So, 16:01 Uhr
28.07.2013
Hawaii-Starterin beim ICAN Nordhausen
Das Damenrennen des ICAN Nordhausen Germany kann in diesem Jahr zu einer spannenden Angelegenheit werden, denn neben Lokalmatadorin Katja Konschak und Ironman Regensburg Siegerin Heidi Sessner hat mit Mareen Hufe eine weitere Profi-Dame ihren Start zugesagt...
In Nordhausen dabei: Mareen Hufe (Foto: privat)
Die 35-Jährige konnte in diesem Jahr bereits mit Platz sieben beim Ironman Germany in Frankfurt mit neuer persönlicher Langdistanzbestzeit von 9:12 Stunden auf sich aufmerksam machen und startet im Oktober ebenfalls als Profi-Dame beim traditionellen Ironman Hawaii.
Die Stärke der Weselerin, die seit 2012 die Profi-Lizenz besitzt, liegt beim Radfahren. Mir liegen vor allem technisch einfachere Strecken ohne kurvige Abfahrten, da werde ich versuchen Boden gut zu machen und ein möglichst großes Polster herauszufahren, kündigt Hufe an. Dabei möchte sie natürlich eine Spitzenplatzierung bei der ersten Austragung des ICAN Nordhausen Germany erreichen, hat aber auch großen Respekt vor der Leistungsstärke ihrer beiden Konkurrentinnen: In meinen Augen ist Katja Favoritin. Sie kennt die Strecken und ist natürlich sehr motiviert ihren Heimwettkampf zu gewinnen. Ich werde aber alles geben um das Rennen spannend zu machen.
Auf den Wettkampf aufmerksam geworden ist sie durch ihren Vater, der in einem Nordhäuser Unternehmen tätig ist und so öfter auch Dienstreisen in den Südharz antritt. Er hat mir davon erzählt dass hier ab diesem Jahr der ICAN ausgetragen wird, dies hat mich sofort begeistert, so Hufe. Dabei ist die Halbdistanz in Nordhausen für sie eine gute Vorbereitung und Generalprobe auf den Ironman Hawaii im Oktober: Traditionell absolviere ich zu diesem Zeitpunkt immer noch einen Wettkampf um zu sehen wo ich stehe. Beim Saisonhöhepunkt wird sie in diesem Jahr als Profi an den Start gehen. Die Profi-Lizenz besitzt Hufe seit 2012, wobei sie sich selbst nicht als solche bezeichnen würde, da sie noch halbtags noch in einem Chemieunternehmen im Vertriebscontrolling tätig ist.
Leistungsmäßig sieht Hufe noch Potenzial in allen drei Disziplinen in den kommenden Jahren. Es ist nicht so, dass ich von einem zum anderen Rennen soviel schneller werde, ich versuche mich stufenweise zu steigern Stückchen für Stückchen, so die Dame vom Niederrhein.
Dabei ist Hufe das erste Mal im Südharz und möchte dies auch nutzen um einmal den Landkreis zu besichtigen. Gerne würde sie gemeinsam mit Lokalmatadorin Katja Konschak am Montag nach dem Rennen noch den Brocken erklimmen – das Ganze natürlich mit dem Rad von Nordhausen aus.
Johann Reinhardt
Autor: red
In Nordhausen dabei: Mareen Hufe (Foto: privat)
Die 35-Jährige konnte in diesem Jahr bereits mit Platz sieben beim Ironman Germany in Frankfurt mit neuer persönlicher Langdistanzbestzeit von 9:12 Stunden auf sich aufmerksam machen und startet im Oktober ebenfalls als Profi-Dame beim traditionellen Ironman Hawaii.Die Stärke der Weselerin, die seit 2012 die Profi-Lizenz besitzt, liegt beim Radfahren. Mir liegen vor allem technisch einfachere Strecken ohne kurvige Abfahrten, da werde ich versuchen Boden gut zu machen und ein möglichst großes Polster herauszufahren, kündigt Hufe an. Dabei möchte sie natürlich eine Spitzenplatzierung bei der ersten Austragung des ICAN Nordhausen Germany erreichen, hat aber auch großen Respekt vor der Leistungsstärke ihrer beiden Konkurrentinnen: In meinen Augen ist Katja Favoritin. Sie kennt die Strecken und ist natürlich sehr motiviert ihren Heimwettkampf zu gewinnen. Ich werde aber alles geben um das Rennen spannend zu machen.
Auf den Wettkampf aufmerksam geworden ist sie durch ihren Vater, der in einem Nordhäuser Unternehmen tätig ist und so öfter auch Dienstreisen in den Südharz antritt. Er hat mir davon erzählt dass hier ab diesem Jahr der ICAN ausgetragen wird, dies hat mich sofort begeistert, so Hufe. Dabei ist die Halbdistanz in Nordhausen für sie eine gute Vorbereitung und Generalprobe auf den Ironman Hawaii im Oktober: Traditionell absolviere ich zu diesem Zeitpunkt immer noch einen Wettkampf um zu sehen wo ich stehe. Beim Saisonhöhepunkt wird sie in diesem Jahr als Profi an den Start gehen. Die Profi-Lizenz besitzt Hufe seit 2012, wobei sie sich selbst nicht als solche bezeichnen würde, da sie noch halbtags noch in einem Chemieunternehmen im Vertriebscontrolling tätig ist.
Leistungsmäßig sieht Hufe noch Potenzial in allen drei Disziplinen in den kommenden Jahren. Es ist nicht so, dass ich von einem zum anderen Rennen soviel schneller werde, ich versuche mich stufenweise zu steigern Stückchen für Stückchen, so die Dame vom Niederrhein.
Dabei ist Hufe das erste Mal im Südharz und möchte dies auch nutzen um einmal den Landkreis zu besichtigen. Gerne würde sie gemeinsam mit Lokalmatadorin Katja Konschak am Montag nach dem Rennen noch den Brocken erklimmen – das Ganze natürlich mit dem Rad von Nordhausen aus.
Johann Reinhardt

