Mo, 15:17 Uhr
05.04.2004
Jetzt schlägt’s 12
Nordhausen (nnz). Es war eigentlich in einer ganz simplen Meldung der FDP des Landkreises Nordhausen verpackt: Martin Höfer will zurück in die Kommunalpolitik. Und dazu musste auch schon mal ein Parteiwechsel herhalten.
Seit einigen Wochen ist Martin Höfer nach eigenen Angaben aus der CDU aus- und in die FDP eingetreten. Das, was die nnz schon mehrfach andeutete, ist nun erlebbare Realität geworden. Kaum Mitglied der Liberalen ist der Gastwirt auch schon in die Listen für Stadtrat und Kreistag gewählt worden. Und exzentrisch wie der Mann nun mal ist, sollte der Platz auf beiden Listen der gleiche sein. Die Liberalen kamen ihm mit der Nummer 12 entgegen.
Aufatmen wird man in der CDU, doch das sollte nur oberflächlich sein. Nach dem Listen-Desaster für Höfer in Werther nimmt der Nimmermüde nun einen zweiten Anlauf. Höfer will es wissen, doch wissen es auch die freien Demokraten, auf wen sie sich da eingelassen haben? Viele Kenner der Szene sagen: Nein! Vielleicht gelingt es den Liberalen, den Exzentriker zu zähmen? Das wird vielleicht die Zeit danach zeigen.
Mit der CDU hat Martin Höfer abgeschlossen, wieder einmal. Die Christdemokraten wollten ihn nicht, den ihrer Meinung nach Destruktiven. Die Wahlklatsche bei der Nominierung für die Kreistagsliste saß bei Martin Höfer enorm tief, jetzt kontert er und meint, das eine Partei nicht seine politische Heimat sein könnte, deren Mitglieder sich immer häufiger vor Gericht sehen würden.
Höfer will, trotz neuer Parteimitgliedschaft, seinen ganz persönlichen Wahlkampf machen. Ich bin im bürgerlichen Lager geblieben und das ist für mich wichtig, so der Gastwirt, und im übrigen ist Kommunalwahl immer Köpfe wählen, weniger die Partei. Die nnz will niemandem zu nahe treten - aber mal ehrlich: Kennen Sie Oliver Walter oder Gerhard Sählbrandt? Die Entwürfe für die ersten Flyer und Plakate, die hat Martin Höfer schon fertig. Man kann gespannt sein, mit welchen Inhalten sich Höfer dem Wahlvolk empfiehlt, eine Neuauflage der Stadtstreicherausgaben sollte es nicht sein.
Autor: nnzSeit einigen Wochen ist Martin Höfer nach eigenen Angaben aus der CDU aus- und in die FDP eingetreten. Das, was die nnz schon mehrfach andeutete, ist nun erlebbare Realität geworden. Kaum Mitglied der Liberalen ist der Gastwirt auch schon in die Listen für Stadtrat und Kreistag gewählt worden. Und exzentrisch wie der Mann nun mal ist, sollte der Platz auf beiden Listen der gleiche sein. Die Liberalen kamen ihm mit der Nummer 12 entgegen.
Aufatmen wird man in der CDU, doch das sollte nur oberflächlich sein. Nach dem Listen-Desaster für Höfer in Werther nimmt der Nimmermüde nun einen zweiten Anlauf. Höfer will es wissen, doch wissen es auch die freien Demokraten, auf wen sie sich da eingelassen haben? Viele Kenner der Szene sagen: Nein! Vielleicht gelingt es den Liberalen, den Exzentriker zu zähmen? Das wird vielleicht die Zeit danach zeigen.
Mit der CDU hat Martin Höfer abgeschlossen, wieder einmal. Die Christdemokraten wollten ihn nicht, den ihrer Meinung nach Destruktiven. Die Wahlklatsche bei der Nominierung für die Kreistagsliste saß bei Martin Höfer enorm tief, jetzt kontert er und meint, das eine Partei nicht seine politische Heimat sein könnte, deren Mitglieder sich immer häufiger vor Gericht sehen würden.
Höfer will, trotz neuer Parteimitgliedschaft, seinen ganz persönlichen Wahlkampf machen. Ich bin im bürgerlichen Lager geblieben und das ist für mich wichtig, so der Gastwirt, und im übrigen ist Kommunalwahl immer Köpfe wählen, weniger die Partei. Die nnz will niemandem zu nahe treten - aber mal ehrlich: Kennen Sie Oliver Walter oder Gerhard Sählbrandt? Die Entwürfe für die ersten Flyer und Plakate, die hat Martin Höfer schon fertig. Man kann gespannt sein, mit welchen Inhalten sich Höfer dem Wahlvolk empfiehlt, eine Neuauflage der Stadtstreicherausgaben sollte es nicht sein.


