Sexistische Werbung ist niemals witzig!
In die Debatte um ein 12 Jahres altes Werbemotiv, das vor zwei Monaten in einer gedruckten Zeitung wieder auftauchte, hat sich jetzt auch der Landesfrauenrat Thüringen eingebracht. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten...
Wie das Onlineportal des Spiegel heute in einem Bericht veröffentlicht, wirbt die NNZ (Nordhäuser Neue Nachrichten) mit einer mehr als
fragwürdigen und eindeutig sexistischen Botschaft. Bereits die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nordhausen Stefani Müller hat den verantwortlichen Chefredakteur Herrn Greiner auf diese sexistische
Werbung hingewiesen. Doch anstatt sich ernsthaft Gedanken über die frauenverachtende Botschaft in seiner Werbung zu machen, wird hier versucht KritikerInnen den Humor abzusprechen.
Zur Werbung der NNZ und dem dazu heute bei Spiegel online erschienen Artikel erklärt Ilona Helena Eisner, die Vorsitzende des Landesfrauenrat
Thüringen: Die Reaktion des NNZ Chefredakteurs zeigt deutlich: Debatten um den Alltagssexismus in Deutschland sind mehr als nötig. Der Sinn von Werbung ist doch, anzusprechen, aufmerksam und neugierig zu machen, auf das Produkt oder ein Angebot und dass nicht schon mit einer Zensur, indem eine Gruppe von Menschen gleich ausgeschlossen wird, weil auf ihre Kosten geworben wird.
Der Vorschlag von Herrn Greiner, die Gleichstellungsbeauftragte Frau Müller möge, wenn sie keinen Humor hat, die Medien meiden, ist doch
die Herabwürdigung der eigenen Arbeit, oder will er mit NNZ-online ein "humoristisches Tageblättchen" veröffentlichen, welches eigentlich nicht ernst genommen werden soll?
Der Antwortbrief des Chefredakteurs an die Gleichstellungsbeauftragte spricht zu dem von Satire. Nur Satire und Werbung passen, wenn die literarische Gattung richtig angewandt wird, auch nicht wirklich zusammen, da Satire in überspitzter verspottender Form Zu- und Missstände thematisiert. Als Journalist, sollte "Mann" sich mit sprachlichen und literarischen Formen besser auskennen und sie entsprechend anwenden können., so die Vorsitzende des
Landesfrauenrat.
Sexistische Werbung, Werbung die also wie in diesem Fall Frauen herabwürdigt, sie auf ihre Brüste beschränkt und sexualisiert, ist im Übrigen nicht nur für die Frauen entwürdigend, sondern eben auch für
Männer die auf ihre angebliche Triebhaftigkeit reduziert werden und auf solche Werbung anspringen sollen., so die Landesvorsitzende weiter.
Der Landesfrauenrat Thüringen fordert daher den Chefredakteur der NNZ, Peter-Stefan Greiner, auf, diese Werbung einzustellen.
Autor: red
Kommentare
Nörgler
13.08.2013, 18:01 Uhr
Empörend
Empörend ist eigentlich, welche Nichtigkeiten in den Vordergrund rücken. Wie sich einige als Besserwisser und Allgemeinvertreter aufspielen, ohne die Ansichten der Allgemeinheit auch nur im geringsten widerzuspiegeln.
I.H.
13.08.2013, 18:26 Uhr
Landesfrauenrätin.
Das heißt Landesfrauenrätin und nicht Landesfrauenrat. Was soll dieses sexistische Geschreibe Landesfrauenrätinnen?
-Insider-
13.08.2013, 18:38 Uhr
ich
fühl mich ehrlich gesagt auch immer am gehänge gepackt, wenn sie david beckham nackig an die plakatwand hängen! total diskriminierend, diese lüsternde frauenbande...
Mermaid
13.08.2013, 18:56 Uhr
Alte Zeiten...
..waren irgendwie entspannter... du liebe Güte. Als Frau musste ich tatsächlich über diese Werbung schmunzeln.
Muss man denn hinter allem den Teufel sehen?
Es gibt immer Beispiel und Gegenbeispiel - Schicksal und Schicksal...Schlimmer finde ich mittlerweile den in der Gesellschaft angekommenen und stillschweigend akzeptierten Betrug, Vetternwirtschaft und Wahl(Ver)sprechen.
Allerdings persönlich anfeinden muss man niemanden. Immerhin darf jeder (m/w) sagen was er (m/w)möchte.
