Mo, 18:20 Uhr
02.09.2013
Froh und dankbar
Ich bin froh und dankbar, dass meine Kinder hier in Sicherheit sein können. Das ist das Wichtigste. Das sagte heute die syrische Bürgerkriegs-Flüchtlingsfrau Hayat Elias bei einem Treffen mit Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh im Rathaus...
Frau Elias – katholische Christin und Witwe eines katholischen Pfarrers – musste Ende 2012 aus ihrem Heimatort fliehen, und kam unter anderem über den Libanon und die Türkei nach Deutschland. Bei meinen christlichen Glaubensgeschwistern habe ich auf diesem Weg stets viel Unterstützung und Beistand erfahren.
Seit dem 1. Juli lebt sie in Nordhausen mit ihren beiden 12- und 16-jährigen Söhnen. Mit 3 Prozent der Bevölkerung gehörten die Christen in Syrien zu einer Minderheit. Mit Ausbruch des Krieges gerieten wir von mehreren Seiten zunehmend unter Druck – die Bedrohungen haben zugenommen, so Frau Elias weiter. Sie habe letztlich um das Leben ihrer Kinder gefürchtet und sich deshalb auf die Flucht begeben.
Dr. Zeh sagte, er sei beruhigt, dass sich die Familie in Nordhausen sicher fühle und mit dem Nötigsten versorgt sei. Wir erfahren zwar täglich aus den Medien etwas über diesen furchtbaren Bürgerkrieg. Doch welche Not und Bedrängnis damit unmittelbar verbunden ist, diese Tragik wird erst in der persönlichen Begegnung mit Betroffenen klar, so der Oberbürgermeister.
Autor: redFrau Elias – katholische Christin und Witwe eines katholischen Pfarrers – musste Ende 2012 aus ihrem Heimatort fliehen, und kam unter anderem über den Libanon und die Türkei nach Deutschland. Bei meinen christlichen Glaubensgeschwistern habe ich auf diesem Weg stets viel Unterstützung und Beistand erfahren.
Seit dem 1. Juli lebt sie in Nordhausen mit ihren beiden 12- und 16-jährigen Söhnen. Mit 3 Prozent der Bevölkerung gehörten die Christen in Syrien zu einer Minderheit. Mit Ausbruch des Krieges gerieten wir von mehreren Seiten zunehmend unter Druck – die Bedrohungen haben zugenommen, so Frau Elias weiter. Sie habe letztlich um das Leben ihrer Kinder gefürchtet und sich deshalb auf die Flucht begeben.
Dr. Zeh sagte, er sei beruhigt, dass sich die Familie in Nordhausen sicher fühle und mit dem Nötigsten versorgt sei. Wir erfahren zwar täglich aus den Medien etwas über diesen furchtbaren Bürgerkrieg. Doch welche Not und Bedrängnis damit unmittelbar verbunden ist, diese Tragik wird erst in der persönlichen Begegnung mit Betroffenen klar, so der Oberbürgermeister.


