Fr, 11:00 Uhr
06.09.2013
Da kommt was auf sie zu...
Sicher, auch Sie haben diese Aneinanderreihung von Buchstaben schon einmal gehört oder gelesen: SEPA - Single Euro Payments Area. Was es damit auf sich hat? Wie weit die Vorbereitungen in Nordhausen gediegen sind – all das wurde am Vormittag verraten...
Und so gehts (Foto: Bundesbank)
Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und der Schweiz nutzbar.
SEPA wird am 1. Februar 2014 eingeführt. Ab diesem Datum müssen Überweisungen und Lastschriften nach den SEPA-Verfahren durchgeführt werden. Banken und Sparkassen dürfen noch zwei Jahre länger (bis 1. Februar 2016) von Verbraucherinnen und Verbrauchern Zahlungsaufträge mit der Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl entgegennehmen. Sie führen in diesem Fall eine kostenlose und sichere Konvertierung in die IBAN durch.
Die SEPA-Vorbereitungen laufen natürlich auch in der Nordhäuser Kreissparkasse auf vollen Touren. Hier bestehen allerdings Befürchtungen, dass der eine oder andere Kunde vielleicht noch nicht so vorbereitet ist. Das Kreditinstitut gibt viel Hilfestellung. Seit längerer Zeit werden zum Beispiel die IBAN und BIC auf den Kontoauszügen der Kreissparkasse mit ausgedruckt.
Vorbereitungen sollten vor allem die Nicht-Verbraucher, also alle Unternehmen, Verbände oder Verwaltungen jetzt noch vornehmen. An die richteten sich 17 Veranstaltungen, zu denen die KSK in den vergangenen 18 Monaten eingeladen hatte. Immer noch sei ein Drittel dieses Kundenklientels nicht vorbereitet, schätzt KSK-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Asche ein. Angesprochen sind hier in erster Linie Firmenkunden, die Zahlungen über einen sogenannten Lastschriftverkehr abwickeln. Die müssen auch noch eine Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragen.
Die verbleibende Zeit sollten vor allem kleinere Unternehmen und Vereine nutzen, denn die sogenannte Dead-Line ist für sie für den 1. Februar des kommenden Jahres angesagt. Dann geht für den Zahlungsverkehr nichts mehr. Auch die Sammelüberweisung wird es nicht mehr geben, zumindest nicht in Papierform.
Weitere Informationsveranstaltung für unternehmerische Kunden wird es nicht mehr geben. Umfangreiche Informationen gibt es jedoch im Online-Bereich der Nordhäuser Kreissparkasse. Individuelle Beratungen sind an die personellen Kapazitäten gebunden.
Autor: red
Und so gehts (Foto: Bundesbank)
Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und der Schweiz nutzbar.SEPA wird am 1. Februar 2014 eingeführt. Ab diesem Datum müssen Überweisungen und Lastschriften nach den SEPA-Verfahren durchgeführt werden. Banken und Sparkassen dürfen noch zwei Jahre länger (bis 1. Februar 2016) von Verbraucherinnen und Verbrauchern Zahlungsaufträge mit der Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl entgegennehmen. Sie führen in diesem Fall eine kostenlose und sichere Konvertierung in die IBAN durch.
Die SEPA-Vorbereitungen laufen natürlich auch in der Nordhäuser Kreissparkasse auf vollen Touren. Hier bestehen allerdings Befürchtungen, dass der eine oder andere Kunde vielleicht noch nicht so vorbereitet ist. Das Kreditinstitut gibt viel Hilfestellung. Seit längerer Zeit werden zum Beispiel die IBAN und BIC auf den Kontoauszügen der Kreissparkasse mit ausgedruckt.
Vorbereitungen sollten vor allem die Nicht-Verbraucher, also alle Unternehmen, Verbände oder Verwaltungen jetzt noch vornehmen. An die richteten sich 17 Veranstaltungen, zu denen die KSK in den vergangenen 18 Monaten eingeladen hatte. Immer noch sei ein Drittel dieses Kundenklientels nicht vorbereitet, schätzt KSK-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Asche ein. Angesprochen sind hier in erster Linie Firmenkunden, die Zahlungen über einen sogenannten Lastschriftverkehr abwickeln. Die müssen auch noch eine Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragen.
Die verbleibende Zeit sollten vor allem kleinere Unternehmen und Vereine nutzen, denn die sogenannte Dead-Line ist für sie für den 1. Februar des kommenden Jahres angesagt. Dann geht für den Zahlungsverkehr nichts mehr. Auch die Sammelüberweisung wird es nicht mehr geben, zumindest nicht in Papierform.
Weitere Informationsveranstaltung für unternehmerische Kunden wird es nicht mehr geben. Umfangreiche Informationen gibt es jedoch im Online-Bereich der Nordhäuser Kreissparkasse. Individuelle Beratungen sind an die personellen Kapazitäten gebunden.