Annett W.
13.08.2013, 19:28 Uhr
Auf, auf Männer! Gründet eure eigene Lobby!
Diese Reaktionen waren auch nicht anders zu erwarten. Die ganze Diskussion um das Thema zeigt, dass es durchaus sehr viel mehr Bedeutung hat als viele hier zugeben würden.
Die Diskriminierung von Menschen allgemein sollte in unserer Gesellschaft kein Thema mehr sein.
Diskriminierung jeglicher Art ist immer das, was die Betroffenen empfinden. Und wenn Menschen der Meinung sind, dies öffentlich zu thematisieren, dann sollte das auch akzeptiert werden. Wenn andere nicht der Meinung sind, können und sollen sie das auf einer sachlichen Ebene diskutieren.
Und liebe Männer, wenn ihr euch wegen Unterwäschewerbung diskriminiert fühlt, formiert euch! Gründet eine eigene Lobby!
micha_ndh
13.08.2013, 21:15 Uhr
wo bleit der Sinn für Ironie und Humor?
witzig sind für mich nur die Reaktionen...
ich frage mich wirklich, ob sich der ganze Aufwand für ein Foto lohnt...
Hans Dittmar
13.08.2013, 21:57 Uhr
Werbung ist zeitlos und schön
Lieber Herr Greiner,
sie haben alles richtig gemacht! In der Werbung ist alles möglich. Wenn man Frau Müller und den Autor vom Spiegel-Online hört, muß man sich fragen, ob diese nicht mitbekommen haben, dass seit Jahren die Werbebranche zu 90 Prozent hübsche Frauen und Männer verpflichten. Für mich sind solche Personen nicht zeitgemäß! Was soll erst der Radiosender sagen, wenn er bei seiner Werbung mit erotischer Stimme zweideutig ein Produkt bewirbt und endet dann: nur das vermag Radiowerbung.
Ein Nordhäuser Bowlingcenter warb vor Jahren mit einem Jahreskalender mit Frau oben ohne, der Kalender war in 14 Tagen vergriffen. Pirelli mit seinem berühmten Aktkalender; und nun kommen Sie mit einer angezogen Frau! Jetzt wissen Sie was Sie falsch gemacht haben, Sie hätten die Hüllen fallen lassen müssen, dann wären Sie vermutlich zeitgemäß, so wie all die Zeitungen die am Kiosk ausliegen und wo unsere Kinder täglich vorbeilaufen.
Manche Stellen sollte man wohl einfach streichen.
Ihr Hans Dittmar
Thomas Fichtner
13.08.2013, 23:35 Uhr
Wo sind diese LeutInnen eigentlich...
wenn in der Werbung "Shop-A-Man" gehypt wird und Frau mit Gabelstapler voller Kerle vorbeifährt, Männer also absolut zur Ware degradiert werden, oder Gesicht eines 3-Tage-bärtigen Mannes als Vergleichsmittel zu Putzschwamm über Herdplatte und Töpfe gezogen wird?
Oder die Schwarzer alle Männer, nur wegen ihres Geschlechts, als Verbrecher abstempelt?
Ach so, ohrenbetäubendes Schweigen, ich verstehe. Hmm, ist wohl nicht ihr Job. Sie sind wohl nicht für Gleichstellung und gegen Diskriminierung *ALLER* da, sondern nur für Bestimmte.
Farm der Tiere Prinzip.
Bigotterie nennt man das!
bseplus
14.08.2013, 12:42 Uhr
Witzige Werbung
Was ist gegen diese Werbung einzuwenden? Sie ist angenehm zweideutig und regt zum Nachdenken und - natürlich gewollt - Nachschauen an.
Die Alternative: "Lesen Sie jetzt die Neue Nordhäuser Zeitung. Die finden Sie im Netz. Viel Spaß beim Lesen."
Nun, da gefällt mir die nnz-Variante deutlich besser. Auch wenn es der Spiegelin-Redakteurin und der Landfrauenrätin nicht gefällt.
Retupmoc
14.08.2013, 13:36 Uhr
Einsatz
Sowohl der von uns allen so ungeliebte Spiegel , als auch Frau Müller im Rathaus sollten wirklich endlich mal etwas für die Frauen tun !
Wie wäre es als erstes damit einen gleichen Lohn für Frauen zu erkämpfen. Also nicht nur zwischen Ost und West - sondern zwischen Mann und Frau? Oder kämpfen Sie für die Frauen, die nicht nur in dieser Stadt mit 4,50 Euro/Stunde abgespeist werden. Das wäre für den Anfang schon einmal eine richtige Aufgabe, die auch etwas von Ihrer Arbeitszeit in Anspruch nehmen würde.
