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So, 16:41 Uhr
01.09.2013

nnz-intern: Tschüss, Peter

Schlangestehen, um mit einem Mann zu sprechen. Ihm ein paar Worte mit auf den Weg zu geben. Einen Weg, der ihn weg führt. Aus Nordhausen. Heute kamen vielen Menschen, um einen Menschen zu verabschieden...


So hatte sich Peter Kube seinen Abschied vorgestellt. Mit einem Fest des Friedens, einer Kaffeetafel der Kulturen. Der Theaterplatz in Nordhausen schien fast zu klein für die Zeremonie. Ich weiß, dass der Pfarrer mit dem "silbernen" Bart diese Bezeichnung nicht mögen wird. Aber er würde es nicht sagen.

Gesagt hat Peter Kube in den 21 Jahren, die wir uns kennen, so einiges. Vieles davon war unbequem. Damals - in der DDR, erzählte man mir, heute in der BRD. Das wiederum kann ich bezeugen.
Tschüss, Peter (Foto: nnz)
Tschüss, Peter (Foto: nnz)
Tschüss, Peter (Foto: nnz)
Peter Kube hatte aber auch die große Gabe zuzuhören, still zu sein, zu schweigen. Er wollte stets vermitteln, wollte schlichten und er zeigte Größe und Stärke. Vor allem dann, wenn es galt, Schwächere zu verteidigen.

Peter Kube wird jetzt woanders in diesem Land seine Spuren hinterlassen. Es war ein schwerer Abschied aus Nordhausen. Peter sah mitgenommen aus, Tränen wurden vergossen. Das Erinnern wird bleiben und manches Wiedersehen wird es geben. Doch Nordhausen ist um einen Charakter ärmer geworden. Wir waren nicht immer einer Meinung - das ist - rückblickend auf die Begegnungen in den 21 Jahren - gut so. Gleichförmigkeit mag er nicht. Gleichheit wohl und: Gerechtigkeit.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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