Di, 15:43 Uhr
13.08.2013
Duell in Nordhausen angesagt
Der aus Leipzig stammende Profi Triathlet Per Bittner wird das Starterfeld beim der ersten Austragung des ICAN Nordhausen Germany am 25. August verstärken. Bittner wird somit gemeinsam mit Georg Potrebitsch einer der Topfavoriten auf den Sieg im Südharz sein...
Erst kürzlich überzeugte er durch Rang drei und die schnellste Laufzeit beim Ironman Switzerland und qualifizierte sich so auch für den Ironman Hawaii 2013, der Langdistanz-Weltmeisterschaft in den USA. Dort sind die Top Ten sein Ziel.
Bittners Saison begann schon sehr früh: Bereits Anfang März ließ er durch den siebten Platz beim Abu Dhabi International Triathlon aufhorchen. Nur drei Wochen später finishte er als Sechster beim Ironman Melbourne, weiterhin gelang ihm beim Ironman 70.3 Berlin im Juni der Sprung auf das Podest, in Zürich Ende Juli sollte noch ein zweiter Podestplatz folgen. Auch wenn ich mit dem 14. Rang beim Ironman Germany in Frankfurt nach Problemen auf dem Rad nicht so zufrieden war, lief die Saison bisher doch zufriedenstellend, erzählt Bittner.
Momentan befindet sich Bittner, der bereits zwei Einsätze in der zweiten Bundesliga für das Triathlon Team Mitteldeutschland vorzuweisen hat und mit dem Team kurz vor dem Aufstieg steht, ein Trainingslager in den Bergen Österreichs. Dort möchte er im Hinblick auf seinen Saisonhöhepunkt, dem Ironman auf Hawaii, an seiner Radform feilen, wird aber in der Woche vor dem ICAN auch schon die ein oder andere schnelle Einheit einschieben. Dabei gilt er vor allem als sehr laufstark, kann den Besten in der abschließenden Disziplin Paroli bieten.
Per Bittner (Foto: privat)
In Nordhausen ist Bittner kein Unbekannter: Schon 2006 war er am Scheunenhof zu Gast und belegte Platz zwei über die Sprintdistanz – auch in den vergangenen Jahren hat er den Wettkampf verfolgt, schließlich war ist sein Teamkollege Christian Ritter fünffacher Sieger am Scheunenhof. Nun möchte Bittner im Vergleich zu 2006 noch ein Treppchen nach oben klettern und um den Sieg beim ICAN Nordhausen Germany mitkämpfen.
Georg Potrebitsch ist natürlich ein sehr starker Athlet und ich werde alles geben müssen um ihn zu schlagen. Ich komme aber nach Nordhausen um zu gewinnen, so Bittner, der vor allem auf seine Laufstärke am Ende setzt und versuchen möchte auf dem Rad irgendwie an Potrebitsch dranzubleiben.
Dabei entschied sich Bittner, der schon am Samstag anreisen wird, vor allem für einen Start beim ICAN da Nordhausen von seinem Wohnort Leipzig nicht allzu weit entfernt liegt: Außerdem hat das Rennen durch die Zugehörigkeit in der ICAN-Serie noch einmal eine Aufwertung erfahren. Auch im Hinblick auf Hawaii passt die Mitteldistanz in der Rolandstadt gut in seine Vorbereitung.
Nach dem ICAN Nordhausen Germany wird Bittner auch seine weitere Vorbereitung auf den Ironman Hawaii am 12. Oktober weiter in Leipzig und Umgebung absolvieren. In Kona wird er dabei zum ersten Mal starten. Mein Traum wären die Top Ten, wobei dazu natürlich alles passen muss, blickt Bittner voraus. Vor allem die starken Winde und extremen Temperaturen sind auf Hawaii immer wieder unberechenbar und erschweren eine Prognose im Vorfeld zusätzlich. Dabei hat er sich für seinen erstmaligen Start auf der Vulkaninsel schon einige Tipps von seiner Freundin, der niederländischen Profi-Triathletin und Hawaii-Zweiten Yvonne van Vlerken, geben lassen.