Und , sehr geehrte Frau Müller - vielleicht besuchen Sie einmal die Frauen in den gefühlt 40 Bordellen der Stadt Nordhausen. Da gibt es bestimmt einige Damen, die vielleicht wirkliche Hilfe benötigen.
Ansonsten ist Ihre Debatte um die Werbung der NNZ sagen wir mal ...albern.
Las Miranda
14.08.2013, 14:18 Uhr
Viel Wind um nichts
Ich hab gerade den artikel beim spiegel gelesen und muss sagend as es lächerlich ist. Wie dort schon jemand kommentiert hat, wenn man als frau mit sich selbst im reinen ist findet mans witzig! Ich bin selbst weiblichen geschlechts und musste sehr drüber lachen als ich das bild gesehen hab.
Sexistisch ist anders.
Eckenblitz
14.08.2013, 20:01 Uhr
Fau Müller,……
haben Sie einmal die damen gefragt, die sich so ablichten lassen, was sie von ihren vorstoß halten? glauben Sie, dass man die damen dazu gezwungen hat?
H.Buntfuß
14.08.2013, 20:41 Uhr
Nordhäuser Sex??
Was ist denn in Nordhausen los, hat man dort die Sexismuskeule in Betrieb genommen? Was da in letzter Zeit über die Schiene Sex fährt, verwundert mich schon, oder sehe ich das nur so?
Bei dieser Online-Zeitung, habe ich das Gefühl, sie ist den Politikern, die Demokratie predigten im Weg? Wenn ich das richtig verfolge, werden in dieser Zeitung, die Politiker sehr oft an den demokratischen Pranger gestellt, so etwas habe ich bei keiner anderen Zeitung erlebt, oder sehe ich das falsch
Da man aber kein anderes Mittel in der Hand hat, um diese Zeitung zu verbieten, zumindest die Kommentarfunktion, sie ist es die von den Politikern am meisten gefürchtet wird, versucht man es auf die plumpe Art, oder?
Ein wenig Demokratie ist ja nicht schlecht, aber zuviel davon, das bringt unsere Politiker auf die Palme, oder? Sie reden zwar viel von und über die Demokratie, aber ich glaube, sie verstehen nicht was die Demokratie überhaupt ausmacht?
Zur Erinnerung Demokratie gleich Volksherrschaft oder Herrschaft des Volkes. Ein Wort an Frau Müller, gehen Sie auch gegen die großen Werberiesen vor, wenn ja wie?
alex3008
14.08.2013, 21:33 Uhr
Na ja
Ich als Frau finde die ganze Diskussion im Spiegel dann doch übertrieben und für Sache (Gleichstellung und Kampf gegen Diskriminierung) eher kontraproduktiv.
Gelegentlich sollte man sich selber nicht so wichtig nehmen und manches vielleicht lieber mit Humor nehmen.
Das nachstehende Zitat bringt`s für mich auf den Punkt:
Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor.
Guillermo Mordillo
Harzer_jung
14.08.2013, 23:34 Uhr
nicht kleinkriegen lassen
Es ist bezeichnend für NNZ das Herr Greiner auch und gerade kritisches an seinem Projekt öffentlich macht. So ziemlich jeder Beitrag oder Artikel wird veröffentlicht.
Jeder der möchte darf und kann die NNZ nutzen. Ich sehe es genau wie Herr Buntfuss, der Redakteur muss jemand wohl wahrscheinlich zu sehr geärgert haben.
Anders ist eine derartige schmähkampagne nicht zu erklären.
ich hoffe die NNZ bleibt wie sie ist, frech frisch und immer schnell und kritisch. Das gilt auch für die Leute die hier kommentieren, ich mag nicht jede meinung die ich hier lese. Aber es ist verdammt wichtig das es eine Stelle gibt an der man sich auch kontrovers austauschen kann.
Eine gefilterte Zeitung, eine in der nur noch Wohlfühlartikel stehen, das braucht niemand!
Eckenblitz
15.08.2013, 09:49 Uhr
Absicht
Es würde mich nicht wundern wenn von der Politik jemand auf die Anspielungen antwortet.
Aber ich hätte da eine passende Antwort. Da gab es 1961 einen Mann dessen Ausspruch ich hier etwas abgeändert wiedergeben möchte.
