Mi, 08:40 Uhr
14.08.2013
Ministerpräsidentin wieder im Kreis
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht beginnt heute den zweiten Teil ihrer Thüringen-Tour Land und Leute. Auf dem Programm des mittlerweile sechsten Tages stehen Besuche in Unternehmen und Einrichtungen in den Landkreisen Eichsfeld und Nordhausen...
An insgesamt zwölf Tagen bereist Lieberknecht ganz Thüringen und besucht dabei 50 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine bzw. Initiativen. Thematischer Hintergrund ist der demografische Wandel, der, so Lieberknecht im Vorfeld der Tour, für Politik wie Gesellschaft eine enorme Herausforderung sei: Er stellt die sozialen Sicherungssysteme, die Ausgestaltung der Infrastrukturen, unser Zusammenleben vor gewaltige Probleme. Ich möchte daher die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen, für unsere Zukunft so immens wichtigen Aspekt lenken. Ich will gemeinsam mit den Unternehmern und deren Mitarbeitern sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erörtern, welche Ideen und Strategien wir gemeinsam entwickeln können und wie wir gemeinsam unsere Zukunft gestalten können."
Ihr erster Besuch heute gilt dem Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik in Heilbad Heiligenstadt. Das Institut ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Freistaates Thüringen, in der es um die Wechselwirkung zwischen biogenem und abiogenem Material geht; also um die gegenseitigen Beziehungen zum Beispiel von Zellen und Keramiken. Eine der Fragen, an der die Mitarbeiter des Instituts forschen, lautet: Wie lassen sich Sensoren oder Implantate noch verträglicher für den Menschen machen? Mit seiner anwendungsorientierten Forschung ist das Institut Kooperationspartner für Universitäten wie Unternehmen gleichermaßen – innerhalb des Freistaates und in der ganzen Welt.
Zweite Station ist Kaufland Fleischwaren ebenfalls in Heiligenstadt. Seit im März der Kaufland-Fleischbetrieb in Betrieb genommen wurde, verarbeiten mehr als 600 Mitarbeiter – darunter 50 Auszubildende – in dem Unternehmen Schweine- und Rindfleisch. Insgesamt 44.000 Tonnen Fleischartikel sollen die Produktionshallen jährlich verlassen; darunter selbstverständlich auch die Original Thüringer Rostbratwürste. Der Betrieb gilt als einer der modernsten seiner Art in Europa. Was in dem Unternehmen produziert wird, wird über sechs bundesweite Kaufland-Logistikzentren an die rund 630 Filialen der Kette in ganz Deutschland ausgeliefert.
Dritte Station im Landkreis Eichsfeld ist die Dyckerhoff AG in Deuna. Als einziges Zementwerk in Deutschland hat der Betrieb einen eigenen Bahnhof. Die insgesamt 13 verschiedenen Zementsorten, die hier produziert werden, können so über die Schiene auch an weit entfernte Auftraggeber im In- und Ausland geliefert werden – mittlerweile werden rund 55 Prozent der Transporte aus dem Werk über diesen Weg abgewickelt. Und auch die Umsatzzahlen können sich sehen lassen: Die 225 Mitarbeiter von Deuna erwirtschaften einen Jahresumsatz von circa 100 Millionen Euro.
Nach ihrem Besuch im Eichsfeld wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in den Landkreis Nordhausen fahren, wo der Besuch eines Bildungs- und Technologiezentrums in Niedersachswerfen sowie von AHN Biotechnologie in Nordhausen auf dem Programm stehen.
Autor: enAn insgesamt zwölf Tagen bereist Lieberknecht ganz Thüringen und besucht dabei 50 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine bzw. Initiativen. Thematischer Hintergrund ist der demografische Wandel, der, so Lieberknecht im Vorfeld der Tour, für Politik wie Gesellschaft eine enorme Herausforderung sei: Er stellt die sozialen Sicherungssysteme, die Ausgestaltung der Infrastrukturen, unser Zusammenleben vor gewaltige Probleme. Ich möchte daher die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen, für unsere Zukunft so immens wichtigen Aspekt lenken. Ich will gemeinsam mit den Unternehmern und deren Mitarbeitern sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erörtern, welche Ideen und Strategien wir gemeinsam entwickeln können und wie wir gemeinsam unsere Zukunft gestalten können."
Ihr erster Besuch heute gilt dem Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik in Heilbad Heiligenstadt. Das Institut ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Freistaates Thüringen, in der es um die Wechselwirkung zwischen biogenem und abiogenem Material geht; also um die gegenseitigen Beziehungen zum Beispiel von Zellen und Keramiken. Eine der Fragen, an der die Mitarbeiter des Instituts forschen, lautet: Wie lassen sich Sensoren oder Implantate noch verträglicher für den Menschen machen? Mit seiner anwendungsorientierten Forschung ist das Institut Kooperationspartner für Universitäten wie Unternehmen gleichermaßen – innerhalb des Freistaates und in der ganzen Welt.
Zweite Station ist Kaufland Fleischwaren ebenfalls in Heiligenstadt. Seit im März der Kaufland-Fleischbetrieb in Betrieb genommen wurde, verarbeiten mehr als 600 Mitarbeiter – darunter 50 Auszubildende – in dem Unternehmen Schweine- und Rindfleisch. Insgesamt 44.000 Tonnen Fleischartikel sollen die Produktionshallen jährlich verlassen; darunter selbstverständlich auch die Original Thüringer Rostbratwürste. Der Betrieb gilt als einer der modernsten seiner Art in Europa. Was in dem Unternehmen produziert wird, wird über sechs bundesweite Kaufland-Logistikzentren an die rund 630 Filialen der Kette in ganz Deutschland ausgeliefert.
Dritte Station im Landkreis Eichsfeld ist die Dyckerhoff AG in Deuna. Als einziges Zementwerk in Deutschland hat der Betrieb einen eigenen Bahnhof. Die insgesamt 13 verschiedenen Zementsorten, die hier produziert werden, können so über die Schiene auch an weit entfernte Auftraggeber im In- und Ausland geliefert werden – mittlerweile werden rund 55 Prozent der Transporte aus dem Werk über diesen Weg abgewickelt. Und auch die Umsatzzahlen können sich sehen lassen: Die 225 Mitarbeiter von Deuna erwirtschaften einen Jahresumsatz von circa 100 Millionen Euro.
Nach ihrem Besuch im Eichsfeld wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in den Landkreis Nordhausen fahren, wo der Besuch eines Bildungs- und Technologiezentrums in Niedersachswerfen sowie von AHN Biotechnologie in Nordhausen auf dem Programm stehen.

