die Sie ansprachen auf eigens Verschulden zurückzuführen.Worauf ich aber hinaus will,ist das alle diese Fahrer ihr Fahrverhalten ändern könnten wenn sie nur wollten.Derjenige Fahrer,welcher Fehler macht weil er überfordert ist und,oder es nicht mehr packt,egal wie alt,der muss zum Doc und im Notfall von der Strasse.
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