Johann Reinhardt
Autor: redErst kürzlich überzeugte er durch Rang drei und die schnellste Laufzeit beim Ironman Switzerland und qualifizierte sich so auch für den Ironman Hawaii 2013, der Langdistanz-Weltmeisterschaft in den USA. Dort sind die Top Ten sein Ziel.
Bittners Saison begann schon sehr früh: Bereits Anfang März ließ er durch den siebten Platz beim Abu Dhabi International Triathlon aufhorchen. Nur drei Wochen später finishte er als Sechster beim Ironman Melbourne, weiterhin gelang ihm beim Ironman 70.3 Berlin im Juni der Sprung auf das Podest, in Zürich Ende Juli sollte noch ein zweiter Podestplatz folgen. Auch wenn ich mit dem 14. Rang beim Ironman Germany in Frankfurt nach Problemen auf dem Rad nicht so zufrieden war, lief die Saison bisher doch zufriedenstellend, erzählt Bittner.
Momentan befindet sich Bittner, der bereits zwei Einsätze in der zweiten Bundesliga für das Triathlon Team Mitteldeutschland vorzuweisen hat und mit dem Team kurz vor dem Aufstieg steht, ein Trainingslager in den Bergen Österreichs. Dort möchte er im Hinblick auf seinen Saisonhöhepunkt, dem Ironman auf Hawaii, an seiner Radform feilen, wird aber in der Woche vor dem ICAN auch schon die ein oder andere schnelle Einheit einschieben. Dabei gilt er vor allem als sehr laufstark, kann den Besten in der abschließenden Disziplin Paroli bieten.
Per Bittner (Foto: privat)
In Nordhausen ist Bittner kein Unbekannter: Schon 2006 war er am Scheunenhof zu Gast und belegte Platz zwei über die Sprintdistanz – auch in den vergangenen Jahren hat er den Wettkampf verfolgt, schließlich war ist sein Teamkollege Christian Ritter fünffacher Sieger am Scheunenhof. Nun möchte Bittner im Vergleich zu 2006 noch ein Treppchen nach oben klettern und um den Sieg beim ICAN Nordhausen Germany mitkämpfen. Georg Potrebitsch ist natürlich ein sehr starker Athlet und ich werde alles geben müssen um ihn zu schlagen. Ich komme aber nach Nordhausen um zu gewinnen, so Bittner, der vor allem auf seine Laufstärke am Ende setzt und versuchen möchte auf dem Rad irgendwie an Potrebitsch dranzubleiben.
Dabei entschied sich Bittner, der schon am Samstag anreisen wird, vor allem für einen Start beim ICAN da Nordhausen von seinem Wohnort Leipzig nicht allzu weit entfernt liegt: Außerdem hat das Rennen durch die Zugehörigkeit in der ICAN-Serie noch einmal eine Aufwertung erfahren. Auch im Hinblick auf Hawaii passt die Mitteldistanz in der Rolandstadt gut in seine Vorbereitung.
Nach dem ICAN Nordhausen Germany wird Bittner auch seine weitere Vorbereitung auf den Ironman Hawaii am 12. Oktober weiter in Leipzig und Umgebung absolvieren. In Kona wird er dabei zum ersten Mal starten. Mein Traum wären die Top Ten, wobei dazu natürlich alles passen muss, blickt Bittner voraus. Vor allem die starken Winde und extremen Temperaturen sind auf Hawaii immer wieder unberechenbar und erschweren eine Prognose im Vorfeld zusätzlich. Dabei hat er sich für seinen erstmaligen Start auf der Vulkaninsel schon einige Tipps von seiner Freundin, der niederländischen Profi-Triathletin und Hawaii-Zweiten Yvonne van Vlerken, geben lassen.
Johann Reinhardt