Niemand hat die Absicht die NNZ-ONLINE zu verbieten.
Real Human
15.08.2013, 09:52 Uhr
Ausgleichende Gerechtigkeit?
Hier ein (etwas heikler) Vorschlag für die nächste Zeitungswerbung:
Der Blickfang wäre der Unterkörper eines jungen Mannes mit Waschbrettbauch und einem Boxershort, hinter dem sich sein stattliches bestes Stück mehr abzeichnen als verbergen würde.
Darunter stünde etwa:
Er kommt öfter als der Alte,
ist besser gebaut,
und macht immer, was frau ihm sagt.
Ich glaube, die meisten aktiven NNZ-Leser wären auf die Reaktion des Landesmännerrates gespannt. Und Herr Greiner würde sich als ein guter Christenmensch erweisen. Wie steht es doch in der Lutherbibel?:
Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. (http://www.dober.de/jesus/bergpredigt.html)
Allerdings sollte frau/man sich gut überlegen, ob es ratsam ist, dieses Gebot immer zu befolgen. Immerhin haben sich nicht ein mal alle Päpste daran gehalten!
Zum Thema einen Literaturhinweis: Allen, die ihn noch nicht kennen empfehle ich den Roman Die geschützten Männer von Goncourt-Preisträger ROBERT MERLE!
Psychoanalytiker
15.08.2013, 13:22 Uhr
Frauenverachtend?
Ilona Helena Eisler ist Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen. Dort können nur Frauenverbände, Frauenvereine und Frauengruppierungen Mitglied werden. Männer können dort nach meiner Kenntnis nur Fördermitglied werden. Das sagt mir: Das (Förder-)Geld der Männer ist herzlich willkommen. Mehr aber nicht.
Bei den Indianern nennt man dies gespaltene Zunge. Sich einerseits für (zweifelsfrei notwendige) Gleichberechtigung und gegen Sexismus einsetzen, andererseits aber wahre Gleichberechtigung (hier beispielsweise die Mitgliedschaft von Männern) selbst nicht leben.
Ich komme daher zu dem Ergebnis, dass sich der Landesfrauenrat zumindest in diesem Fall ins Abseits stellt. Wie soll (m)Man(n) diese Diskussion Ernst nehmen, selbst wenn es sich hier um ein ernstes Thema handeln sollte.
Viel Lärm um nichts und NNZ - weiter wie bisher ist mein Resümee.
Real Human
15.08.2013, 14:42 Uhr
Die nnz ist weiblich!
Hinweis zu Ausgleichende Gerechtigkeit?: Die nnz ist selbstverständlich GRAMMATISCH weiblich. Aber vielleicht findet ein Anzeiger, Landbote oder gar Spiegel den Mut für solch einen Test?
Die HerausgeberInnen könnten so was ja mal als Aprilscherz veröffentlichen und sich in der nächsten Ausgabe in einem langen kulturphilosophischen Artikel dafür entschuldigen!?
Schnell
15.08.2013, 15:19 Uhr
Hat Frau Müller nichts zu tun? Bericht zu ihrer Arbeit?
Hat Frau Müller (SPD) im Rathaus nichts anderes zu tun als Briefwechsel zu verfassen. Mir ist nichts bekannt, dass sie sich zu Gleichstellungsthemen mal geäußert hat. Ich würde gern mal einen Bericht über ihre Arbeit im Rathaus lesen. Oder spielen hier die Parteien mit Blick auf den Wahlkampf im Hintergrund eine Rolle ....
Mister X
15.08.2013, 17:45 Uhr
Antworten
Ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass sie von einer Politikerin oder einen Politiker nie eine konkrete Antwort auf ihre Fragen bekommen? Entweder sie eiern herum, oder plappern das nach, was schon zig andere vor ihnen erzählt haben. Es sei denn sie stellen völlig belanglose Fragen, da hören sie nicht auf zu plappern.
Ja so geht die wahre Politik viel quatschen, aber sehr wenig sagen, dann kann einem niemand ans Bein pinkeln, wie es so schön heißt. Übrigens ich habe selten soviel Quatsch gelesen, wie in diesem Artikel. Was will man damit bezwecken, dass sollten die Artikelschreiber einmal sagen.
