Fr, 10:29 Uhr
23.08.2013
Verdopplung in zehn Jahren
Am Ende des Jahres 2012 bezogen 15 061 Personen Sozialhilfe in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 908 Personen bzw. 6,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor...
Damit hat sich die Zahl der Leistungsempfänger seit dem ersten Erhebungsstichtag am 31.12.2003 fast verdoppelt. 10 018 Empfänger der Grundsicherung waren im Alter zwischen 18 und unter 65 Jahren.
Dabei handelte es sich um Personen, die wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung auch künftig dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen werden. Ihr Anteil an den Leistungsempfängern insgesamt betrug 66,5 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 9 455 Personen bzw. 66,8 Prozent aller Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
Weitere 5 043 Personen bzw. 33,5 Prozent der Empfänger von Grundsicherung am 31.12.2012 waren 65 Jahre und älter. Ein Jahr zuvor erhielten 4 698 Personen bzw. 33,2 Prozent Grundsicherung im Alter. Der durchschnittliche monatliche Bruttobedarf lag Ende 2012 bei 620 Euro. Ein Jahr zuvor betrug er 601 Euro. Nach Abzug des angerechneten Einkommens in Höhe von 274 Euro (2011: 258 Euro) ergab sich je Empfänger am Jahresende 2012 ein durchschnittlicher Nettobedarf von 346 Euro. Ein Jahr zuvor betrug dieser 342 Euro.
Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurden im Jahr 2012 insgesamt 63,8 Millionen Euro in den öffentlichen Haushalten als Bruttoausgaben verausgabt. Das waren 4,9 Millionen bzw. 8,3 Prozent mehr als im Jahr 2011. Nach Abzug der Einnahmen für Grundsicherung verausgabten die Träger dieser Sozialhilfeart 61,3 Millionen Euro netto, 4,8 Millionen bzw. 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Autor: redDamit hat sich die Zahl der Leistungsempfänger seit dem ersten Erhebungsstichtag am 31.12.2003 fast verdoppelt. 10 018 Empfänger der Grundsicherung waren im Alter zwischen 18 und unter 65 Jahren.
Dabei handelte es sich um Personen, die wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung auch künftig dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen werden. Ihr Anteil an den Leistungsempfängern insgesamt betrug 66,5 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 9 455 Personen bzw. 66,8 Prozent aller Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
Weitere 5 043 Personen bzw. 33,5 Prozent der Empfänger von Grundsicherung am 31.12.2012 waren 65 Jahre und älter. Ein Jahr zuvor erhielten 4 698 Personen bzw. 33,2 Prozent Grundsicherung im Alter. Der durchschnittliche monatliche Bruttobedarf lag Ende 2012 bei 620 Euro. Ein Jahr zuvor betrug er 601 Euro. Nach Abzug des angerechneten Einkommens in Höhe von 274 Euro (2011: 258 Euro) ergab sich je Empfänger am Jahresende 2012 ein durchschnittlicher Nettobedarf von 346 Euro. Ein Jahr zuvor betrug dieser 342 Euro.
Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurden im Jahr 2012 insgesamt 63,8 Millionen Euro in den öffentlichen Haushalten als Bruttoausgaben verausgabt. Das waren 4,9 Millionen bzw. 8,3 Prozent mehr als im Jahr 2011. Nach Abzug der Einnahmen für Grundsicherung verausgabten die Träger dieser Sozialhilfeart 61,3 Millionen Euro netto, 4,8 Millionen bzw. 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

