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Mi, 10:27 Uhr
21.08.2013

Mal reden..

Es gibt Jubiläen, die sollten nicht gefeiert werden. Es sollte wohl aber geredet, erinnert und gemahnt werden. Am kommenden Mittwoch wird das zu erleben sein. Im Museum Flohburg...

Vor 70 Jahren (Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora) Vor 70 Jahren (Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora)

Vor 70 Jahren, am 28. August 1943, trafen die ersten 107 Häftlinge in Nordhausen ein. An diesem Tag wurde am Kohnstein das Außenlager „Dora“ des KZ Buchenwald gegründet. Dem Terror der SS ausgesetzt, mussten die KZ-Häftlinge das Stollensystem im Kohnstein, das 1936 als Treibstoffdepot angelegt worden war, zu einer unterirdischen Raketenfabrik ausbauen. Untergebracht waren die Häftlinge bis zum Sommer 1944 dort, wo sie arbeiten mussten: im Stollen. Tausende überlebten die grausamen Monate des Stollenausbaus im Herbst und Winter 1943/44 nicht.

Anlässlich der Gründung des KZ-Außenlagers Dora vor 70 Jahren veranstalten die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Stadt Nordhausen am 28. August, um 18 Uhr ein öffentliches Podiumsgespräch zur Stadtgeschichte im Museum Flohburg.

Museumschefin Dr. Cornelia Klose und Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner sprechen über die Ankunft der ersten KZ-Häftlinge und die Bedeutung des KZ Mittelbau-Dora für die Nordhäuser Stadtgeschichte. Die Besetzung der Gesprächspartner ist insofern interessant, als Frau Dr. Klose die Vorgängerin von Dr. Wagner in der Gedenkstätte war.

Die Teilnahme an dieser öffentlichen Veranstaltung ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
Autor: red

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