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Mo, 14:29 Uhr
16.09.2013

Kleofas: Alles ruhig

Sechs Spiele, ein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Der Einstand von Wacker Nordhausen in der Regionalliga hatte durchaus besser sein können. Das sieht auch das Präsidium so...


Für Präsident Nico Kleofas, der bei jedem Spiel der ersten Mannschaft bislang mit dabei war, hätte es mit dem einen oder anderen Punkt durchaus eine Belohnung sein können. Aber "die Liga zeigt uns, wie cleverer Fußball gespielt wird. Das haben wir von Anfang an gewusst", sagt Kleofas im Gespräch mit der nnz.

Spielerisch können die Nordhäuser mithalten, nur der Abschluss, der ist alles andere als lobenswert. Das umzusetzen hat wenig mit Kondition, wenig mit Kampfgeist zu tun - das ist Kopfsache und die würde dem einen oder anderen Spieler in genau den entscheidenden Zehntelsekunden noch fehlen. "Diese Liga ist bislang alles andere als erwartungsgemäß. Viele von den Mannschaften, die momentan im oberen Drittel zu finden sind, die spielten in der vergangenen Saison um die Abstieg. Eigentlich total verrückt", konstatiert der Präsident.

Der älteste Spieler im aktuellen Kader von Wacker sei 31 Jahre alt oder jung - je nachdem, wie man es sieht. In den anderen Mannschaften habe man jeweils zwei oder drei gestandene Regionalliga-Fußballer. "Unsere Mannschaft muss einfach wachsen und wir alle müssen ihr noch ein wenig Zeit dazu geben. Wenn ich alle sage, dann zähle ich neben dem Präsidium, dem Trainer, den Sponsoren vor allem unsere Fans dazu. Wer da dachte, die Regionalliga wird eine Spaßveranstaltung, der sieht sich spätestens nach den ersten Spiele getäuscht", wirbt Nico Kleofas um Verständnis.

Ruhe ist angesagt oder: wird verordnet. Die Belohnung, da sind sich Beobachter einig, wird kommen. Denn das Ziel ist immer noch abgesteckt und Kleofas wiederholt es gern: "Am Saisonende müssen einen Platz über dem Strich stehen!" Das heißt: nicht absteigen.

Psychologisch wichtig ist jetzt auch - in dieser Situation - die Unterstützung und der Rückenhalt der Fans. Die sollten ihrer Mannschaft beistehen. Denn der entscheidende, der letzte Kick, der vollendete Torschuss, ist - wie bereits geschrieben - reine Kopfsache und ist vielleicht eine Zehntelsekunde kurz. Die Belohnung in Form des Torjubels viel, viel länger.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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