Marie 2010
15.08.2013, 18:17 Uhr
Schwachsinn
Es wurde schon viel dazu gesagt, aber eine Gleichstellungsbeauftragte , die diese Werbung "rügt" , sollte sich weiß Gott um Gleichstellung der Frau im Lohnsystem kümmern, da hat sie richtig was zu tun! Wer kratzt sich an einem zu sehenden Brustansatz mit einem flotten Spruch? Ich nicht! Solche Werbungen gibt es überall und das schon seit Jahrzehnten!
Ihr Engagement in allen Ehren, Frau "Gleichstellungsbeauftrage", aber dann mal da, wo es wirklich kratzt. Nämlich in der Brieftasche!
Schlenni
20.08.2013, 21:35 Uhr
Reine Interpretation
Nur zwei Sätze fallen mir dazu ein. Nicht das Ding ist gut oder böse. Der Mensch macht es dazu.
ich erkenne nur Vorwürfe. Eine Untermauerung der Feststellung sollte eher schwer sein. Mutmaßungen und Anmaßung. Dazu die Überschreitung von Kompetenzen, welche im Einsatzbereich auf eine öffentliche Einrichtung beschränkt ist.
Die Stellenbeschreibung ist scheinbar der Mitarbeiterin von der Stadt nicht ganz klar.
Habe heute einen Parteispruch gesehen. Da stand. Warum mehr Kita Plätze. Gibt es keine Oma. Das finde ich bei weiten schlimmer. An dieser Stelle kann man eine Provokation vermuten, oder einfach so lesen wie es da steht. In beiden Fällen regt sich da keiner auf. Solche Werbung finde ich schlimm.
Es widerspricht meiner Vorstellung.
Die Werbung der NNZ-Online ist dagegen in dieser Zeit absolut harmlos. Aber auch in einer anderen Zeit sehe ich da keine diskriminierende Handlung.
Opa Hardrock
22.08.2013, 06:55 Uhr
Männerhasserin oder Wichtigtuerin?
Dazu hab ich ein Gedicht verfasst...was sehr gut passt...
An alle Männerhasserinnen
Den Unterschied bei Mann und Frau
sieht man durchs Schlüsselloch genau.
So hat es Ringelnatz beschrieben.
Man soll auch seine Feinde lieben.
Und wer durchs Schlüsselloch erschaut,
wie unterschiedlich wir gebaut,
erkennt die Wahrheit plötzlich krass:
Die Welt, die wär' ein leeres Fass!
Ihr brauchtet euch nicht länger quälen, würden euch die Männer fehlen,
ich sag es euch, ganz unverdorben:
Auch ihr wärt lange ausgestorben!!!
sepphel
22.08.2013, 08:33 Uhr
Da fragt man(n) sich doch
Als erstes was bedeutet Gleichstellungsbeauftragte? Ein(e) Gleichstellungsbeauftragte(r) ist eine Person die dafür Sorge zu tragen hat, dass andere nicht schlechter gestellt werden. Doch dieses sieht Mann heute schon bei fast jedem Geschäft. Die Frauenparkplätze, welche wie der Name schon sagt von Frauen genutzt werden dürfen, doch was ist mit den Männern die nicht so gut gebaut sind, welche sich auch nicht wehren können weil z.B. kleiner als die Norm??? Wo ist dort die Gleichstellung? Doch es geht noch schlimmer: Der Mutter und Kind Parkplatz, was ist mit dem Vater und Kind Parkplatz?? Da wird sich von einer Person über Werbung aufgeregt, weil weibliche Busen sichtbar sind. Männer in Boxershort werden von Ihr nicht als sexistich gerügt, aber das wesentliche wo es drauf ankommt wird nicht beachtet. Nur als gut gemeinter Hinweis. Gleichstellung heißt nicht das das weibliche geschützt werden muß, sondern das unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder ansehen der Person alle Gleichgestellt werden müssen.
NPein
04.09.2013, 15:33 Uhr
Werberat hat nun geruegt
Sehr geehrte Damen und Herren,
(...)
Der Werberat ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Werbemotiv zu beanstanden ist, da es, insbesondere in Verbindung mit dem Slogan, Frauen auf ihre Koerrperlichkeit reduziere und suggeriere, sie mussten tun, was ein Mann von ihnen verlange. Zudem werde der Koerper einer Frau mit einem Produkt (Zeitung) gleichgesetzt. Beides sei in kommerzieller Kommunikation nicht akzeptabel.
Das werbende Unternehmen hat daraufhin mitgeteilt, dass es die Werbemaßnahme nicht einstellen wird.
Der Deutsche Werberat hat daher oeffentlich geruegt.
(...)
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